Aktuelle Informationen zum Coronavirus (Updates)

Update vom 06. Juli um 16:08 Uhr (Fallzahlen + Appell des Krisenstabsleiters)

Aktuelle Zahlen (Stand 5. Juli, 20 Uhr)


Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1.620 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 56 Personen sind verstorben. 
1.369 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 195 Infizierte in der Stadt gibt. 
Insgesamt wurden 22.964 Corona-Tests durchgeführt.


Appell des Krisenstabsleiters 


Vor dem Hintergrund der in Duisburg steigenden Corona-Neuinfektionen appelliert Krisenstabsleiter Martin Murrack an die Duisburgerinnen und Duisburger, weiter vorsichtig zu sein und die neugewonnen Freiheiten umsichtig zu nutzen: 

"Die steigenden Infektionszahlen stimmen mich besorgt. Beim Gesundheitsamt stellen wir aktuell fest, dass die massive Zunahme von Kontakten die Nachverfolgung immens erschwert. Viele der Infizierten geben über 30 Kontaktpersonen der Kategorie 1 an. Diese telefonisch zu erreichen dauert oft viel zu lang, eine schnelle Kappung des Infektionsweges wird dadurch immer schwerer.

 
Natürlich sind wir alle froh, alte Freiheiten zurück gewonnen zu haben. Das darf jedoch nicht zu Sorglosigkeit führen. Das Virus ist immer noch da. Nach der aktuellen Coronaschutzverordnung ist nach wie vor jeder dazu verpflichtet, sich so zu verhalten, dass von ihm kein vermeidbares Infektionsrisiko ausgeht. Ich bitte deswegen alle Duisburger, sich zweimal zu überlegen, ob eine Geburtstagsfeier mit vielen Menschen gerade wirklich richtig ist. Gerade im privaten Rahmen gilt: nicht alles was erlaubt ist, sollte voll ausgeschöpft werden. Wenn wir drastischere Maßnahmen verhindern wollen, müssen wir jetzt innehalten und wieder mehr Vorsicht walten lassen. " 

Update vom 03. Juli um 11.21 Uhr

Aktuelle Zahlen (Stand 2. Juli, 20 Uhr)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1.544 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 56 Personen sind verstorben. 
1.329 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 159 Infizierte in der Stadt gibt. 
Insgesamt wurden 22.517 Corona-Tests durchgeführt.

Update vom 02. Juli um 17.10 Uhr (Aktualisierung Beherbergung, Einreise)

Ab dem 2. Juli treten in Nordrhein-Westfalen weitere Anpassungen der Corona-Schutzmaßnahmen in Kraft.

So wurde die CoronaSchVO an wenigen Stellen aktualisiert. Im Wesentlichen ist zu nennen, dass in Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und ähnlichen Beherbergungsbetrieben nun die Unterbringung von Personen aus einem vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales festgelegten und veröffentlichten Gebiet oder einer Einrichtung mit erhöhtem Infektionsgeschehen grundsätzlich - sofern nicht eine der dort genannten Ausnahmen wie zum Beispiel bei einer zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich veranlassten Anreise vorliegt - untersagt ist, die nicht über ein ärztliches Zeugnis verfügen, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorhanden sind.

Überarbeitet wurde neben dem Bußgeldkatalog die der CoronaSchVO zugehörige Anlage "Hygiene- und Infektionsstandards"; dort finden sich nun etwa auch zu beachtende Hinweise für vorübergehende Freizeitparks.

Die neue CoronaSchVO gilt bis einschließlich 15.07.2020

Ebenfalls wurden die CoronaEinrVO, welche die Einreise für Personen, die auf dem Land-, See- oder Luftweg aus dem Ausland in das Land Nordrhein-Westfalen einreisen und sich in einem Corona-Risikogebiet aufgehalten haben, sowie die CoronaBetrVO mit Wirkung vom 2.7.2020 überarbeitet und gelten bis einschließlich 15.7.2020. 

Infos für Reiserückkehrer!

Update vom 02. Juli um 14.57 Uhr (Fallzahlen)

Aktuelle Zahlen (Stand 1. Juli, 20 Uhr)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1.530 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 56 Personen sind verstorben. 
1.316 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 158 Infizierte in der Stadt gibt. 
Insgesamt wurden 22.166 Corona-Tests durchgeführt.

Update vom 01. Juli um 11.13 Uhr (Fallzahlen)

Aktuelle Zahlen (Stand 30. Juni, 20 Uhr)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1.520 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 56 Personen sind verstorben. 
1.301 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 163 Infizierte in der Stadt gibt. 
Insgesamt wurden 21.745 Corona-Tests durchgeführt.

Update vom 30. Juni um 11.31 Uhr (Fallzahlen)

Aktuelle Zahlen (Stand 29. Juni, 20 Uhr)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1.515 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 56 Personen sind verstorben. 
1.278 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 181 Infizierte in der Stadt gibt. Insgesamt wurden 21.308 Corona-Tests durchgeführt.

Update vom 29. Juni um 12.40 Uhr

Aktuelle Zahlen (Stand 28. Juni, 20 Uhr)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1.496 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 56 Personen sind verstorben. 
1.269 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 171 Infizierte in der Stadt gibt. 
Insgesamt wurden 20.958 Corona-Tests durchgeführt.


Tests von fleischverarbeitenden Betrieben

Alle weiteren Tests von Bewohnern und Mitarbeitern der Übergangsheime August-Thyssen-Straße und Paul-Rücker-Straße wurden mit negativen Ergebnissen ausgewertet.
Die Quarantäne für das Haus August-Thyssen-Straße wurden deshalb bereits gestern, die Quarantäne für die Paul-Rücker-Straße wird übermorgen, am 1.7.2020, aufgehoben.  

Update vom 26. Juni um 11.44 Uhr (Fallzahlen, Tests von fleischverarbeitenden Betrieben)

Aktuelle Zahlen (Stand 25. Juni, 20 Uhr)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1.444 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 55 Personen sind verstorben. 
1.239 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 150 Infizierte in der Stadt gibt. 
Insgesamt wurden 20.586 Corona-Tests durchgeführt.


Tests von fleischverarbeitenden Betrieben

In Duisburg wurden vier Betriebe mit Fleischverarbeitung durch das Gesundheitsamt überprüft. Dort sind 491 Mitarbeiter beschäftigt. Alle dort Beschäftigten werden im Rahmen der Teststrategie der Stadt 
(vulnerable Gruppe UND besonders risikointensive Arbeitsbereiche) getestet.

Aktuell wurden 406 Tests durchgeführt, davon sind bislang 147 Mitarbeiter negativ. Weitere Ergebnisse stehen noch aus. Alle fleischverarbeitenden Betriebe werden entsprechend der lebensmittelrechtlichen Vorgaben routinemäßig überprüft. 

Zusätzlich finden Hygienekontrollen vor Ort durch das Gesundheitsamt und durch die Arbeitssicherheit der Bezirksregierung statt. Ein positiv getesteter Mitarbeiter aus dem Moerser Betrieb ist in dem Übergangsheim August Thyssen Straße wohnhaft. 

Die Moerser Kollegen haben uns darüber informiert, weswegen die Stadt Duisburg umgehend tätig geworden ist: Der Bewohner und seine vier  Mitbewohner (Kategorie 1) wurden außerhalb der Einrichtung untergebracht, separiert und unter Quarantäne gestellt. Die Sammelunterkunft wurde in Gänze unter Quarantäne gestellt. Aktuell wird die Einrichtung beprobt. Mit den Ergebnissen rechnen wir nicht vor Montag. Die Feuerwehr übernimmt bis dahin die Versorgung der Bewohner. 

Nach aktuellem Sachstand wohnen außerdem 25 positiv getestete Mitarbeiter aus dem Moerser Betrieb in Duisburg. Keiner wohnt in einer Sammelunterkunft; alle sind alleinlebend. Die Personen werden unter Quarantäne gestellt und die Kontaktpersonen durch das Gesundheitsamt ermittelt. 

Es liegen derzeit noch nicht alle Testergebnisse aus Moers vor. 

Bei neuen Erkenntnissen informieren wir unaufgefordert und fortlaufend. 

Update vom 25. Juni um 9.45 Uhr (Fallzahlen)

Aktuelle Zahlen (Stand 24. Juni, 20 Uhr)
Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1.422 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 55 Personen sind verstorben. 
1.214 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 153 Infizierte in der Stadt gibt. 
Insgesamt wurden 20.268 Corona-Tests durchgeführt.

Update vom 24. Juni um 9:34 Uhr (Fallzahlen)

Aktuelle Zahlen (Stand 23. Juni, 20 Uhr)
Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1.415 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 55 Personen sind verstorben. 
1.213 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 147 Infizierte in der Stadt gibt. 
Insgesamt wurden 19.839 Corona-Tests durchgeführt.

Update vom 23. Juni um 9:55 Uhr (Fallzahlen, Schließung Abtei-Schule)

Aktuelle Zahlen (Stand 22. Juni, 20 Uhr)
Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1.400 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 55 Personen sind verstorben. 
1.188 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 157 Infizierte in der Stadt gibt. 
Insgesamt wurden 19.445 Corona-Tests durchgeführt.

Vorsorgliche Schließung der Abteischule 
Ein Elternteil zweier Schulkinder der Abteischule wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Die Familie befindet sich in Quarantäne. Da 18 Kinder der Grundschule Symptome zeigen, wurde die Grundschule gestern vorsorglich bis zu den Sommerferien geschlossen. Die Kinder mit Symptomen werden heute auf das Virus getestet.

Update vom 22. Juni 2020 um 13.41 Uhr (Fallzahlen, Einreiseverordnungen)

Aktuelle Zahlen (Stand 21. Juni, 20 Uhr)
Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1.393 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 55 Personen sind verstorben. 
1.180 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 158 Infizierte in der Stadt gibt. 
Insgesamt wurden 19.120 Corona-Tests durchgeführt.


Neue Einreiseverordnung ab heute:
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW hat heute eine neue Einreiseverordnung erlassen. Diese besagt, dass Personen die sich innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in das Land NRW in einem Riskogebiet aufgehalten haben, verpflichtet sind, sich unverzüglich nach Einreise auf direktem Weg für 14 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben und dies dem Gesundheitsamt anzuzeigen. Bei auftretenden Symptomen sind diese Personen ebenfalls verpflichtet, unverzüglich das Gesundheitsamt zu informieren (Kontakt Gesundheitsamt Duisburg über E-Mail an kontaktpersongastadt-duisburgde oder Call-Center: 0203-940049). Die Verordnung ist vorerst gültig bis 1. Juli 2020).

Die wichtigste Regelung der VO findet man in § 1:
https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/200621_fassung_coronaeinrvo_ab_22.06.2020.pdf 

Risikogebiete sind in der Liste des RKI benannt. Achtung: Diese werden regelmäßig überprüft und aktualisiert:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html 

Update vom 19. Juni um 14.15 Uhr (Fallzahlen)

Aktuelle Zahlen (Stand 18. Juni, 20 Uhr)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1.364 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 55 Personen sind verstorben. 
1.146 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 163 Infizierte in der Stadt gibt. 
Insgesamt wurden 18.753 Corona-Tests durchgeführt.

Update vom 18. Juni um 16.03 Uhr (Umzug Testzentrum)

Corona-Testzentrum zieht in das Theater am Marientor 

Das bisherige Corona-Testzentrum stellt am Freitag, 19. Juni, um 16 Uhr den Betrieb an der Glückauf-Halle in Homberg ein und zieht in die Räumlichkeiten des Theaters am Marientor. Ab Montag, 22. Juni, können sich dort an der Plessingstraße 20 in Duisburg-Mitte Patienten testen lassen, die zuvor von ihrem Hausarzt dorthin überwiesen worden sind. Testungen sind am neuen Standort jeweils montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr möglich. An Feiertagen oder Wochenenden ist das Testzentrum geschlossen. Für Patienten mit eingeschränkter Mobilität kann auch an Wochenenden in begründeten Fällen eine mobile Probeentnahme angefordert werden.

Weitere Informationen gibt es auf der städtischen Internetseite unter https://www.duisburg.de/allgemein/fachbereiche/feuerwehr/fieberzentrum.php 

Update vom 18. Juni um 12.15 Uhr (Fallzahlen)

Aktuelle Zahlen (Stand 17. Juni, 20 Uhr)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1345 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 55 Personen sind verstorben.
1126 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 164 Infizierte in der Stadt gibt.
Insgesamt wurden 18.468 Corona-Tests durchgeführt.

Update vom 17.06. um 9:58 Uhr (Fallzahlen)

Aktuelle Zahlen (Stand 16. Juni, 20 Uhr)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1329 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 55 Personen sind verstorben.
1117 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 157 Infizierte in der Stadt gibt.
Insgesamt wurden 18.085 Corona-Tests durchgeführt.

Update vom 16. Juni 10:40 (Fallzahlen, Corona-Warn-App)

Aktuelle Zahlen (Stand 15. Juni, 20 Uhr)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1317 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 55 Personen sind verstorben.
1092 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 170 Infizierte in der Stadt gibt.
Insgesamt wurden 17.818 Corona-Tests durchgeführt.

Bitte beachten:

Jeder kann mithelfen, die Verbreitung zu verlangsamen. Schützen Sie sich und andere, indem Sie die bekannten Hygienehinweise anwenden. Außerdem können Sie die offizielle deutsche Corona-Warn-App nutzen: Sie hilft festzustellen, ob Sie in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können Infektionsketten schneller unterbrochen werden. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind freiwillig. Sie ist kostenlos im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich. Mehr Infos unter https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-warn-app. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Update vom 15. Juni um 10:50 (Fallzahlen)

Aktuelle Zahlen (Stand 14. Juni, 20 Uhr)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1313 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 55 Personen sind verstorben.
1083 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 175 Infizierte in der Stadt gibt.
Insgesamt wurden 17.611 Corona-Tests durchgeführt.

Update vom 14. Juni um 12 Uhr (Neue Fassung der Coronaschutz-Verordnung ab 15. Juni 2020)

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW hat die ab 15.06.2020 geltende Fassung der CoronaSchVO veröffentlich. Im Nachfolgenden haben wir die relevanten Änderungen zusammengefasst.


1. Veranstaltungen und Festveranstaltungen

Veranstaltungen
Veranstaltungen und Versammlungen mit bis zu 100 Personen sind unter Auflagen zu Abstands- und Schutzvorkehrungen erlaubt. Hier gelten Regelungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern sowie zur Rückverfolgbarkeit der Zuschauer und Teilnehmer. Für Veranstaltungen mit mehr als 100 Zuschauern gelten erweiterte Anforderungen. Diese sind nur in Abstimmung mit der entsprechenden Gesundheitsbehörde zulässig. Zudem bedürfen sie eines besonderen Hygiene-und Infektionsschutzkonzeptes.

Bei Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen kann bei Erstellung von Sitzplänen und Sicherstellung der Rückverfolgung der Teilnehmer die Abstandsregelung von 1,5 Meter entfallen. Das gilt auch für außerschulische Bildungsangebote oder kulturelle Veranstaltungen, wenn feste Sitzplätze gegeben sind. Die Vorgaben zur Rückverfolgbarkeit sehen die Erfassung der Daten der Teilnehmer sowie die Erstellung eines Sitzplans vor, der erfasst, wo welche anwesende Person gegessen hat.

