Stadtradeln 2019

Kampagne STADTRADELN geht in die sechste Runde. Duisburg radelt für ein gutes Klima um die Wette

Duisburg beteiligt sich in diesem Jahr unter der Federführung des Regionalverbandes Ruhr bereits zum 6. Mal an dem deutschlandweiten Wettbewerb.

Alle Duisburgerinnen und Duisburger sind aufgerufen, sich vom 25. Mai bis zum 14. Juni drei Wochen aufs Rad zu schwingen und möglichst viele Fahrradkilometer für den Klimaschutz und für Duisburg zu sammeln. Davon profitiert nicht nur die Umwelt, denn den engagiertesten Kommunen winken eine bundesweite Auszeichnung und den teilnehmenden Bürgerinnen und Bürgern Sachpreise rund ums Thema Fahrrad. 

Duisburg beteiligte sich in 2018 zum fünften Mal an der Kampagne STADTRADELN. Nach drei Wochen fleißigen Kilometersammelns legten die 934 aktiven Radler*innen in Duisburg vom 2. bis 22. Juni 2018 in 74 Teams 250.441 km zurück. So wurden rechnerisch ca. 36.000 kg an CO2-Emissionen vermieden. Unter den teilnehmenden Kommunen der Metropole Ruhr belegte Duisburg mit den meisten Radkilometern hinter Essen einen hervorragenden zweiten Platz. Die gesamte Metropole Ruhr hat erradelte 18 teilnehmenden Kommunen 1,98 Mio. km.

Wer mitmachen möchte, kann sich ab sofort im Internet unter www.stadtradeln.de anmelden. Jedes Team (mindestens zwei Radler) bestimmt zunächst einen Teamkapitän, der das Team anmeldet. Jedes Teammitglied kann dann für sich die gefahrenen Kilometer eingeben. Wer kein eigenes Team einrichten möchte, kann sich auch als Einzelradler an einem offenen Team beteiligen. Natürlich will Duisburg mit den gesammelten Radkilometern im abschließenden Städteranking möglichst weit vorne landen. Umso wichtiger ist es, dass sich möglichst viele Radlerinnen und Radler beteiligen und ihre geradelten Kilometer erfassen. Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen durch den Verkehr, rund 149 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) durch den Straßen-verkehr. Bereits 7,5 Millionen Tonnen CO2 ließen sich vermeiden, wenn nur ca. 30 % der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren würden. Dies alles sind gute Gründe, zumindest hin und wieder auf´s Auto zu verzichten und stattdessen auf´s Rad zu steigen. Die Kampagne dient der Förderung des Null-Emissions-Fahrzeugs Fahrrad im Straßenverkehr, um u. a. Luftschadstoffe und Lärm zu reduzieren und die Lebensqualität in Städten und Gemeinden deutlich zu verbessern.

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