Runder Tisch Marxloh e.V.

Runder Tisch Marxloh e.V.

Der Runde Tisch Marxloh e.V., 2012 als Verein gegründet, versteht sich als Netzwerker und Verknüpfungspunkt für alle Menschen im Stadtteil. Egal, was den Menschen auf dem Herzen liegt, sie finden im Haus An der Paulskirche 3 einen Ansprechpartner oder Ansprechpartnerin. Unkompliziert, niedrigschwellig mit bewusst nicht amtlichem Erscheinungsbild, sind die zumeist ehrenamtlich Tätigen von 9.00 – 15.00 Uhr so auch Bürgeransprechstelle.

Kinder basteln

Dabei ist es ebenfalls wichtig stets ein Ohr im Stadtteil zu haben, um zu wissen, was die Menschen beschäftigt oder berührt. Anregungen erhält der Runde Tisch bei Umfragen vor Ort, zum Beispiel im Marxloh-Center. Dabei geht es dann um Sicherheit und Sauberkeit im Viertel, um Verschönerungen oder Schulsituationen. Die Ergebnisse wiederum werden in Netzwerktreffen erörtert. Dann wird geguckt, wie die Probleme angegangen werden können.

Alles ist inklusiv, egal, welche Ethnie, welche Religion oder ob mit Behinderung, jeder ist willkommen und kann mitmachen.

Das berühmte Marxloher Schrottorchester - KLICK für Hörprobe!!

Das Haus selbst beherbergt die Verwaltung, hat aber auch jede Menge Platz für Gruppen, Treffen und Veranstaltungen. Die Räume können recht unkompliziert Interessierten für unterschiedliche Anlässe zur Verfügung gestellt werden. Etwa für Sportgruppen, für das integrative Kinderschrottorchester (Hörprobe: Klick auf das Bild!) oder auch für religiöse Feierlichkeiten. Ein großer Garten mit Spiel- und Grillplatz bietet noch einmal mehr Platz.

Vereinsmitglieder während eines Stadtteilrundgangs

Neben Spenden und Fördergeldern bildet die Sozialdienste Marxloh GmbH die finanzielle Basis des Vereins. Sie versteht sich als soziale Arbeitgeberin. Es geht nicht nur darum, einen Job zu vermitteln, sondern den Menschen aufzuzeigen, dass sie gebraucht werden – ihnen Bestätigung zu geben. So wird zur Zeit zehn Menschen eine Arbeitsgelegenheit (AGH) auf 2-Euro-Basis geboten mit dem Ziel sie wieder an den ersten Arbeitsmarkt heranzuführen. Auch können Jugendliche dort Sozialstunden ableisten. Des Weiteren beschäftigen die Sozialdienstbetriebe rund 100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte.

Alle Beteiligten vereint ein enormer Enthusiasmus und die Liebe zum Stadtteil. Sicherlich gibt es auch frustige Erfahrungen, die aber auch wieder wettgemacht werden, durch schöne Erlebnisse oder (kleinste) Erfolge. Wichtig ist: „das Positive überwiegt das Negative“. Es muss sich halt die Waage halten.


Video

Runder Tisch Marxloh

Heike Priebe, Peter Bours und Thomas Mielke beantworten die Fragen:
"Was wünschen Sie sich für Marxloh?"
"Wofür steht der Stadtteil?"

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