Große Festveranstaltungen wie Volksfeste, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützen- und Weinfeste oder ähnliche Festveranstaltungen bleiben weiterhin bis mindestens zum 31. August 2020 untersagt. Das gilt auch für Musikfeste, Festivals und ähnliche Kulturveranstaltungen sowie Sportfeste.

Private Festveranstaltungen
Veranstaltungen mit vornehmlich geselligem Charakter bleiben weiterhin untersagt. Ausnahmen gelten für Feste aus herausragendem Anlass wie Jubiläen, Hochzeits-, Tauf-, Geburtstags- oder Abschlussfeiern, die unter Auflagen wieder stattfinden können. Diese Festveranstaltungen sind mit höchstens 50 Teilnehmern möglich, wenn Hygieneregeln beachtet werden und die Teilnehmer im Sinne einer Rückverfolgung erfasst sind. Unter diesen Voraussetzungen kann etwa bei standesamtlichen Trauungen oder dem Zusammenkommen nach einer Beerdigung auf das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung verzichtet werden. Diese Feiern können auch in gastronomischen Einrichtungen, Hotels und sonstigen geeigneten Veranstaltungsräumlichkeiten stattfinden. Auch abgetrennte Räumlichkeiten in Gaststätten können dafür wieder genutzt werden.


2. Handel, Museen und Gastronomie

Erleichterungen gelten ab dem 15.06.2020 auch für die flächenmäßige Zutrittsbegrenzung im Handel. Diese wird von einer Person pro zehn Quadratmeter auf eine Person pro sieben Quadratmeter der Verkaufsfläche des Ladengeschäfts erweitert. Dies gilt auch für die Besucherbegrenzungen in Museen und Ausstellungen sowie in Zoos und Tierparks.
Bars können nach den für die übrige Gastronomie geltenden Maßgaben für Hygiene- und Infektionsschutzstandards ihren Betrieb wieder aufnehmen. Clubs und Diskotheken bleiben weiterhin geschlossen. Auch Prostitutionsstätten, Bordellen und ähnlichen Einrichtungen bleibt der Betrieb weiterhin untersagt.


3. Erholungs- und Freizeiteinrichtungen

Das Grillen ist auf den dafür zugelassenen Plätzen ab dem 15.6.2020 wieder möglich: Grillplätze.

Floh- und Trödelmärkte können unter Auflagen eines besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts stattfinden. Auch vorübergehende Freizeitparks aus einer Mehrzahl von Schaustellerbetrieben können unter Auflagen eines besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts und in Abstimmung mit den zuständigen Behörden zugelassen werden.
Wellnesseinrichtungen und Saunabetriebe können ihren Betrieb unter Auflagen der Hygiene- und Infektionsschutzstandards wieder aufnehmen. Dasselbe gilt für Erlebnis- und Spaßbäder. Die Nutzungsbegrenzung auf Bahnenschwimmbecken entfällt.


4. Sport

Die Ausübung von nicht-kontaktfreien Sportarten ist ab 15. Juni auch in geschlossenen Räumen für Gruppen bis zu zehn Personen, Verwandte in gerader Linie oder Angehörige von zwei Haushalten wieder möglich. Im Freien kann Kontaktsport in Gruppen bis zu 30 Personen stattfinden. In beiden Fällen muss eine Rückverfolgbarkeit der Teilnehmer durch Datenerfassung sichergestellt werden.
Auch Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport sind unter Einhaltung eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts auch in geschlossenen Räumen und Hallen wieder zulässig.


5. Kontaktbeschränkung und Mund-Nasen-Bedeckung

Das MAGS teilt ferner mit, dass die grundsätzlichen Regelungen zur Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum und die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in bestimmten Bereichen mit Publikums- und Kundenverkehr bestehen bleiben .

Die neue Fassung der Coronaschutz-Verordnung tritt am 15. Juni 2020 in Kraft und gilt vorerst bis zum 1. Juli 2020.

Update vom 11. Juni um 20 Uhr (Fallzahlen)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1279 (1263 Stand 10.6., 20 Uhr) Personen mit dem Coronavirus infiziert. 55 (55 Stand 10.6.) Personen sind verstorben.
1068 (1061 Stand 10.6.) Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 156 (147 Stand 10.6.) Infizierte in der Stadt gibt.
Insgesamt wurden 17.379 (17.372 Stand 10.6.) Corona-Tests durchgeführt.

Update vom 09. Juni um 20 Uhr (Fallzahlen)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1244 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 55 Personen sind verstorben.
1050 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 139 Infizierte in der Stadt gibt.
Insgesamt wurden 17.054 Corona-Tests durchgeführt.

Update vom 08. Juni um 20 Uhr (Fallzahlen)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1239 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 55 Personen sind verstorben.
1025 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 159 Infizierte in der Stadt gibt.
Insgesamt wurden 16571 Corona-Tests durchgeführt.

Update vom 08. Juni (Fallzahlen, KiTa Kalkweg mit eingeschränktem Regelbetrieb)

Aktuelle Zahlen (Stand 7. Juni, 20 Uhr)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1.223 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 55 Personen sind verstorben. 

1.015 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 153 Infizierte in der Stadt gibt. 

Insgesamt wurden 16.040 Corona-Tests durchgeführt

Schließung der Kindertageseinrichtung "Kalkweg" 

Bei den vom 3. bis 5. Juni durchgeführten freiwilligen Beprobungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Kindertageseinrichtungen, wurde eine Mitarbeiterin der städtischen Kita "Kalkweg" in Wanheimerort, positiv getestet. 

Die positiv getestete Mitarbeiterin stand im regelmäßigen und direkten Kontakt zu den von ihr betreuten Kindern. 

Aus diesem Grund wurde für die betroffenen Kinder eine Quarantäne vom 5. bis 19. Juni durch das Gesundheitsamt Duisburg ausgesprochen. 

Die betroffende Mitarbeiterin stand darüber hinaus auch im direkten Kontakt zu weiteren Kolleginnen und Kollegen der Kita "Kalkweg". 

Für diese wurde ebenfalls eine Quarantäne vom 4. bis 18. Juni durch das Gesundheitsamt ausgesprochen.

Zur Begrenzung einer weiteren Ausbreitung innerhalb der Kita "Kalkweg", wird diese daher vom 8. bis 12. Juni vorübergehend geschlossen. 

Über eine darüberhinausgehende Schließung wird noch gesondert entschieden

Update vom 5. Juni um 17 Uhr (Infos zu Kitas, Elternbeiträgen und zur weiteren Öffnung des Schulbetriebs)

Eingeschränkter Regelbetrieb in der Kindertagesbetreuung ab 8. Juni:

Ab dem 8. Juni ist wieder für alle Kinder die Kindertagesbetreuung in den Kindertageseinrichtungen sowie Kindertagespflegen möglich. Die bisher geltenden Regelungen zu den Notbetreuungen sind ab sofort hinfällig. Während die Betreuung in der Kindertagespflege grundsätzlich im Umfang der geschlossenen Betreuungsverträge erfolgen kann, ist die Betreuung in den Kindertageseinrichtungen – durch die Maßgaben des Infektionsschutzes – bis zum 31. August 2020 in zeitlich reduziertem Umfang vorgesehen.
In Orientierung an den Betreuungsverträgen mit einem Umfang von jeweils 25, 35 oder 45 Stunden sind dies in Kindertageseinrichtungen in Bezug auf den zeitlichen Betreuungsumfang 15, 25 und 35 Stunden wöchentlich. Damit reduziert sich der Betreuungsumfang für jedes Kind um zehn Wochenstunden. Hierbei wird es nur in absoluten Ausnahmefällen in Abstimmung mit dem örtlichen Jugendamt sowie dem Landesjugendamt Einzelfalllösungen für Eltern und ihre Kinder geben, die mit dem reduzierten Betreuungsumfang den individuellen Bedarf nicht abdecken können.

Elternbeiträge für Juni und Juli:

Die Stadt Duisburg prüft momentan inwieweit die Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege für Eltern beitragsfrei gestellt werden können. Das Land NRW hat den Vorschlag gemacht, dass die Kommunen für die Monate Juni und Juli 2020 eine hälftige Elternbeitragsbefreiung aussprechen. Das Land beteiligt sich hierbei jeweils zur Hälfte an dem Ausfall der Beiträge. Möglich ist die komplette Beitragsfreiheit für den Monat Juni 2020. Für den Monat Juli 2020 würden die Elternbeiträge zum Ausgleich in voller Höhe eingefordert. Bis zu einer abschließenden Entscheidung werden die Lastschriften für den Monat Juni 2020 ausgesetzt. Eltern, die die Beiträge per Dauerüberweisung überwiesen haben, sollen diese dann erstattet bekommen.


Hinweise zur weiteren Öffnung des Schulbetriebs an Grundschulen und den Primarstufen der Förderschulen:

Ab Montag, 15. Juni, soll an alle Grundschulen und an den Primarstufen der Förderschulen wieder im Klassenverband unterrichtet werden. Diese Schulen kehren damit grundsätzlich wieder zu einem Regelbetrieb mit Unterricht möglichst gemäß Stundentafel zurück. Dieses wird verbunden mit der Aussicht, dass das schulische Leben nach dem Ende der Ferien so normal wie möglich wieder stattfinden soll.

Grundlage dafür ist eine Neuregelung der infektionsschutzrechtlichen Rahmenbedingungen, das bedeutet: Weg vom Abstandsgebot und hin zu konstanten (Lern-)Gruppen. Durch strikte Trennung sollen Durchmischungen vermieden werden. Durch gestaffelte Anfangs- und Pausenzeiten soll die Trennung der Lerngruppen auch außerhalb des Unterrichts gewährleistet werden.

Notbetreuung: An allen Schulen, an denen wieder ein tägliches Unterrichtsangebot gemacht werden kann, endet die Notbetreuung mit Ablauf des 12. Juni 2020. Kann eine weiterführende Schule für die Jahrgangsstufen 5 und 6 ein volles Unterrichtsangebot nicht gewährleisten, wird die Notbetreuung in diesen Schulen für nicht beschulte Kinder fortgesetzt.

Unter Beachtung des Hygienekonzepts der Schule und der vorhandenen Kapazitäten wird auch der Betrieb der Offenen Ganztagsschule sowie der Betrieb der sonstigen Betreuungsangebote wieder aufgenommen. Schulleitung und OGS-Leitung entscheiden gemeinsam, welche Regelungen für die Teilnahme getroffen werden. Inwieweit eine Verpflegung sichergestellt werden kann, ist vor Ort zu entscheiden. Die für die Sommerferien vorgesehenen OGS-Angebote werden ebenfalls unter Beachtung geltender Infektionsschutzregeln durchgeführt. Das Ministerium für Schule und Bildung prüft darüber hinaus, zusätzliche Ferienangebote für weitere Schülergruppen zu ermöglichen und entsprechend finanziell auszustatten. Zu all diesen Punkten wird es zeitnah eine gesonderte Information geben.

An den weiterführenden Schulen ist eine Durchmischung der Lerngruppen deutlich schwieriger zu vermeiden, daher findet hier keine Erweiterung des Präsenzunterrichts statt. Stattdessen gelten hier die bisherigen Regelungen (SchulMail Nr. 20 vom 6. Mai 2020), also grundsätzlich Präsenzunterricht nur an einzelnen Tagen, weiter.
An den Berufskollegs soll bis zu den Sommerferien schrittweise der Unterricht aller Schülerinnen und Schüler und Studierenden - zumindest tageweise, und in einem vorgegebenen priorisierten Verfahren - im Präsenzunterricht realisiert werden.
Schülerinnen und Schülern, denen Präsenzunterricht nicht in vollem Umfang angeboten werden kann, erhalten weiterhin ergänzende Lernangebote für das Lernen auf Distanz, die sich möglichst an der Stundentafel orientieren.

Update vom 4. Juni um 20 Uhr (Fallzahlen, Kita Schließung, Alltagsmasken für Schulen)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1.194 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 54 Personen sind verstorben.
994 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 146 Infizierte in der Stadt gibt.
Insgesamt wurden 15.385 Corona-Tests durchgeführt.

Die Steigerung der Fallzahlen steht in Zusammenhang mit aktuell stattfindenden Reihentestungen und dem Ausbruch im Rahmen eines Zuckerfestes.

Es hat gestern einen Fehler aufgrund eines Datenbankproblems bei der Zahl der Gesundeten gegeben. Dieser wurde korrigiert. Die heutigen Zahlen sind korrekt. Wir bitten um Verständnis.


Kita "Am Holderbusch" vorsorglich geschlossen:

In der städtischen Kindertageseinrichtung "Am Holderbusch" in Duisburg-Rheinhausen wurde eine Mitarbeiterin positiv auf das Coronavirus getestet. Die bis dahin symptomfreie Mitarbeiterin erhielt am 3. Juni das Ergebnis der Testung und wurde umgehend unter Quarantäne gestellt. Unter Würdigung der Gesamtsituation bleibt die Einrichtung nun für eine Woche geschlossen.  Alle Mitarbeiter und Kinder, die zuletzt Kontakt mit der betroffenen Mitarbeiterin hatten, werden getestet. Die Mitarbeiterinnen und Eltern werden durch das Jugendamt und Gesundheitsamt über den aktuellen Stand und das weitere Vorgehen informiert.


Alltagsmasken für Beschäftigte an Schulen

Mit Erlass des Ministeriums für Schule und Bildung NRW vom 12. Mai 2020 wurden die Schulträger gebeten, den Lehrkräften und sonstigem Landespersonal an öffentlichen Schulen Alltagsmasken gegen Kostenerstattung durch das Land zur Verfügung stellen. Die Stadt Duisburg hat diese Regelung aufgegriffen und auf alle an den Schulen Beschäftigte (Lehrkräfte, Sekretärinnen, Hausmeister, Betreuungskräfte etc.) ausgeweitet. Insgesamt werden rund 18.000 Masken durch die Feuerwehr zur Verfügung gestellt. Die Auslieferung hat bereits begonnen und wird in den kommenden Tagen fortgesetzt.

Update vom 3. Juni um 20 Uhr (Fallzahlen)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1.167 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 53 Personen sind verstorben.
998 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 116 Infizierte in der Stadt gibt.
Insgesamt wurden 14.779 Corona-Tests durchgeführt.

Update vom 2. Juni um 20 Uhr (Fallzahlen)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1154 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 53 Personen sind verstorben.
982 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 119 Infizierte in der Stadt gibt.
Insgesamt wurden 14.222 Corona-Tests durchgeführt.

Umstellung des Verfahrens zur Bekanntgabe der Testergebnisse

Nachdem es in den letzten Tagen vermehrt Probleme mit der Übermittlung von Testergebnissen aus dem Zuständigkeitsbereich der Kassenärztlichen Vereinigung gegeben hat, wird das Verfahren zur Übermittlung der Ergebnisse umgestellt.

