Umgestaltung Hochfelder Marktplatz

Der Hochfelder Marktplatz liegt zentral im südlichen Bereich von Duisburg-Hochfeld, ist mit alten Platanen umstanden, der alte Hochbunker aus der Zeit des zweiten Weltkrieges ist inzwischen abgerissen.

Der Hochfelder Marktplatz ist an drei Seiten umgeben von Wohnquartieren. Westlich grenzt das repräsentative Gebäude der Grundschule am Hochfelder Markt mit Uhrenturm auf dem Dach an. Die umgebende Bebauung (max. 3 Vollgeschosse) wirkt gepflegt. Es dominiert Wohnnutzung.

Die Platzoberfläche ist ein „Flickenteppich“ aus verschiedenen Asphaltflächen. Platzmöblierung wie Bänke, die ein Verweilen nach dem Einkauf ermöglichen, oder gliedernde Elemente, fehlen völlig.

An den Markttagen ist die Platzfläche nahezu komplett belegt. Der Wochenmarkt findet zweimal in der Woche (mittwochs und samstags) statt. Der Markt hat eine hohe Bedeutung für die Identifikation des Stadtteils, als Ort der Kommunikation an Markttagen und für das Image auch über Hochfeld hinaus. Er gilt als vital und signalisiert Urbanität und Zentralität. Die frischen Produkte; Textilien, Schuhe, Haushaltswaren und Geschenkartikel ergänzen zunehmend das Angebot. Der Markt ist über mehrere Buslinien und die Straßenbahn auf der Wanheimer Straße.sehr gut erreichbar.  

Außerhalb der Marktzeiten wird der Platz intensiv als Parkplatz genutzt. Bis zu 70 Fahrzeuge werden hier täglich abgestellt. Fußgänger überqueren den Platz nur selten, da direkte Querungsmöglichkeiten durch den Hochbunker und die parkenden Fahrzeuge erheblich eingeschränkt werden.

Die Neugestaltung

In einer Ideenwerkstatt mit Bürgern wurden Planungsziele für eine Neugestaltung erarbeitet. Neben der Sicherung und Stärkung des Hochfelder Wochenmarktes als wichtigem Bestandteil des Nahversorgungsangebotes soll die Aufenthaltsqualität durch Gestaltung des Platzes der zentralen Funktion im Stadtgefüge entsprechen.  

Der Marktplatz liegt in fußläufiger Entfernung zum geplanten neuen Stadtquartier am Rhein. Dadurch wird sich die Lage im Stadtraum verändern. Aus dieser Veränderung könnten in Zukunft steigende Kundenzahlen, aber auch eine veränderte Nachfrage entstehen.

Die Bewilligung der Finanzierung aus Städtebauförderungsmitteln liegt inzwischen vor, so dass jetzt die Ausführungsplanung beauftragt werden konnte. Baubeginn soll 2020 sein, der Ausbau wird in enger Abstimmung mit den Markterfordernissen erfolgen.  

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