Personen, bei denen der Coronatest positiv ist, erhalten dieses Testergebnis unmittelbar und ohne Umwege vom Gesundheitsamt. Das Gesundheitsamt ermittelt dann in einem Telefongespräch die Kontaktpersonen, berät den Patienten über weitere Schritte und legt die Quarantänezeit fest.

Alle Personen, die negativ getestet werden, erhalten ihr Ergebnis auf dem Postweg direkt vom Labor, also nicht über den Arzt, der den Coronatest angeordnet hat. Die Patienten werden dennoch gebeten, die Testergebnisse mit ihrem Arzt zu besprechen, damit dieser gegebenenfalls weitere Schritte einleiten kann. Auch bei gesundheitlichen Beschwerden ist der Hausarzt der erste Ansprechpartner.

Die Testergebnisse der Labors liegen inzwischen im Regelfall binnen drei Tagen vor, so dass jeder, der nach vier Tagen nicht durch das Gesundheitsamt kontaktiert wurde, in der Regel davon ausgehen kann, dass er negativ auf das Coronavirus getestet wurde.

Wir bitten um Verständnis, dass wir keinen Einfluss auf die Dauer des Postwegs zwischen Labor und Patient haben.

Update vom 02. Juni um 12.25 Uhr (Fallzahlen vom 01.Juni Stand 20:00 Uhr)

Aktuelle Zahlen (Stand 1. Juni, 20 Uhr)
Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1154 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 53 Personen sind verstorben.
969 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 132 Infizierte in der Stadt gibt.
Insgesamt wurden 13.652 Corona-Tests durchgeführt.

Zahlen in Duisburg trotz anhaltender Massentestungen rückläufig.

Update vom 1. Juni (Fallzahlen vom 29.5., 30.5. und 31.5.2020)

Zahlen in Duisburg trotz anhaltender Massentestungen rückläufig

29.5.2020

Gesamt: 1.138

  • wieder gesund: 938
  • verstorben: 53
  • aktuell infiziert: 147


30.5.2020

Gesamt: 1.144

  • wieder gesund: 947
  • verstorben: 53
  • aktuell infiziert: 144

31.5.2020

Gesamt: 1.151

  • wieder gesund: 962
  • verstorben: 53
  • aktuell infiziert: 136

Zudem befinden sich derzeit 472 (29.5.: 469, 30.5.:  478) Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 13.638 Corona-Tests durchgeführt.

Update vom 29. Mai um 16.09 Uhr (Testungen Seniorenheime, Wechsel Leitung Krisenstab)

Testungen in Seniorenheimen
Die Stadt Duisburg setzt ihr Testkonzept fort und führt weiterhin zahlreiche Coronatests in Seniorenheimen und Pflegeeinrichtungen durch. Mittlerweile wurden 31 Einrichtungen, zum Teil wiederholt, getestet. Insgesamt wurden 2000 Bewohner und 1900 Mitarbeiter getestet. Bei 201 Personen wurde eine Infektion mit Covid-19 festgestellt.
„Nur auf diese Weise können wir uns ein genaues Bild von der Lage vor Ort machen. In diesen besonders gefährdeten Bereichen ist das frühzeitige und intensive Testen von großer Bedeutung, um die Infektionskette frühzeitig zu unterbrechen“, so Gesundheitsdezernent Dr. Ralf Krumpholz.
Neben den Coronatests finden regelmäßig Begehungen von Vertretern des Amtes für Soziales und Wohnen und des Gesundheitsamtes in den Einrichtungen statt. Überwiegend sind die Duisburger Einrichtungen gut für die besonderen hygienischen Anforderungen durch die Corona Pandemie vorbereitet.

Wechsel Leitung Krisenstab
Nach drei arbeitsreichen Monaten übernimmt Stadtdirektor Martin Murrack die Krisenstabsleitung von  Dr. Ralf Krumpholz. Oberbürgermeister Sören Link dankte Dr. Ralf Krumpholz ausdrücklich für den Arbeitseinsatz in den letzten Monaten und die erfolgreiche Arbeit.
Als Gesundheits- und Feuerwehrdezernent wird er das Thema "Pandemiebekämpfung" weiter eng begleiten.

Update vom 28. Mai um 20 Uhr (Fallzahlen und Rückverfolgung von Kontaktpersonen)

Aktuelle Zahlen
Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1.128 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 52 Personen sind verstorben.
928 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 148 Infizierte in der Stadt gibt.
Zudem befinden sich derzeit 623 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.
In den Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 13.200 Corona-Tests durchgeführt.

Rückverfolgung von Kontaktpersonen
Um Corona-Infektionsketten zukünftig noch besser nachverfolgen zu können, müssen in Fällen des Zusammentreffens mehrerer Personen (zum Beispiel bei einem Hotel-, Friseur oder Restaurantbesuch), entsprechende Daten erhoben werden.
Demnach sind Listen auszulegen, in welchen Name, Adresse und Telefonnummer und ggf. der Zeitraum des Aufenthaltes bzw. Zeitpunkt von An- und Abreise einzutragen sind.
So soll sichergestellt werden, dass Personen, die mit einem Corona-Infizierten Kontakt hatten (Gäste, Besucher, Kunden, etc.), schneller ausfindig gemacht werden können.
Diese Regelungen zur Rückverfolgung von Kontaktpersonen wurde nun in die aktuelle Coronaschutzverordnung (§ 2a) aufgenommen und dort näher erläutert.
Bislang fand sich lediglich ein entsprechender Hinweis in der Anlage "Hygiene- u. Infektionsschutzstandards" zur Coronaschutzverordnung, allerdings ohne konkrete Vorgaben zur Umsetzung.

Update vom 27. Mai um 20 Uhr (Fallzahlen)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1.123 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 52 Personen sind verstorben. 913 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 158 Infizierte in der Stadt gibt.
Zudem befinden sich derzeit 614 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 12.742 Corona-Tests durchgeführt.

Update vom 26. Mai um 20.00 Uhr (Fallzahlen)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1119 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 51 Personen sind verstorben. 906 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 162 Infizierte in der Stadt gibt.
Zudem befinden sich derzeit 603 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 12.409 Corona-Tests durchgeführt.

Update vom 25. Mai um 20.00 Uhr (Fallzahlen)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1117 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 51 Personen sind verstorben. 899 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 167 Infizierte in der Stadt gibt.
Zudem befinden sich derzeit 604 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 12002 Corona-Tests durchgeführt.

Nach Terminvereinbarung: Öffnung des Amtes für Soziales und Wohnen

Auch beim Amt für Soziales und Wohnen sind zwingend notwendige, persönliche Vorsprachen - nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung - ab Dienstag, dem 2. Juni 2020 wieder möglich.

Die in den städtischen Dienststellen für alle Besucher geltende Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MSN) und die allgemein geltenden hygienischen Hinweise sowie die Hinweise innerhalb der Dienstgebäude sind dringend zu beachten. Bitte bringen Sie am Tag der Vorsprache Ihre Termineinladung mit. Das Einladungsschreiben sichert Ihnen den Zugang zum Dienstgebäude.

Die Mitarbeiter stehen Ihnen selbstverständlich weiterhin unter den bekannten Telefonnummern oder online zur persönlichen Beratung und Klärung zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie auf www.duisburg.de.

Updates vom 18. Mai bis 24. Mai 2020

Update vom 20. und 21 Mai (Fallzahlen und Neuregelung Kitas)

Aktuelle Zahlen (Stand 21. Mai, 20 Uhr) 
Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1.083 Personen mit dem Coronavirus infiziert.
47 Personen sind verstorben. 878 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 158 Infizierte in der Stadt gibt.
Zudem befinden sich derzeit 605 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.
In den Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 11.462 Corona-Tests durchgeführt.
Medizinisch untersucht wurden in den Sichtungszentren bisher insgesamt 3.122 Patienten.

Aktuelle Zahlen (Stand 20. Mai, 20 Uhr) 
Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1.070 Personen mit dem Coronavirus infiziert.
46 Personen sind verstorben. 860 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 164 Infizierte in der Stadt gibt.
Zudem befinden sich derzeit 610 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.
In den Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 11.460 Corona-Tests durchgeführt.
Medizinisch untersucht wurden in den Sichtungszentren bisher insgesamt 3.122 Patienten.

Neuregelung Kitas
Ab dem 28. Mai 2020 dürfen alle Kinder, die am 1. August 2020 schulpflichtig oder im Schuljahr 2020/2021 vorzeitig in die Schule aufgenommen werden, wieder in den Kindertageseinrichtungen , Kindertagespflegestellen und Heilpädagogischen Kindertageseinrichtungen betreut werden.

Änderungen der CoronaSchutzverordnung ab dem 20 Mai

Folgende Änderungen der CoronaSchutzverordnung sind ab heute, 20. Mai, gültig:

  • Das Verbot des Picknickens im öffentlichen Raum ist aufgehoben.  Die geltenden Abstandsregeln sind aber auch beim Picknicken einzuhalten. Der öffentliche Raum ist aber nach wie vor kein angemessener „Veranstaltungsraum“, sodass das Grillen dort ausdrücklich weiterhin untersagt bleibt..
  • Das Verbot für Tattoo- und Piercing-Studios ist ebenfalls aufgehoben. Es sind aber strenge Hygiene- und Infektionsschutzstandards zu beachten.
  • Im Hinblick auf die Bewirtung von Gästen in Gastronomie und auch in Beherbergungsbetrieben wird klargestellt, dass diese sich im Moment nur auf die privilegierten Personengruppen (Familien oder Mitglieder aus maximal zwei Hausgemeinschaften) bezieht. Firmenveranstaltungen oder Privatfeiern sind bis auf Weiteres nicht zulässig, auch wenn sie im privaten Kontext oder in der Firma zulässig wären.
  • Beim Sport wurde klargestellt, dass sogenannte kontaktgeneigte Sportarten zwischen den privilegierten Personengruppen zulässig sind. Mit der Zulässigkeit von zwei Hausgemeinschaften kann daher auch ein „festes Doppel“ im Tennis stattfinden, so wie das bisher schon bei Tanzschulen mit festen Partnern zulässig war. In Freibädern und Fitnessstudios ist die Nutzung von Duschen und Umkleiden unter strenger Einhaltung des Mindestabstands erlaubt.
  • Bei den Bildungs- und Kulturangeboten wurde jetzt eine Regelung für sogenannte atmungsintensive Proben (Gesang, Blasinstrumente) aufgenommen. Hier ist nach wie vor große Zurückhaltung geboten. So ist hierbei ein Abstand von zwei Metern zwischen Personen, beim Singen sogar drei Meter zwischen Personen und sechs Meter in Ausstoßrichtung, zulässig. Die Raumgröße muss mindestens zehn qm pro Person betragen. In Musikschulen ist der Unterricht für Gruppen und Ensembles mit mehr als sechs Teilnehmern untersagt.
  • Bei standesamtlichen Trauungen ist nun das Zusammentreffen vor dem Raum der Trauung zugelassen, wobei sich eine Personenbeschränkung automatisch aus dem Mindestabstand im Trauzimmer und der Größe des Zimmers ergibt. Zulässig ist das dem Anlass angemessene Zusammentreffen der Gäste vor dem Ort der Trauung und bedeutet zugleich keine Party vor dem Standesamt.

Update vom 20. Mai (Fallzahlen, Umzug des zentralen Sichtungs- und Probezentrums zur Glückauf-Halle in Duisburg-Homberg)

Aktuelle Zahlen (Stand 19. Mai, 20 Uhr) 
Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1.066 Personen mit dem Coronavirus infiziert.
46 Personen sind verstorben. 840 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 180 Infizierte in der Stadt gibt.
Zudem befinden sich derzeit 638 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.
In den Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 11.149 Corona-Tests durchgeführt.
Medizinisch untersucht wurden in den Sichtungszentren bisher insgesamt 3.108 Patienten.

Hinweis:
Die Stadt Duisburg verfolgt nach wie vor das Konzept der Massentests von vulnerablen Gruppen, insbesondere in Pflege- und Senioreneinrichtungen.
Allein seit dem 11. Mai wurden insgesamt 1.118 Bewohner und Mitarbeiter in 8 Pflege- und Senioreneinrichtungen getestet.
Bis Ende nächster Woche werden sechs weitere Pflege- und Senioreneinrichtungen getestet (593 Bewohner und Mitarbeiter).

Umzug des zentralen Sichtungs- und Probezentrums zur Glückauf-Halle in Duisburg-Homberg

Am kommenden Montag geht an der Glückauf-Halle das neue Test-Zentrum-Abstrich (TZA) als Kooperation zwischen der KV-Nordrhein und der Stadt Duisburg in Betrieb.

Am neuen Test-Zentrum werden keine Sichtungen mehr vorgenommen. Die Sichtung obliegt ausschließlich den zuständigen Hausärzten oder, außerhalb der Dienstzeiten der Hausärzte, dem Kassenärztlichen Notdienst.

Die ursprünglich eingeführte Sichtung in einem zentralen Sichtungszentrum diente ausschließlich der Entlastung des Hausarztsystems zu Beginn der Corona-Pandemie. Die stetig abnehmenden Sichtungszahlen der
letzten Wochen machen einen weiteren Betrieb eines Sichtungszentrums zur Zeit nicht notwendig.

Im TZA werden ausschließlich Patienten abgestrichen (beprobt), welche durch ihren zuständigen Hausarzt eine Überweisung bekommen bzw. angefordert haben. Diese wird entweder persönlich abgeholt und zum Test
mitgebracht oder kann durch den Hausarzt an das TZA gefaxt oder gemailt werden.

Update vom 20. Mai (Unterricht Förderschulen)

Das Ministerium für Schule und Bildung NRW hat nunmehr die Rahmenbedingungen für die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts für die Förderschulen mit den Schwerpunkten Geistige Entwicklung (GE) sowie Körperliche und motorische Entwicklung (KME) festgelegt. Die Wiederaufnahme des Unterrichts an diesen Förderschulen war aus Gründen der Einhaltung der Hygienevorgaben, der Vorkehrungen zur Abstandshaltung, der notwendigen Bereitstellung von Schutzmaterial und der Organisation des Schülertransports zunächst zurückgestellt worden.

Grundzüge:

- Die Wiederaufnahme des Unterrichts an den Förderschulen GE und KME erfolgt am Montag, 25. Mai 2020.
- Alle Schülerinnen und Schüler, bei denen keine gesundheitlichen Hinderungsgründe vorliegen, sollen bis zu den Sommerferien wieder die Schule besuchen können.
- Dazu erstellen Schulleitungen, Schulaufsicht und Schulträger ein schulspezifisches Konzept mit dem Ziel, einen verbindlichen Plan zu erarbeiten, aus dem ersichtlich wird, an welchen Tagen die einzelnen Schülerinnen und Schüler bis zu den Sommerferien Präsenzunterricht haben werden.
- Die oben genannten Förderschulen erhalten finanzielle Mittel vom Land, mit denen über selbst die für alle Schulen bereitgestellten Alltagsmasken hinaus weitere besondere Schutzausstattung für Lehrkräfte beschaffen können.
- Parallel zur Wiederaufnahme des eingeschränkten Unterrichtsbetriebes wird die Notbetreuung fortgeführt.
- Schulbegleitung ist wieder möglich, auch in der Notbetreuung. Die Abstandsregelungen gemäß der Empfehlungen und Richtlinien des Robert-Koch-Instituts müssen eingehalten werden, ansonsten ist eine Maske zu tragen.

Bei gesundheitlich besonders gefährdeten Schülerinnen und Schülern:

- Die Entscheidung darüber, ob der Schulbesuch aufgrund des grundsätzlichen Gesundheitszustands eines Schülers möglich ist, wird zwischen den Eltern und der Schulleitung entschieden.
- Bei Vorerkrankungen mit Bezug auf das Coronavirus entscheiden grundsätzlich die Eltern - gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem Arzt -, ob für ihr Kind eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch entstehen könnte. In diesem Fall benachrichtigen die Eltern die Schule und teilen schriftlich mit, ob aufgrund der Gefährdungslage ein Schulbesuch ihres Kind grundsätzlich möglich ist.

Diese Regelungen gelten bis auf Weiteres, längstens bis zum Ablauf des 26. Juni 2020.

Update vom 19. Mai (Umzug des zentralen Sichtungs- und Probezentrum)

Umzug des zentralen Sichtungs- und Probezentrum zur Glückauf-Halle in Duisburg-Homberg


Das zentrale Sichtungs- und Probezentrum zieht ab Montag, 25. Mai, von der "schauinsland-reisen-arena" in die Glückauf Halle, Dr.-Kolb-Str. 2, 47198 Duisburg-Homberg um. Das Zentrum ist montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Zukünftig wird es gemeinsam von der Stadt Duisburg und der KV-Nordrhein betrieben. Getestet werden Patientinnen und Patienten nach vorheriger Rücksprache mit ihrem zuständigen Hausarzt und erfolgter Überweisung. Ziel ist es weiterhin, eine Verschleppung oder Infizierung mit Covid-19 in den Hausarztpraxen zu vermeiden.


Damit das Zentrum pünktlich in der nächsten Woche öffnen kann, erfolgt der Umzug bereits vor dem Wochenende. Am kommenden Freitag, 22. Mai, wird daher am bisherigen Standort am Haupteingang der "schauinsland-reisen-arena" nur noch eine mobile Einheit eingesetzt (Öffnungszeiten 9 bis 17 Uhr).


Seit mehr als zwei Monaten betreibt die Stadt Duisburg in einem enormen Kraftakt mit Unterstützung der Duisburger Hilfsorganisationen (Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Ambulante Erst-Versorgung, Technisches Hilfswerk) sowie der freiwilligen Feuerwehr und Spontanhelfern an verschiedenen Standorten Sichtungs- und Probenzentren.


Oberbürgermeister Sören Link nutzt die Gelegenheit, sich noch einmal bei den vielen Helfern zu bedanken: „Ohne den unermüdlichen Einsatz wäre uns der Betrieb der Zentren nicht möglich gewesen. Viele sind über ihre eigenen Grenzen gegangen, haben das Gemeinwohl jeden Tag aufs Neue zur Maxime ihres Handelns gemacht, egal, wie gut das Wetter war, egal, ob eigentlich Wochenende war. Ich kann gar nicht genug zum Ausdruck bringen, wie tief mich Ihre Arbeit beeindruckt hat und bedanke mich dafür ausdrücklich."


Die Stadt Duisburg führt außerdem ergänzend weiterhin prophylaktische Reihentestungen durch. Hierfür stehen Teams für mobile Tests zur Verfügung, die bis zu 1.000 Tests pro Tag durchführen können.

Update vom 19. Mai (Weitere Bereiche der Stadtverwaltung öffnen)

Neben den bisher bekannten Dienststellen der Stadt Duisburg öffnet für Bürger ab dem kommenden Montag, 25. Mai, auch wieder das Amt für Schulische Bildung. Die Teilbereiche des Amtes sind nach vorheriger notwendiger Terminabstimmung wie folgt zu erreichen:

Schülerfahrtkosten
Tel:    0203-283/5846
E-Mail: schuelerfahrtkostenstadt-duisburgde

Ausbildungsförderung / BaföG
Tel:    0203-283/3933
E-Mail: bafoegstadt-duisburgde

Schulisches Beratungszentrum für Zugewanderte
Tel:    0203-283/7453
E-Mail: seiteneinsteigerstadt-duisburgde

Im Bereich des Gesundheitsamts bleiben große Teile auch weiterhin bis zum 1. August geschlossen.

Zur stufenweisen Öffnung der Abteilungen wird derzeit ein Konzept erarbeitet. Mögliche Teilöffnungen sind abhängig von der weiteren Entwicklung und der Bewältigung der Corona-Pandemie.

Hinweis:
Das Betreten der Dienstgebäude ist nur unter Einhaltung der Hygienevorgaben und Abstandsregeln sowie mit einem Mund-Nasenschutz oder einer Schutzmaske möglich.  

Update vom 18. Mai um 20.00 Uhr (Fallzahlen)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1.041 Personen mit dem Coronavirus infiziert.
46 Personen sind verstorben. 831 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 164 Infizierte in der Stadt gibt.
Zudem befinden sich derzeit 624 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.
In den Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 10.864 Corona-Tests durchgeführt.
Medizinisch untersucht wurden in den Sichtungszentren bisher insgesamt 3.101 Patienten.

Aktuellen Informationen zur Öffnung der Freibäder

Auch die Stadt Duisburg bereitet sich auf die Öffnung der Freibäder vor. Hierfür müssen zunächst für jedes Bad individuelle Konzepte erstellt werden, damit die Vorgaben der Coronaschutzverordnung eingehalten werden. Die Stadt Duisburg hat sich dazu entschlossen, die städtischen Freibäder im Hinblick auf das Infektionsgeschehen frühestens zum 30.5.2020 zu öffnen. Wir werden die weitere Entwicklung der Lage beobachten und die Situation gegebenenfalls neu bewerten. Sobald ein genauer Termin feststeht, werden wir diesen natürlich kommunizieren. 

Nach der aktuell geltenden Coronaschutzverordnung dürfen Freibadbetreiber ihre Bäder unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen ab dem 20.5.2020 öffnen. Wann die nicht-städtischen Freibäder öffnen, entscheiden die jeweiligen Betreiber.


Der Zutritt zum Freibad muss zum Beispiel so geregelt sein, dass nicht mehr Besucher im Freibad als Plätze und Anlagen unter Wahrung der allgemeinen Abstandsregeln nutzbar sind (ersatzweise als Maßstab pro Gast 10 m² Fläche). Auch im Freibad müssen alle Personen, die nicht nach § 1 Absatz 2 der CoronaSchVO von den Kontaktverboten im öffentlichen Raum ausgenommen sind, immer einen Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Hierzu sind in den Konzepten der Freibäder entsprechende organisatorische und räumliche Maßnahmen festzulegen. Darüber hinaus dürfen beispielsweise nur selbst mitgebrachte Badeschuhe und Handtücher etc. benutzt werden, der Verleih von Schwimmutensilien (Schwimmnudeln, Tauchringen etc.) ist unzulässig. 

Updates vom 11. Mai bis 17. Mai 2020

Update vom 14. Mai um 20 Uhr (Fallzahlen)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1.019 Personen mit dem Coronavirus infiziert.
42 Personen sind verstorben. 790 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 187 Infizierte in der Stadt gibt.
Zudem befinden sich derzeit 674 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.
In den Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 10.247 Corona-Tests durchgeführt.
Medizinisch untersucht wurden in den Sichtungszentren bisher insgesamt 3.062 Patienten.

Update vom 13. Mai um 20 Uhr (Fallzahlen)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1018 Personen mit dem Coronavirus infiziert.
41 Personen sind verstorben. 768 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 209 Infizierte in der Stadt gibt.
Zudem befinden sich derzeit 734 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.
In den Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 9.803 Corona-Tests durchgeführt.
Medizinisch untersucht wurden in den Sichtungszentren bisher insgesamt 3.043 Patienten.

Update, 13. Mai um 16.30 Uhr (Fallzahlen und Informationen zu Trauungen)

Aktuelle Zahlen (Stand 13. Mai, 16:30 Uhr) 
Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1012 Personen mit dem Coronavirus infiziert.
41 Personen sind verstorben. 760 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 211 Infizierte in der Stadt gibt.
Zudem befinden sich derzeit 735 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne. 
In den Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 9.353 Corona-Tests durchgeführt.
Medizinisch untersucht wurden in den Sichtungszentren bisher insgesamt 3.030 Patienten. 

Personenkreis bei Trauungen wird erweitert 
Bisher wurden bei Trauungen in Duisburg nur die Brautleute und der Standesbeamte zugelassen. Nun wird der Personenkreis ab sofort erweitert und nach der Größe des jeweiligen Trauraumes gestaffelt. 
Im Trauraum des Standesamtes Mitte (im Rathaus Duisburg) gilt: 
Zehn Personen: zwei Brautleute, zwei Trauzeugen, vier Brauteltern, ein Standesbeamter sowie ein Fotograf. Anstelle der Trauzeugen und Brauteltern können selbstverständlich auch sechs andere, dem Brautpaar wichtige Personen teilnehmen. 
In den Trauräumen der Standesämter Nord (Hamborn) und West (Rheinhausen) gilt:
Sechs Personen: zwei Brautleute, zwei Trauzeugen, ein Standesbeamter sowie ein Fotograf. Anstelle der Trauzeugen können auch hier zwei andere Personen teilnehmen. 
Der zugelassene Personenkreis bei den Standesämtern Nord und West wurde wegen der kleineren Trauräume geringer gewählt.
Diese Regelung ist zunächst - analog der Coronaschutzverordnung - bis zum 25. Mai vorgesehen. 

In eigener Sache: Updates 
Zukünftig werden wir die aktuellen Zahlen nicht mehr wie bisher am späten Nachmittag, sondern jeweils am Vormittag veröffentlichen. 
Wir bitten um Beachtung.

Update, 12. Mai um 16.20 Uhr (Fallzahlen)

Wegen notwendiger Anpassungen in der Datenbank ist es gestern zu Verschiebungen in den Bereichen "Infizierte gesamt" und "wieder gesund" gekommen. Der Fehler wurde korrigiert. Wir bitten um Verständnis. 

Aktuelle Fallzahlen für Duisburg (Stand: 12.05., 16.20 Uhr)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1.006 Personen mit dem Coronavirus infiziert.
41 Personen sind verstorben. 760 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 205 Infizierte in der Stadt gibt.
Zudem befinden sich derzeit 722 Personen in häuslicher Quarantäne.

In den Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 9.013 Corona-Tests durchgeführt.
Medizinisch untersucht wurden in den Sichtungszentren bisher insgesamt 2.993 Patienten. 

Update am 11.05., 17 Uhr (Fallzahlen und Informationen zu Kindertagesstätten und Kindertagespflege)

Aktuelle Fallzahlen für Duisburg (Stand: 11.05., 17 Uhr)
Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1.020 Personen mit dem Coronavirus infiziert.
37 Personen sind verstorben. 789 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 194 Infizierte in der Stadt gibt.
Zudem befinden sich derzeit 724 Personen in häuslicher Quarantäne.

In den Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 8.935 Corona-Tests durchgeführt.
Medizinisch untersucht wurden in den Sichtungszentren bisher insgesamt 2.984 Patienten. 


Kindertagesstätten und Kindertagespflege
Die Jugend- und Familienministerkonferenz der Länder hat beschlossen, dass die Kindertagesstätten und Kindertagespflege schrittweise wieder geöffnet werden sollen.

Konkret bedeutet das

Ab dem 14. Mai:
Die Kindertagesbetreuung in Kindertageseinrichtungen wird geöffnet für Vorschulkinder mit einer Anspruchsberechtigung nach dem Bildungs- und Teilhabepaket (BuT).
Betroffene Eltern reichen die beigefügte Erklärung (Download-Link am Ende dieses Textes) mit entsprechenden Unterlagen in der Kita ein.

Zudem dürfen Kinder mit Behinderungen (und  Kinder, die von einer wesentlichen Behinderung bedroht sind, und bei denen dies von einem Träger der Eingliederungshilfe festgestellt wurde) wieder in Kindertageseinrichtungen oder in Kindertagespflegestellen betreut werden.

Die Kindertagespflegestellen mit ihrem familiennahen Betreuungsangebot werden für Kinder, die ihr zweites Lebensjahr vollendet haben, geöffnet.

Ab dem 28. Mai:
Es ist geplant, dass die Kindertageseinrichtungen alle weiteren Vorschulkinder aufnehmen.

Ab 11. Juni:
Allen Kindern soll wieder der Besuch ihrer Einrichtung oder ihrer Kindertagespflegestelle ermöglicht werden. In welchem Umfang dies möglich ist, kann heute noch nicht seriös prognostiziert werden. Dies wird fortlaufend vor dem

  • Hintergrund der Entwicklung des Infektionsgeschehens,
  • den Erfahrungen aus den vorangegangenen Schritten und
  • aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen mit den beteiligten Partnern

auf Landesebene beraten und entschieden werden.

Alle Voraussetzungen, die ein solcher Schritt erfordert – Hygienefragen, Personalfragen, pädagogische Aspekte – werden dabei genau geprüft und soweit erforderlich auch neue Empfehlungen herausgegeben.

Updates vom 04. bis 10. Mai 2020

Aktuelle Informationen zu weiteren Änderungen der Coronaschutzverordnung NRW vom 11. Mai

Mit Veröffentlichung der vollständigen und zum 11. Mai gültigen Fassung der Coronaschutzverordnung NRW haben sich weitere Änderungen konkretisiert. Nachfolgend informieren wir über die wichtigsten Änderungen.

  • Im Hinblick auf die am 13. September stattfindende Kommunalwahl ist künftig wieder das Aufstellen von Informationsständen der Parteien erlaubt. Allerdings werden diese nicht im sonst üblichen Umfang ausgestaltet sein. Zudem ist eine gleichmäßige Verteilung der Stände im öffentlichen Raum vorgesehen. Ideelle Informationsstände oder gewerbliche Informationsveranstaltungen sind im Mai nicht genehmigungsfähig
  • Konzerte und Aufführungen in geschlossenen Räumen sind bis auf weiteres untersagt; die zuständigen Behörden können auf Grundlage eines strengen Hygienekonzeptes Ausnahmen für bis zu 100 Zuschauern zulassen. Im Freien sind ausschließlich Aufführungen unter Beachtung der bekannten Infektionsschutz- und Hygienevorkehrungen für maximal 100 Zuschauer zulässig.
  • Musikfeste, Festivals und ähnliche Kulturveranstaltungen bleiben bis mindestens 31. August 2020 untersagt.
  • Auch bei Proben in den o.a. zulässigen Einrichtungen sind die bekannten Infektionsschutz- und Hygienevorkehrungen sicherzustellen. Zuschauer haben keinen Zutritt zu den Proben.
  • Der Betrieb von Kinos bleibt untersagt.
  • In Autokinos, Autotheatern usw. ist das Öffnen von Autoverdecken und Fenstern nicht mehr verboten.
  • Der Betrieb von Tanzschulen ist zulässig. Es ist ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Personen zu gewährleisten; bei Paartänzen ist die nicht-kontaktfreie Ausübung auf einen festen Tanzpartner beschränkt.
  • Beim kontaktfreien Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport ist die Begleitung von Kindern bis 14 Jahren (vorher 12 Jahre) durch jeweils eine erwachsene Person zulässig. Die Nutzung von Dusch- und Waschräumen, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstigen Gemeinschaftsräumen sowie das Betreten der Sportanlage durch Zuschauer bleiben weiterhin untersagt.
  • Mehrere Personen, die unter § 1 Abs. 2 (Familienangehörige etc.) genannt sind, dürfen auch außerhalb sportlicher Betätigungen in Vereinen, Sportvereinen, sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen zusammentreffen. Die vorgenannten Einrichtungen dürfen Räumlichkeiten für Veranstaltungen und Versammlungen gem. § 13 Abs. 3 unter den dort genannten Voraussetzungen zur Verfügung stellen.
  • Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen bleiben bis mindestens 31. August 2020 untersagt.
  • Ab dem 14. Mai 2020 sind Wettbewerbe in Profiligen (u.a. Fußball, Handball, Eishockey) zulässig, wenn die Verantwortlichen
     > die arbeitsschutzrechtlichen Hygiene- und Schutzpflichten erfüllen,
     > sich für die Reduzierung von Infektionsrisiken verantwortlich zeigen,
     > der zuständigen Behörde ein geeignetes Infektionsschutzkonzept vorlegen.
  • Zuschauern ist grundsätzlich der Zutritt zur Wettbewerbsanlage verwehrt; TV-Produktionen ist der Zutritt gestattet. Es ist außerdem zu gewährleisten, dass auch im unmittelbaren Umfeld der Anlage keine Ansammlungen durch die Austragung des Wettbewerbs verursacht werden.
  • Für das Training an den nordrhein-westfälischen Bundesstützpunkten sind keine Ausnahmeerlaubnisse mehr erforderlich.
  • Der Betrieb von Freizeitparks und Indoor-Spielplätzen ist nach Vorlage eines von der zuständigen Behörde genehmigten Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes zulässig.
  • Bars, Clubs und Diskotheken dürfen nicht öffnen. Gleiches gilt für Hallenschwimmbäder, Saunen und ähnliche Einrichtungen.
  • Der Betrieb von Spielhallen, Wettbüros und ähnlichen Einrichtungen sowie das Automatenspiel in Spielbanken ist unter Einhaltung der bekannten Infektions- und Hygienestandards zulässig.
  • Alle Handelseinrichtungen können unabhängig von ihrer Größe unter Auflagen zu Abstands-, Zutritts- und Hygieneregeln wieder öffnen. Die Anzahl von gleichzeitig im Geschäftslokal anwesenden Kunden darf eine Person pro 10 qm Verkaufsfläche nicht übersteigen.
  • Messen, Ausstellungen, Spezialmärkte und ähnliche Veranstaltungen bleiben untersagt.
  • Die Leistungserbringung von Kosmetik-, Nagel-, Maniküre- und Massagestudios ist unter Einhaltung der festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards zulässig.
    Körperbezogene Dienstleistungen (z.B. Sonnenstudios) sind bei strikter Beachtung der allgemeinen Hygiene und Infektionsschutzregeln sowie bei einer möglichst kontaktarmen Erbringung zulässig.
  • Tätowieren bleibt bis auf weiteres unzulässig.
  • Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz benötigen nicht mehr eine gesonderte Ausnahmeerlaubnis nach der CoronaSchVO. Es ist sicherzustellen, dass der Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Personen eingehalten wird.
  • Alle Beerdigungen sind unter Einhaltung der bekannten Hygiene- und Abstandsregelungen zulässig (vorher nur Erd- und Urnenbestattungen).
  • Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Kneipen, Imbissen, (Eis)Cafés, öffentlich zugänglichen Mensen und Kantinen sowie anderen Einrichtungen der Speisegastronomie ist unter Einhaltung der festgelegten Hygiene- und Infektionsstandards zulässig. Am selben Tisch dürfen gemeinsam nur Personen sitzen, die zu den in § 1 Abs. 2 (Familienangehörige, zwei häusliche Gemeinschaften etc.) genannten Gruppen gehören. Damit entfällt zugleich das Verbot zum Verzehr von Speisen rund um die Verkaufsstelle. (bisher 25 bzw. 50 Meter)
  • Gastronomische Betriebe dürfen weiterhin Räumlichkeiten für Veranstaltungen und Versammlungen gem. § 13 Abs. 3  CoronaSchVO zur Verfügung stellen. Dies gilt auch mit gastronomischem Angebot.
  • Ab dem 18. Mai 2020 sind Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken für Personen, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben, in Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und ähnlichen Beherbergungsbetrieben zulässig.
  • Für Personen die ihren Wohnsitz in Deutschland haben, sind Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken in Ferienwohnungen, Ferienhäusern und auf Campingplätzen zulässig.

  • Bei der Beherbergung von Gästen, bei ihrer gastronomischen Versorgung sowie beim Betrieb von Gemeinschaftseinrichtungen auf Campingplätzen usw. sind die festgelegten Hygiene- und Infektionsstandards zu beachten.

Update, 08. Mai um 16:30 Uhr (Fallzahlen, Änderungen und Ergänzungen zur neuen Fassung der Coronaschutzverordnung, Vorbeugende Tests an Hochfelder Grundschulen, Weitere Öffnung der Dienststellen der Stadtverwaltung)

Aktuelle Zahlen (Stand 8. Mai, 16:30 Uhr)
Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 953 Personen mit dem Coronavirus infiziert.
31 Personen sind verstorben. 740 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 182 Infizierte in der Stadt gibt.
Zudem befinden sich derzeit 731 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.
In den Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 8.365 Corona-Tests durchgeführt.
Medizinisch untersucht wurden in den Sichtungszentren bisher insgesamt 2.949 Patienten.

Weitere Änderungen und Ergänzungen zur neuen Fassung der Coronaschutzverordnung
Bisher war der Verzehr von Lebensmitteln im Umkreis von 50 Metern zur Verkaufsstelle untersagt. Dieser Mindestabstand wird mit der neuen Regelungen auf 25 Metern reduziert. Zukünftig dürfen somit innerhalb eines Mindestabstandes von 25 Metern um die Verkaufsstelle keine Lebensmittel verzehrt werden. Gleiches gilt für gastronomische Betriebe, die Lebensmittel zum „Außer-Haus-Verkauf“ anbieten. Auch hier dürfen die erworbenen Speisen im Umkreis von 25 Metern (vorher 50 Metern) zum Gastronomiebetrieb nicht verzehrt werden. Darüber hinaus besteht nunmehr die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-und Nase-Schutzes auch in Warteschlangen.

Für den Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport gilt, dass die Nutzung von Dusch- und Waschräumen, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstigen Gemeinschaftsräumen sowie das Betreten der Sportanlage durch Zuschauer auf weiteres untersagt sind.
Bei Kindern unter 12 Jahren ist das Betreten der Sportanlage durch jeweils eine erwachsene Begleitperson zulässig.
Der Reitsport ist auch in geschlossenen Reitsportanlagen und Hallen zulässig. 
Ab 30. Mai soll die Ausübung von Sportarten auch mit unvermeidbarem Körperkontakt und in geschlossenen Räumen wieder gestattet werden, ebenso der Betrieb in Hallenbädern.
Sportliche Wettbewerbe im Kinder-, Jugend- und Amateurbereich sind dann ebenfalls zulässig – die Nutzung von Umkleide- und Sanitäranlagen ist unter Auflagen gestattet.
Ab 11. Mai ist die Öffnung von Fitnessstudios, Tanzschulen und Sporthallen/Kursräumen der Sportvereine unter strengen Abstands-und Hygieneauflagen wieder möglich.

Für den Lehr- und Prüfungsbetrieb wird ab dem 11. Mai die Einschränkung der Zulässigkeit von Präsenzveranstaltungen „auf besondere Räumlichkeiten, Ausstattungen oder sonstige besondere Rahmenbedingungen“ aufgehoben. Der Lehr- und Prüfungsbetrieb an den Schulen des Gesundheitswesens und an den der Berufsausbildung im Öffentlichen Dienst dienenden Schulen, Instituten und ähnlichen Einrichtungen ist weiter unter Auflagen zulässig. Die Hochschulen führen den Vorlesungsbetrieb im Sommersemester prinzipiell digital durch.

Ab dem 10. Mai 2020 (Muttertag) sind Besuche in Seniorenheimen unter strengen Hygienevorgaben wieder möglich. Ab dem 11. Mai gilt dies auch in Krankenhäusern und Einrichtungen der Pflege- und Eingliederungshilfe. Über mögliche weitere Öffnungen zum 30. Mai wird später entschieden.
Einschränkung des Betreuungsverbotes in Tagespflegen der Altenpflege: Pflegebedürftige dürfen betreut werden, wenn die häusliche Versorgung ansonsten glaubhaft gefährdet wäre.

Vorbeugende Tests an Hochfelder Grundschulen
In der nächsten Woche wird der Unterricht an insgesamt drei Hochfelder Grundschulen für alle Klassen wieder aufgenommen. In den letzten zwei Wochen wurden in Hochfeld verstärkt Personen mit einer CoVid-19-Virusinfektion ermittelt. Kinder können diese Virusinfektion oftmals beschwerdefrei überstehen. Um zu vermeiden, dass möglicherweise beschwerdefreie Kinder als Träger dieser Infektion den Unterricht in den Schulen am Hochfelder Markt, an der Brückenstraße und an der Friedenstraße aufnehmen, wird ab der kommenden Woche an diesen Schulen bei allen Kindern vorbeugend ein Rachenabstrich durchgeführt. Dieser wird - vergleichbar einer zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchung - in den Schulklassen angeboten. Die Befunde liegen voraussichtlich drei Tage nach Durchführung des Tests vor. Kinder, bei denen eine CoVid-19-Virusinfektion festgestellt wird, müssen bis zur Ausheilung in häuslicher Quarantäne bleiben, um eine Ansteckung der Klassenkameraden und ihrer Familien zu vermeiden.  

Weitere Öffnung der Dienststellen der Stadtverwaltung
Ab der kommenden Woche sind weitere Dienststellen der Stadtverwaltung unter bestimmten Vorgaben wieder geöffnet. Bereits geöffnet haben u.a. das Straßenverkehrsamt, das Stadtarchiv, die Zentralbibliothek in der Stadtmitte, die Bürgerservicestationen, das Standesamt, die Einbürgerungsstelle, die Ausländerbehörde, das Amt für Rechnungswesen und Steuern und die städtischen Duisburger Museen (Binnenschifffahrtsmuseum und Kultur- und Stadthistorisches Museum) sowie das Lehmbruck Museum.  

Nach vorheriger Terminabsprache sowie unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln können ab dem 11. Mai wieder folgende Einrichtungen aufgesucht werden:
- Kommunales Integrationszentrum (keine offene Sprechstunden)
- Amt für Baurecht und betrieblichen Umweltschutz (inklusive Bauaktenarchiv)
- Sondernutzung
- Katasterauskunft
- Institut für Jugendhilfe

Wegen vieler Anfragen ist das Servicecenter Call Duisburg derzeit stark ausgelastet, Anrufer müssen mit längeren Wartezeiten rechnen. Call Duisburg ist telefonisch erreichbar unter 0203 94000 sowie per Mail über callstadt-duisburgde.

Für den Besuch der Dienststellen sind einige Regeln zu beachten: Termine können nur mit einem Mund-Nasenschutz bzw. einer Schutzmaske wahrgenommen werden und wenn diese zuvor telefonisch oder per E-Mail vereinbart wurden. Ohne Termin wird kein Einlass gewährt. Überall dort, wo es möglich ist, sollen die Anliegen nach Möglichkeit weiterhin telefonisch, per E-Mail oder per Post geklärt werden. So können Menschenansammlungen und Warteschlangen aufgrund der Ansteckungsgefahr vermieden werden.

Die Kontaktdaten der Dienststellen sind auf der Internetseite der Stadt Duisburg einsehbar oder können telefonisch über das Servicecenter Call Duisburg unter 0203/94000 erfragt werden. Viele Anliegen lassen sich auch online erledigen. Eine Übersicht hierzu gibt es auf der städtischen Internetseite unter dem Stichwort Bürgerportal. Eine Online-Terminvergabe im Bereich der Bürgerservicestationen ist unter www.duisburg.de/termine möglich. Das Bezahlen von Dienstleistungen soll möglichst bargeldlos per EC-Karte erfolgen.

Schließung des Sichtungs- und Probenzentrums an den Wochenende
Aufgrund der geringen Anfragen wird an den Wochenenden der Betrieb des Sichtungs- und Testzentrums an der schauinsland-reisen-arena vorerst eingestellt.
Im Bedarfsfall wird darum gebeten, zunächst den kassenärztlichen Notdienst unter 116 117 anzurufen.

Update, 08. Mai - Ergänzung NRW-Stufenplan: Änderungen in Duisburg - Berufskollegs

Am gestrigen Tag hat das Ministerium für Schule und Bildung NRW die Regelungen zum Ausbau des Schulbetriebes an den Berufskollegs veröffentlicht. Danach werden mit erster Priorität ab 11. Mai diejenigen Klassen und Bildungsgänge beschult, die im Herbst diesen Jahres bzw. im nächsten Schuljahr ihre Abschlussprüfungen absolvieren.
Weitere Bildungsgänge können folgen, sofern es die jeweiligen Kapazitäten zulassen.

Die jeweils betroffenen Klassen sowie der genau Unterrichtsbeginn werden von den einzelnen Schulen geplant und den betroffenen Schülerinnen und Schülern direkt mitgeteilt.

Update, 07 Mai - Nach dem NRW-Stufenplan: Änderungen in Duisburg

Die neue Fassung der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen hat auch für das Leben in Duisburg zahlreiche Auswirkungen. Vorangegangen war ein Beschluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschefs der Länder am vergangenen Mittwoch. Grundsätzlich gelten auch künftig die entsprechenden Abstands- und Hygieneregeln. Die Einhaltung der Coronaschutzverordnung wird wie bisher durch das Bürger- und Ordnungsamt mit Unterstützung der Polizei nachgehalten.

Für Duisburg bedeutet dies:

  • Ab dem 11. Mai dürfen sich im öffentlichen Raum Personen aus zwei verschiedenen Haushalten treffen. Die allgemeine Abstandsregel von 1,5 Metern besteht weiterhin.
  • Ebenfalls ab dem 11. Mai ist ein gastronomisches Angebot in Speisegaststätten zulässig, sofern im Innen und/oder Außenbereich die Einhaltung des Abstandsgebots gewährleistet ist und ein Infektionsschutz- und Hygienekonzept durch die Betriebe vorliegt. Buffet-Angebote mit offenen Lebensmitteln bleiben weiterhin nicht zulässig.
  • Die touristische Nutzung und der Aufenthalt in Ferienwohnungen, Ferienhäusern und auf Campingplätzen (unter Wahrung der Kontaktbeschränkungen) wird ab 11. Mai ermöglicht.
  • Freizeitparks, Ausflugsschiffe, Touristeninformationen, Fahrrad- und Bootsverleihe dürfen ab 11. Mai öffnen.
  • An Christi Himmelfahrt, 21. Mai, werden Hotels auch für Touristen wieder geöffnet. Dafür gelten strenge Auflagen analog zur Gastronomie mit einem verpflichtenden Hygieneschutzkonzept sowie der Gewährleistung von Abstandsregelungen und Kontaktbeschränkungen.
  • Bis zum Pfingstwochenende (ab 30. Mai 2020) sollen auch Thermen und Schwimmbäder, Spaßbäder und Wellness-Einrichtungen unter passgenauen Infektionsschutzkonzepten wieder öffnen dürfen.
  • Ausgenommen von den Öffnungen bleiben bis auf weiteres Bars, Clubs, Diskotheken und Bordellbetriebe.
  • Geschäfte dürfen unabhängig von ihrer Größe unter Auflagen zu Abstands- und Hygieneregeln (eine Person pro 10 qm Verkaufsfläche) ab 11. Mai 2020 wieder öffnen dürfen. Für „körpernahe Dienstleistungen” wie Massagestudios, Kosmetiker und Tattoo-Studios werden passgenaue Infektionsschutzkonzepte im Austausch mit den Berufsvertretungen erarbeitet, um auch hier eine schrittweise Zulassung zu ermöglichen.
  • Keine Veränderungen gibt es bei Großveranstaltungen. Diese bleiben bis 31. August 2020 untersagt. Für Versammlungen gelten die bestehenden Abstandsregelungen. Ab 30. Mai 2020 sollen Fachmessen und Fachkongresse mit Schutzkonzepten und unter Beschränkung der Besucher- und Teilnehmerzahlen wieder stattfinden können.
  • Ab dem 30. Mai ist die Öffnung von Kinos, Theatern, Opern und Konzerthäusern geplant, sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Besuchern gewährleistet ist und es ein Zutrittskonzept gibt. Durch den verstärkten Einsatz von Ordnern sind Ansammlungen im Warte- und Pausenbereich zu verhindern.
  • Seit heute, 7. Mai, ist der Sport- und Trainingsbetrieb im kontaktlosen Breiten- und Freizeitsport wieder erlaubt – sofern der Sport auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen oder im öffentlichen Raum stattfindet. Dies betrifft auch zahlreiche Bolzplätze in unserem Stadtgebiet. Es wird jedoch eindringlich darauf hingewiesen, dass diese zunächst lediglich für den kontaktlosen Sportbetrieb freigegeben werden. Ein Abstand zwischen Personen von 1,5 Metern und die Einhaltung strikter Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen müssen gewährleistet sein. Die Verantwortung zur Einhaltung obliegt den Nutzern. Die Vereine werden über die Internetseite von DuisburgSport und seitens des SSB über die Öffnung informiert
  • Für den Bäderbereich werden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die von DuisburgSport betriebenen Freibäder (in Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung und der Wetterlage) ab dem 20. Mai unter Berücksichtigung der entsprechenden Hygieneregeln für das Publikum öffnen können. Die Hallenbäder werden so vorbereitet, dass eine Öffnung zum 30. Mai möglich ist.
  • Das Internationale Jugend- und Kulturzentrum „Kiebitz“ in Duisburg-Marxloh nimmt ab dem 11. Mai ebenfalls wieder seinen Dienstbetrieb auf. Auch hier wird es ein Hygiene- und Schutzkonzept geben, so dass ein eingeschränkter Regelbetrieb der Jugend- und Kulturarbeit möglich sein wird.
  • Das Internationale Zentrum (IZ) am Innenhafen wird für die Besucher- und Nutzergruppen, vorbehaltlich der weiteren Entwicklung, wieder zum 2. Juni geöffnet. Unter Beachtung der bis dahin erarbeiteten Schutzkonzepte wird es den Gruppen wieder möglich sein, ihre Treffen, Proben, Angebote und Versammlungen abzuhalten.
  • Die Schauspielaufführungen im Juni wurden noch nicht abgesagt und werden auf ihre Durchführbarkeit hin überprüft. Auch im Bereich der Duisburger Philharmoniker werden nicht nur die bisher geplanten Konzerte noch einmal neu bewertet, sondern auch geprüft, was im Rahmen der neuen Regeln zusätzlich angeboten werden kann. Möglich ist, dass zumindest einen Teil der Konzerte im Jubiläumshain und im Volkspark Rheinhausen durchgeführt werden kann.
  • Nach der Zentralbibliothek, die seit dem 29. April wieder geöffnet ist, werden ab dem 12. Mai die Bezirksbibliotheken in Hamborn, Walsum, Meiderich, Rheinhausen und Homberg-Hochheide wieder öffnen. Diese Bibliotheken werden dann wieder zu den üblichen Öffnungszeiten von Dienstag bis Samstag den Kunden zur Verfügung stehen - mit den durch die Coronaschutzverordnung vorgegebenen Einschränkungen.Die Bezirksbibliothek Buchholz befindet sich in der obersten Etage des Bezirksamts Süd und verfügt über keinen separaten Zugang. Daher kann die Bezirksbibliothek Buchholz leider noch nicht öffnen. Ab dem 12. Mai wird aber der „Bib to go“-Service angeboten. Hier besteht die Möglichkeit, nach vorheriger Terminabsprache per Telefon oder per e-Mail ausgeliehene Medien zurückzugeben und neue Medien auszuleihen. Sobald das Bezirksamt Süd eine andere Zugangsmöglichkeit ermöglicht, wird auch die Bezirksbibliothek Buchholz wieder geöffnet.
  • Ab 11. Mai sind Veranstaltungen in Volkshochschulen und sonstigen öffentlichen, behördlichen und privaten außerschulischen Bildungseinrichtungen inklusive Prüfungswesen auch in großen Räumen zulässig, wenn es zusätzlich zu Abstands- und Hygieneauflagen unter 100 Teilnehmer bleibt. Ebenfalls wieder möglich sind sportliche Angebote der Kinder- und Jugendarbeit. Ab dem 30. Mai sind auch Angebote der Gesundheitsbildung in Volkshochschulen und sonstigen öffentlichen, behördlichen und privaten außerschulischen Bildungseinrichtungen zulässig. Ebenso ist ein eingeschränkter Regelbetrieb der Jugendarbeit, Jugendkulturarbeit, Jugendsozialarbeit und erzieherischer Kinder- und Jugendschutz möglich. Ferienmaßnahmen können vornehmlich ortsnah aufgenommen werden, ebenso Gruppenfahrten (z.B. der Jugendverbände). Abschlussbezogene Kurse der Volkshochschule, wie jene des Zweiten Bildungswegs, haben den Unterricht bereits wieder aufgenommen oder starten in diesen Tagen. Um in voller Kursstärke die Auflagen von fünf Quadratmeter pro Teilnehmer und einem Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten zu können, wurden viele dieser Kurse zeitversetzt in den VHS-Saal verlegt. Nach Vorgaben des Landes finden Kurse der Gesundheitsbildung an Volkshochschulen bis zum 30. Mai nicht statt. Auf Anweisung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge werden Integrationskurse im Präsenzunterricht bis auf weiteres ausgesetzt. Onlinegestützte Ersatzangebote laufen weiter. Einbürgerungstests und Sprachprüfungen werden wieder angeboten, sobald die Freigabe der zuständigen Bundesbehörden vorliegt.
    Zurzeit prüft die VHS, welche weiteren Kurse unter den einzuhaltenden Sicherheitsvorkehrungen ihren Unterricht wieder aufnehmen und welche zurzeit nicht mehr fortgeführt werden können. Alle Teilnehmer werden schnellstmöglich unterrichtet, was weiterlaufen kann und was nicht. Die Volkshochschule bietet Termine und Beratungen im Stadtfenster und in den Geschäftsstellen ausschließlich nach vorheriger telefonischer Vereinbarung an, es gibt noch keinen freien Zugang außerhalb der bereits stattfindenden Kurse. Auch Bildungsberatungen können wieder telefonisch unter 0203/283-5708 oder per E-Mail (bildungsberatungstadt-duisburgde) verabredet werden.Stadtbibliothek und VHS haben außerdem verabredet, dass die Kunden der Stadtbibliothek den Haupteingang nutzen und die Kunden der VHS den Seiteneingang an der Universitätsstraße. Auf den Verkehrswegen des Gebäudes müssen Mund-Nasen-Masken getragen werden. Weiter Verhaltensregeln sind im Gebäude ausgeschildert.
  • In der Musik- und Kunstschule (MKS) sind folgende Aktivitäten wieder möglich: Einzelunterricht und Unterricht in Kleingruppen wird ab dem 7. Mai im Haupthaus und ab dem 11. Mai auch in den Bezirksstellen wieder aufgenommen. Für Blasinstrumente und Gesang werden derzeit noch höhere Schutzmöglichkeiten geprüft. Hier erwartet die MKS Handlungsempfehlungen auf der Grundlage mehrerer Expertisen von Musikmedizinern am 12. Mai. Wenn diese zeitnah umgesetzt werden können, erfolgt voraussichtlich die Wiederaufnahme dieser Fächer am 14. Mai. Orchester und Ensembles organisieren ihre Probenpläne so, dass jeweils maximal sechs Spieler gemeinsam musizieren und proben können.
    Gruppenunterrichte in der elementaren Musikerziehung und dem Kunstbereich werden in reduzierter Gruppenstärke ab dem 14. Mai wieder angeboten. Der Unterricht wird bei Gruppen, die die zugelassene Gruppengröße übersteigen, im vierzehntägigen Wechsel organisiert. Ob und inwieweit auch Unterricht mit den Kooperationspartnern in den Grundschulen und weiterführenden Schulen angeboten werden kann, wird noch geprüft. Trotz des nun wieder beinahe vollständig möglichen Angebotes bietet die MKS für Schüler, die zur Risikogruppe von Covid-19 gehören, weiterhin die Möglichkeit an, anstelle des Präsenzunterrichtes die in den letzten Wochen etablierten Ersatzangebote zu nutzen.
  • Die Bürgerhäuser Neumühl und Hagenshof sowie das Konferenz- und Beratungszentrum „Der kleine Prinz“ sollen unter Beschränkung der Besucher- und Teilnehmerzahlen sowie unter Beachtung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen ab dem 30. Mai wieder geöffnet werden.
  • Ab heute, 7. Mai, sind alle 304 Spielplätze wieder geöffnet. Hier gilt für Begleitpersonen, dass das Abstandsgebot von 1,5 Metern zu anderen Personen, die nicht zur Familie oder häuslichen Gemeinschaft gehören, eingehalten werden muss. Unser Appell an die Familien: Spielplätze bitte nur nutzen, wenn sie nicht überfüllt sind.
  • Hinsichtlich der Betreuung in den Kindertageseinrichtungen erwarten wir bis zum Ende dieser Woche weitere Informationen zur schrittweisen Öffnung. Gleiches gilt für die Kindertagespflege. Weitere Informationen folgen.
  • Über die Öffnung von Jugendzentren, allerdings nur für sogenannte Bildungsangebote (zum Beispiel Hausaufgabenhilfe, Bewerbungstraining) informieren wir ebenfalls gesondert. Das Jugendamt erarbeitet derzeit gemeinsam mit den freien Trägern von Jugendzentren verschiedene Konzepte unter Beachtung des Gesundheits- und Infektionsschutzes. Das Jugendamt erstellt derzeit außerdem ein Konzept betreffend der alljährlichen Stadtranderholung. Hier wird derzeit geprüft, ob und unter welchen Bedingungen diese stattfinden kann.

Auch für die Schulen ergeben sich in den kommenden Tagen Neuregelungen.

Schulbeginn ab 11. Mai:

  • Grundschulen:
    Ab Montag werden wieder alle Jahrgänge der Grundschule unterrichtet und zwar pro Wochentag jeweils ein Jahrgang.
  • Hauptschulen, Realschulen, Sekundarschulen (Sekundarstufe I):
    Neben der Jahrgangsstufe 10 kommen ein bis zwei weitere Jahrgänge zum Unterricht, ebenfalls in einem rollierenden System (welche dies jeweils sind, entscheidet jede Schule selbst). Die Notbetreuung der Jahrgangsstufen 5 und 6 wird aufrechterhalten. Der Unterricht wird auch an Ganztagsschulen in der Sekundarstufe I auf den Vormittag beschränkt. Ein Ganztag findet bis zu den Sommerferien aus Gründen des Infektionsschutzgesetzes nicht statt (zum Beispiel Mensa und Durchmischung von Schülergruppen).
  • Gymnasien und Gesamtschulen:
    Hier beginnen Schüler, die im nächsten Jahr die Abiturprüfung ablegen (Qualifikationsphase 1). Wenn darüber hinaus räumliche und personelle Kapazitäten zur Verfügung stehen, ist die Beschulung weiterer Lerngruppen bzw. Jahrgangsstufen möglich. Die Notbetreuung der Jahrgangsstufen 5 und 6 wird aufrechterhalten.
  • Weiterbildungskollegs:
    Hier beginnen die Studierenden des fünften Semesters, die im Herbst ihre Abiturprüfungen ablegen; gegebenenfalls auch die des vierten Semesters.
  • Förderschulen:
    Auch hier werden Lerngruppen in allen Jahrgangsstufen in einem rollierenden System gebildet.
    Ausnahme: Förderschulen mit den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung sowie Körperliche und motorische Entwicklung. Hier ruht der Unterrichtsbetrieb noch bis zum 15. Mai.

Schulbeginn ab 26. Mai:

  • Gymnasien und Gesamtschulen:
    Alle noch fehlenden Jahrgangsstufen beginnen wieder mit dem Unterricht -je nach vorhandenen personellen und räumlichen Kapazitäten- und möglichst in gleichem Umfang.

Schulbeginn noch unklar:

  • Berufskollegs:
    Hier gibt es in Kürze gesonderte Regelungen.

Für alle oben genannten Schulen gilt:

Alle Schulleitungen erarbeiten einen individuellen, transparenten und verbindlichen Plan, welcher Jahrgang bzw. welche Lerngruppe an welchem Wochentag zur Schule kommt.
Es gelten die bekannten Hygienevorschriften (Abstandsregelung, Mund-Nasen-Bedeckung sofern Mindestabstand nicht gewährleistet, kein Köprperkontakt, regelmäßigen Händewaschen, Einhalten der Husten- und Niesettikette), sowie besondere Vorkehrungen für den Schulbetrieb, Ausstattung und Reinigung.

Update, 7. Mai um 16.10 Uhr (Fallzahlen)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 948 Personen mit dem Coronavirus infiziert.
31 Personen sind verstorben. 732 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 185 Infizierte in der Stadt gibt.
Zudem befinden sich derzeit 748 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 8.056 Corona-Tests durchgeführt.
Medizinisch untersucht wurden in den Sichtungszentren bisher insgesamt 2.921 Patienten.

Update, Stand 6. Mai um 15.30 Uhr (Fallzahlen, Schließung des Sichtungs- und Probenzentrums an Wochenenden)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 925 Personen mit dem Coronavirus infiziert.
30 Personen sind verstorben. 715 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 180 Infizierte in der Stadt gibt.
Zudem befinden sich derzeit 748 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 7.945 Corona-Tests durchgeführt.
Medizinisch untersucht wurden in den Sichtungszentren bisher insgesamt 2.898 Patienten.

Schließung des Sichtungs- und Probenzentrums an den Wochenenden
Aufgrund der geringen Anfragen wird an den Wochenenden der Betrieb des Sichtungs- und Testzentrums an der schauinsland-reisen-arena vorerst eingestellt.
Im Bedarfsfall wird darum gebeten, zunächst den kassenärztliche Notdienst unter 116 117 anzurufen.

Update, 5. Mai um 15.30 Uhr (Fallzahlen)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 910 Personen mit dem Coronavirus infiziert.
30 Personen sind verstorben. Erstmals ist nun jemand verstorben, der nicht der bekannten Risikogruppe angehört. Es handelt sich um einen 31-jährigen Mann ohne Vorerkrankungen.
700 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 180 Infizierte in der Stadt gibt.
Zudem befinden sich derzeit 784 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 7.724 Corona-Tests durchgeführt.
Medizinisch untersucht wurden in den Sichtungszentren bisher insgesamt 2.832 Patienten.

Update, 4. Mai, Stand 16:00 Uhr (Fallzahlen, Schulbeginn)

Aktuelle Zahlen

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 907 Personen mit dem Coronavirus infiziert.

27 Personen sind verstorben. 683 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 197 Infizierte in der Stadt gibt.

Zudem befinden sich derzeit 802 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 7.446 Corona-Tests durchgeführt.

Medizinisch untersucht wurden in den Sichtungszentren bisher insgesamt 2821 Patienten.

Schulbeginn

Am Donnerstag, 7. Mai, beginnt der Unterricht an den Grundschulen für die Viertklässler.

Der Unterrichtsbeginn für die Klassen 1 bis 3 an Grundschulen ist noch offen. Hierüber wird in der Ministerpräsidentenkonferenz am 6. Mai entschieden. Als frühester Termin für einen Start ist der 11. Mai vorgesehen.

Außerdem noch nicht geregelt ist der Beginn des Unterrichtsstarts für die Abschlussklassen der kommenden Jahrgänge. Das sind die jetzigen Klassen 9 und 11 der Gymnasien und die Klassen 12 der Gesamtschulen sowie die Abschlussklassen der Berufskollegs und Förderschulen. Auch hier entscheidet die Ministerpräsidentenkonferenz am 6. Mai. (Hinweis: Bereits am 23. April hat der Schulbetrieb für die jetzigen Abschlussklassen begonnen).

Updates vom 27. April bis 03. Mai 2020

Update 30. April, Stand 16:30 Uhr (Fallzahlen, Schulbeginn)

Fallzahlen

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 841 Personen mit dem Coronavirus infiziert.

21 Personen sind verstorben. 615 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell einen Rückgang auf 205 Infizierte in der Stadt gibt.
Zudem befinden sich derzeit 789 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 7.076 Corona-Tests durchgeführt.

Medizinisch untersucht wurden in den Sichtungszentren bisher insgesamt 2.763 Patienten.

Schule beginnt ab kommender Woche wieder

Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW (MSB) informierte heute über die Schulöffnung weiterer Klassen. Demnach sollen ab Donnerstag dem 7. Mai zunächst die Viertklässler in Grundschulen und Förderschulen beginnen.

Ab Montag dem 11. Mai sollen in einem tageweise rollierenden System die Kinder aller Jahrgangsstufen wieder in die Schulen gehen. Das wird dann so aussehen, dass jeweils ein Jahrgang pro Werktag am Unterricht teilnimmt. Nach diesem System arbeiten die Schulen jetzt feste Pläne aus, die bis zu den Sommerferien gelten werden. Alle Eltern werden rechtzeitig gesondert informiert.

Die bereits bestehende Notbetreuung im offenen Ganztag an Grundschulen (OGS) wird parallel fortgeführt.

Weitere Fragen, zum Beispiel bezüglich der vollständigen Wiederaufnahme von OGS-Betreuungen, Mittagsverpflegung und andere Einzelheiten werden in den nächsten Tagen zwischen dem Amt für Schulische Bildung, der Schulaufsicht und den Schulen geklärt. Möglicherweise werden hier individuelle Vereinbarungen getroffen.

Update 29. April Stand 15.30 Uhr (Fallzahlen)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 819 Personen mit dem Coronavirus infiziert.
20 Personen sind verstorben. 604 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell einen Rückgang auf 195 Infizierte in der Stadt gibt.
Zudem befinden sich derzeit 781 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 6.841 Corona-Tests durchgeführt.
Medizinisch untersucht wurden in den Sichtungszentren bisher insgesamt 2.725 Patienten.

Duisburger Verwaltung öffnet schrittweise: Termine nur nach vorheriger Vereinbarung

Ab der kommenden Woche sind einige Dienststellen der Stadtverwaltung unter bestimmten Vorgaben wieder geöffnet. In einem ersten Schritt werden ab Montag, 4.Mai, die Bürgerservicestationen, das Standesamt, die Einbürgerungsstelle, die Ausländerbehörde, das Amt für Rechnungswesen und Steuern und die Offenlagen der Bauverwaltung für den gesteuerten Publikumsverkehr mit Terminvereinbarungen geöffnet. Das Straßenverkehrsamt konnte alle Dienstleistungen mit Einschränkungen notfallmäßig seit der Schließung Mitte März weiterhin mit Termin anbieten. Dieses Verfahren wurde sukzessive erweitert und wird fortgeführt. Auch die Beantragung von Parkausweisen ist wieder möglich. Das Stadtarchiv ist bereits seit dem 28.04. geöffnet. Heute erfolgt die Öffnung der Stadtbibliothek.

Für den Besuch der Dienststellen sind einige Regeln zu beachten. Termine können nur mit einem Mund-Nasenschutz bzw. einer Schutzmaske wahrgenommen werden und wenn diese zuvor telefonisch oder per E-Mail vereinbart wurden. Ohne Termin wird kein Einlass gewährt.

Überall dort, wo es möglich ist, sollen die Anliegen nach Möglichkeit weiterhin telefonisch, per E-Mail oder per Post geklärt werden. So können Menschenansammlungen und Warteschlangen aufgrund der Ansteckungsgefahr vermieden werden. Die Kontaktdaten der Dienststellen sind auf der Internetseite der Stadt Duisburg einsehbar oder können über das CallCenter der Stadt unter der Telefonnummer 0203/94000 erfragt werden. Viele Anliegen lassen sich auch online erledigen. Eine Übersicht hierzu gibt es auf der Homepage der Stadt Duisburg unter dem Stichwort Bürgerportal. Eine Online-Terminvergabe im Bereich der Bürgerservicestationen ist unter www.duisburg.de/termine möglich. Das Bezahlen von Dienstleistungen soll möglichst bargeldlos per EC-Karte erfolgen.

Nach Auswertung der Erfahrungen der ersten Öffnungsrunde und in Abhängigkeit der aktuellen Lage sollen in einem zweiten Schritt alle weiteren Verwaltungsbereiche für den gesteuerten Publikumsverkehr geöffnet werden.

Aussetzung der Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung und die Offene Ganztagsschule auch für den Monat Mai

Die Stadt Duisburg wird für die Kindertagesbetreuung (Kindertagesstätten und Kindertagespflege) und die Offene Ganztagsschule auch für den Monat Mai - unabhängig von der Wahrnehmung eines Betreuungsangebotes - keine Elternbeiträge erheben. Die Kosten teilen sich das Land und die Kommune jeweils zur Hälfte. Auch das Verpflegungsgeld, das Eltern, deren Kinder nicht in einer Notgruppe betreut und verpflegt werden, wird ausgesetzt.
 
Oberbürgermeister Sören Link und Familiendezernent Thomas Krützberg erkennen mit dieser Entscheidung ausdrücklich an, dass die von der Schließung der Einrichtungen betroffenen Familien auch weiterhin vor besonderen Herausforderungen gestellt sind. Beiden ist es wichtig, die Duisburger Eltern in dieser Situation zu unterstützen.
 
Oberbürgermeister Sören Link merkt jedoch an: „Leider konnten sich die Kommunen mit ihrer Forderung nach einer vollständigen Erstattung der entgangenen Beiträge durch das Land nicht durchsetzen. Im Interesse einer zeitnahen Lösung für die Familien haben wir letztendlich zugestimmt.“
 
„Die Einziehung der Beiträge für den Monat Mai vom Konto der Eltern ist gestoppt. Ich bin froh, dass die Entscheidung des Landes auf Drängen des Städtetags diesmal frühzeitig kam, sodass rechtzeitig alle notwendigen Schritte zur Stornierung erfolgen konnten“, so Thomas Krützberg.

Update, 28. April um 15.40 Uhr (Fallzahlen)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 806 Personen mit dem Coronavirus infiziert.

19 Personen sind verstorben. 589 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell einen Rückgang auf 198 Infizierte in der Stadt gibt.
Zudem befinden sich derzeit 789 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 6.716 Corona-Tests durchgeführt.
Medizinisch untersucht wurden in den Sichtungszentren bisher insgesamt 2.677 Patienten.

Update 27. April um 16:45 Uhr (Fallzahlen, Notbetreuung Schulen, Maskenpflicht, Hilfe König-Brauerei)

Aktuelle Zahlen 
Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 799 Personen mit dem Coronavirus infiziert.
19 Personen sind verstorben. 580 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 200 Infizierte in der Stadt gibt.
Zudem befinden sich derzeit 794 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 6.578 Corona-Tests durchgeführt.
Medizinisch untersucht wurden in den Sichtungszentren bisher insgesamt 2.643 Patienten.

Erste Bilanz Maskenpflicht
Im gesamten Stadtgebiet wurden heute keine Verstöße gegen die Maskenpflicht festgestellt. Das Gegenteil war der Fall: erfreulicherweise trugen viele Menschen sogar im Freien eine Maske.
Die Kontrollen werden beibehalten.

Notbetreuung Schulen
Die Schulen bleiben - bis auf die bisherigen Ausnahmen - grundsätzlich weiter geschlossen. Die Notbetreuung in Schulen ist ab heute zusätzlich auf erwerbstätige Alleinerziehende ausgeweitet worden.
Auch Alleinerziehende müssen der Schule eine Bescheinigung vom Arbeitgeber vorlegen, aus der hervorgeht, wann und zu welchen Zeiten genau man unabkömmlich ist.
Die entsprechende Bescheinigung findet man untenstehend.

König-Brauerei unterstützt Stadt Duisburg
Die König-Brauerei hat der Stadt Duisburg rund sechs Tonnen Desinfektionsmittel kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Lieferung wurde mit Ethanol hergestellt, das bei der Entalkoholisierung von König Pilsener Alkoholfrei entsteht. Produziert hat das Desinfektionsmittel die Firma Calvatis, ein Partnerunternehmen der König-Brauerei. Wirtschaftsdezernent Andree Haack dankte der König-Brauerei für ihren Einsatz: "Hier zeigt sich einmal mehr, dass Duisburg zusammenhält. Ich freue mich sehr, dass uns auch die Duisburger Wirtschaft bei der Bewältigung der Krise tatkräftig unterstützt."

Updates vom 20. April bis 26. April 2020

Update, 24. April um 18 Uhr (Textile Mund-Nase-Bedeckung ab Montag, 27.04.2020)

Textile Mund-Nase-Bedeckung ab Montag in vielen Bereichen Pflicht

Mit der Neufassung der Coronaschutzverordnung des Landes NRW wird auch in Duisburg das Tragen einer textilen Mund-Nase-Bedeckung ab Montag, dem 27. April, in vielen Bereichen zur Pflicht. Dieser kann zum Beispiel durch eine Alltagsmaske, durch einen Schal oder auch ein Tuch nachgekommen werden. Beschäftigte und Kunden in den folgenden Bereichen sind zum Tragen einer entsprechenden Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtet:

1. Einrichtungen des Einzelhandels für Lebensmittel, Direktvermarktungen von landwirtschaftlichen Betrieben, Abhol- und Lieferdiensten sowie Getränkemärkten,
2. Apotheken, Sanitätshäusern und Drogerien,
3. Tankstellen, Banken und Sparkassen sowie Poststellen,
4. Reinigungen und Waschsalons,
5. Kiosken und Zeitungsverkaufsstellen,
6. Buchhandlungen, Tierbedarfsmärkten, Bau- und Gartenbaumärkten einschließlich vergleichbaren Fachmärkten (z.B. Floristen, Sanitär-, Eisenwaren-, Malereibedarfs-, Bodenbelags- oder Baustoffgeschäften) sowie Einrichtungshäusern, Babyfachmärkten, Verkaufsstellen des Kraftfahrzeug- und des Fahrradhandels,
7. Wochenmärkten,
8. Einrichtungen des Großhandels,
9. bei der Abholung von Speisen und Getränken innerhalb von gastronomischen Einrichtungen,
10. auf sämtlichen Allgemeinflächen von Einkaufszentren, "Shopping Malls", "Factory Outlets" und vergleichbarer Einrichtungen,
11. in sämtlichen Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern,
12. in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens,
13. bei der Nutzung von Beförderungsleistungen des Personenverkehrs sowie dessen Einrichtungen.

Ausgenommen sind Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können. Beschäftigte in diesen Bereichen können statt durch das Tragen einer Bedeckung auch durch gleich wirksame Schutzmaßnahmen (zum Beispiel Abtrennung durch Glas oder Plexiglas) ihrer Verpflichtung zum Infektionsschutz nachkommen.

Überall da, wo die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern aus medizinischen, rechtlichen, ethischen oder baulichen Gründen nicht möglich ist, wird das Tragen einer textilen Mund-Nase-Bedeckung durch das Land empfohlen. Ausgenommen sind die Einsätze von Sicherheitsbehörden, Feuerwehr und Rettungsdienst sowie Katastrophenschutz, wenn die Einsatzsituation dies erfordert.

Städtische Verwaltungsgebäude sind zunächst weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen. Bei Vorliegen einer Terminabsprache ist der Zutritt für Bürgerinnen und Bürger ausschließlich mit einer Mund-Nase-Bedeckung gestattet.

Dass Nichtbefolgen der Maskenpflicht wird durch das städtische Ordnungsamt, unterstützt durch die Polizei, überprüft. Im ersten Schritt werden ab Montag Personen angesprochen, die der neuen Verpflichtung zum Tragen des Schutzes nicht nachkommen. Sie werden aufgefordert, den Schutz anzulegen. Korrigieren die Angetroffenen ihr Verhalten nicht, so wird diese Pflichtverletzung durch die Ordnungsbehörde mit einem Verwarngeld von 50 Euro belegt. Bei nachhaltiger Verletzung kann daraus ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro werden.

Wichtig: Sowohl die Regelungen zum Kontaktverbot als auch die allgemeinen Hygieneregelungen bleiben bestehen. Sie sind essentiell, um die Ausbreitung des Virus weiter einzudämmen. 

Weitere Änderungen in der neuen Coronaschutzverordnung des Landes:

Betretungsverbot Reiserückkehrer: Einrichtungsleitungen können von nun an Ausnahmen vom 14-tägigen Zutrittsverbot unter Beachtung der Schutzmaßnahmen und Hygienevorschriften nach Reiserückkehr bei Geburts- und Kinderstationen sowie Palliativpatienten zulassen, wenn dies ethisch-sozial geboten ist.

Sportstätten: Grundsätzlich ist jeglicher Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen verboten. Die Ausnahme wurde jetzt auf Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Vorbereitung und Durchführung von schulischen Prüfungen erweitert.

Autokinos: Hier wurde der zusätzliche Hinweis aufgenommen, dass Besucher bei geschlossenem Verdeck und mit dem gesamten Körper in ihren Autos verbleiben und der Abstand zwischen den Fahrzeugen auch 1,5 m betragen muss.

Veranstaltungen, Versammlungen, Gottesdienste: Zulässig ist ab Montag nunmehr auch der Lehr- und Prüfungsbetrieb an den Schulen des Gesundheitswesens. Darüber hinaus können ab dem 1. Mai 2020 unter den Beschränkungen zur Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen Versammlungen zur Religionsausübung stattfinden.


Stellungnahme Oberbürgermeister Sören Link zur neuen Coronaschutzverordnung des Landes:

„Die Coronakrise verlangt Deutschland seit Wochen vieles ab. In Duisburg bemühen wir uns darum, die vom Land beschlossenen Maßnahmen durchzusetzen, unter hohem personellen Aufwand. Wir können dabei immer noch auf das Verständnis der Menschen unserer Stadt setzen - auch dank der Vermittlungsarbeit, die wir vor Ort leisten. Wenn das Land allerdings eine neue Schutzverordnung einführt, die ab Montag gelten soll und diese den Kommunen erst am Freitagmittag zur Verfügung stellt, wird es vor Ort schwierig. Vielleicht kann man sich in Düsseldorf nicht vorstellen, was es für meine Kolleginnen und Kollegen im Ordnungsamt, im Gesundheitsamt, im Callcenter und in vielen anderen Ämtern bedeutet, ab Montag eine Verordnung durchsetzen zu müssen, die ich nur als Stückwerk bezeichnen kann. Einmal mehr werden wir hier im Regen stehen gelassen, müssen uns unter Hochdruck darum bemühen, landesweit abgestimmte Lösungen zu erarbeiten, damit es am Ende keinen Flickenteppich gibt. 
Die Debatte über eine Maskenpflicht ist nicht vom Himmel gefallen - warum war es der Landesregierung da nicht möglich, einen für alle Kommunen einheitlichen Bußgeldkatalog aufzustellen?“

Update, 24. April, 15.45 Uhr (Fallzahlen)

Aktuelle Zahlen (Stand 24. April, 15.45 Uhr)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 751 Personen mit dem Coronavirus infiziert.
15 Personen sind verstorben. 536 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell einen Rückgang auf 200 Infizierte in der Stadt gibt.
Zudem befinden sich derzeit 780 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 6.421 Corona-Tests durchgeführt.
Medizinisch untersucht wurden in den Sichtungszentren bisher insgesamt 2.575 Patienten. Kindertagesstätten und Tagespflege
Die Einrichtungen bleiben grundsätzlich weiter geschlossen. Die Notbetreuung in Kindertagesstätten und Tagespflege wird ab Montag, 27. April, zusätzlich auf erwerbstätige Alleinerziehende ausgeweitet.
Auch Alleinerziehende müssen der Kita/der Tagespflege eine Bescheinigung vom Arbeitgeber vorlegen, aus der hervorgeht, wann und zu welchen Zeiten genau man unabkömmlich ist.
Die entsprechende Bescheinigung findet man auf der Homepage der Stadt Duisburg.

Update, 24. April: Land erlässt Allgemeinverfügung: Fahrschulen in der Corona-Krise

Fahrschulen dürfen in NRW ab sofort wieder betrieben werden. Hierzu liegt nun eine ergänzende Allgemeinverfügung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen zur Coronaschutzverordnung vor.

Das Fahrschulangebot für einen Führerscheinerwerb kann unter den folgenden Maßgaben stattfinden:

Der theoretische Unterricht soll unter dem Gesichtspunkt des Infektionsschutzes nach Möglichkeit vollständig oder teilweise im Fernunterricht zum Beispiel digital  (E-Learning) stattfinden. Diese Ausnahmemöglichkeit muss gesondert bei der Fahrerlaubnisbehörde beantragt und genehmigt werden. Bei der Durchführung von theoretischem Fahrunterricht als Präsenzunterricht in der Fahrschule sind die bekannten Hygienevorschriften einzuhalten (strikte Hygiene- und Infektionsschutzbedingungen).

Dies bedeutet auch für Fahrschulen, dass ein Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen einzuhalten ist und eine Begrenzung des Zutritts zu Schulungsräumen auf maximal eine Person pro zehn Quadratmeter Raumfläche sicherzustellen ist. Das Tragen einer textilen Mund-Nase-Bedeckung, zum Beispiel Alltagsmaske, Schal oder Tuch, ist vorgeschrieben. Auch sind Waschgelegenheiten für das Händewaschen vorzuhalten und in den Unterrichtsräumen sind Oberflächen wie zum Beispiel Tische regelmäßig zu desinfizieren. Die Teilnahme der Schülerinnen und Schüler am Unterricht ist mit Datum, Uhrzeit, Vorname, Nachname und Wohnort zu dokumentieren.

Das Erfordernis eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen gilt nicht für den praktischen Unterricht von Fahrschulen. Hierbei dürfen sich allerdings nur die Fahrschülerin/der Fahrschüler und die Fahrlehrerin/der Fahrlehrer im Fahrzeug aufhalten sowie während der Fahrprüfung zusätzlich eine Prüfungsperson. Alle Personen haben aus Gründen des Infektionsschutzes während der gesamten gemeinsamen Anwesenheit im Fahrzeug eine textile Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Nach jeder Fahrstunde sind auf der Fahrerseite das Lenkrad und sonstige Oberflächen regelmäßig zu betätigender Griffe und Schalter zu desinfizieren. Die Lehrperson hat nach jeder Fahrstunde ein Handreinigung- oder Desinfektion vorzunehmen. Auch hier sind die Daten aller teilnehmenden Personen für jede Fahrt zu dokumentieren.

Der Fahrschule obliegt die Verantwortung die oben genannten Regeln einzuhalten.

Weitere Infos gibt es beim Straßenverkehrsamt unter Telefon (0203) 283-4810.

Update, 23. April um 16.00 Uhr (Fallzahlen)

Aktuelle Fallzahlen für Duisburg (Stand 23. April,16 Uhr):

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 740 Personen mit dem Coronavirus infiziert.
14 Personen sind verstorben, 512 Personen wieder genesen, sodass es aktuell bei 214 Infizierten in der Stadt bleibt.
Zurzeit befinden sich 791 Personen in häuslicher Quarantäne.

In den Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 6.099 Corona-Tests durchgeführt.
Medizinisch untersucht wurden in den Sichtungszentren bisher insgesamt 2.527 Patienten.

Video-Statement von Oberbürgermeister Sören Link zum Nasen-Mundschutz

Update, 22. April um 16.00 Uhr (Fallzahlen)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 722 Personen mit dem Coronavirus infiziert.
14 Personen sind verstorben. 494 Personen sind wieder genesen, sodass es aktuell einen Rückgang auf 214 Infizierte in der Stadt gibt.
Zurzeit befinden sich 739 Personen in häuslicher Quarantäne.


In den Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 5.787 Corona-Tests durchgeführt.
Medizinisch untersucht wurden in den Sichtungszentren bisher insgesamt 2.517 Patienten.

Statement von Oberbürgermeister Sören Link zur Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasenschutz durch das Land NRW (Maskenpflicht)

"Grundsätzlich ist die Einführung der Verpflichtung, einen Mund-Nasenschutz zu tragen, die richtige Entscheidung. Wir haben uns die Lockerungen in den letzten Wochen hart und diszipliniert erarbeitet. Viele von uns haben Verzicht geübt, auf Familienbesuche verzichtet, Abstand gehalten. Nun gilt es, die erreichten Lockerungen mit Maßnahmen zu flankieren, damit es nicht zu einem erneuten Anstieg der Infektionszahlen kommt. Ich bitte alle Duisburgerinnen und Duisburger eindringlich darum, sich an die neuen Regelungen zu halten. Auch sie dienen unserem obersten Ziel: dem Schutz der schwächsten Gesellschaftsmitglieder.

Allerdings liegt uns zum jetzigen Zeitpunkt nur eine sehr dünne Pressemitteilung des Landes vor, die dringend konkretisiert werden muss. Und das, obwohl das Thema Maskenpflicht bereits seit Tagen und Wochen breit diskutiert wurde und ab Montag gelten soll. Da die Umsetzung am Ende in den Kommunen stattfinden muss, brauchen wir jetzt schnell verbindliche Anwendungsregelungen."

Update 21. April um 15.30 Uhr (Fallzahlen)


Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 707 Personen mit dem Coronavirus infiziert.

14 Personen sind verstorben. 468 Personen sind wieder genesen, sodass es aktuell einen Rückgang auf 225 Infizierte in der Stadt gibt.
Zurzeit sind 69* Personen in stationärer Behandlung im Krankenhaus. *Stand 20.4.


Zudem befinden sich derzeit 763 Personen in häuslicher Quarantäne.
In den Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 5.532 Corona-Tests durchgeführt.


Medizinisch untersucht wurden in den Sichtungszentren bisher insgesamt 2.450 Patienten.

Update 21.4.2020, 13 Uhr - Statement OB Link zu Mund- und Nasenschutz

Oberbürgermeister Sören Link hat sich bereits in der Vergangenheit für die Nutzung eines Mund- und Nasenschutz stark gemacht:

"Die Experten sind sich einig, dass das Tragen von Alltagsmasken andere vor einer Infektion schützt. Deswegen hatte ich alle Duisburgerinnen und Duisburger dazu aufgerufen, überall dort, wo der Mindestabstand schwer einzuhalten ist, eine Maske zu tragen. Besonders im öffentlichen Personennahverkehr und beim Besuch von Geschäften dient dies dem Schutz der besonders gefährdeten Menschen. Die Beobachtungen zeigen jedoch, dass nur wenige Menschen tatsächlich Alltagsmasken verwenden. Hier wünsche ich mir eine einheitliche Regelung der Landesregierung. Sollte diese nicht in Kürze vorliegen, bereiten wir kurzfristig eine entsprechende Allgemeinverfügung zum Tragen eines geeigneten Mund- und Nasenschutzes vor."

Link weist noch einmal darauf hin, dass auch mit Maske die Hygienehinweise und das Gebot des Abstandhaltens zwingend weiter fortgeführt werden müssen. "Alltagsmasken dienen primär dem Schutz der Anderen - nicht dem eigenen Schutz. Wir haben bisher mit Geduld und Konsequenz vieles richtig gemacht. Gerade deshalb dürfen wir das Erreichte nun nicht leichtfertig aufs Spiel setzen," so Link weiter.

Update 20. April um 16.00 Uhr (Fallzahlen)

Aktuelle Fallzahlen für Duisburg (Stand 20.04. um 16.00 Uhr):
Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 683 Personen mit dem Coronavirus infiziert.
12 Personen sind verstorben. 436 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell einen Rückgang auf 235 Infizierte in der Stadt gibt.
Zurzeit sind 69 Personen in stationärer Behandlung im Krankenhaus.
Zudem befinden sich derzeit 854 Personen in häuslicher Quarantäne.
In den Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 5.360 Corona-Tests durchgeführt.
Medizinisch untersucht wurden in den Sichtungszentren bisher insgesamt 2.384 Patienten.

Kindertagesstätten und Tagespflege
Die Einrichtungen bleiben grundsätzlich weiter geschlossen. Die Notbetreuung in Kindertagesstätten und Tagespflege wird ab dem 23.4.2020 auf weitere Schlüsselpersonen ausgeweitet. 
Es bleibt dabei, dass auch der neue Personenkreis der Kita/ der Tagespflege eine Bescheinigung vom Arbeitgeber vorlegen muss, aus der hervorgeht, wann und zu welchen Zeiten genau man unabkömmlich ist.
Die entsprechende Bescheinigung findet man auf der Homepage der Stadt Duisburg.


Noch einmal zur Erinnerung, da es dazu heute zahlreiche Anfragen in unserem Callcenter gegeben hat:
Städtische Ämter bleiben weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen.
Da nach wie vor Kontaktbeschränkungen gelten, bleiben die städtischen Ämter bis einschließlich 3. Mai für den offenen Publikumsverkehr geschlossen. Für viele Ämter gibt es die Möglichkeit, telefonisch Notfalltermine zu vereinbaren. Auf diesen Seiten finden sich dazu weitergehende Informationen.

Wichtige Informationen zum Schulstart am 23. April (Vordrucke Anträge)

Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW (MSB) informierte jetzt über  die verpflichtende und freiwillige Teilnahme am Unterricht und den anderen damit im Zusammenhang stehenden schulischen Veranstaltungen. Des Weiteren gibt es detaillierte Regelungen für Schülerinnen und Schülern mit Vorerkrankungen und Empfehlungen zum Hygieneschutz für den Schulbesuch.

Teilnahme am Unterricht:

Ab dem 23. April müssen folgende Schülerinnen und Schüler am Unterricht teilnehmen:

  • Schülerinnen und Schüler an Berufskollegs
    - mit bevorstehenden Terminen für dezentrale Abschlussprüfungen
    - für den schriftlichen Teil von Berufsabschlussprüfungen der Kammern und zuständigen Stellen
    - für Schülerinnen und Schüler in Bildungsgängen der Ausbildungsvorbereitung
    - für Schülerinnen und Schüler der einjährigen Bildungsgänge der Berufsfachschule
  • Schülerinnen und Schüler weiterführender allgemeinbildender Schulen
    - mit bevorstehenden Terminen zum Erwerb des Hauptschulabschlusses nach Klasse 10 oder des Mittleren Schulabschlusses
  • Schülerinnen und Schüler an allen Förderschulen mit Abschlussklassen

Lediglich die Teilnahme an Lernangeboten in den jeweiligen Prüfungsfächern zur Vorbereitung auf die Abiturprüfungen ist freiwillig, weil die Schülerinnen und Schüler den curricularen Unterricht in der Q2 nahezu vollständig erhalten haben. 

Vorerkrankungen:

Sofern Schülerinnen und Schüler in Bezug auf das Corona-Virus (COVID-19) relevante Vorerkrankungen haben, entscheiden die Eltern – gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem Arzt - ob für ihr Kind eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch entstehen könnte. In diesem Fall benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen schriftlich mit, dass aufgrund einer Vorerkrankung eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch bei ihrem Kind grundsätzlich möglich ist. Die Art der Vorerkrankung braucht aus Gründen des Datenschutzes nicht angegeben zu werden. In diesem Fall entfällt die Pflicht zur Teilnahme am Präsenzunterricht. Diesen Schülerinnen und Schülern werden Lernangebote für zu Hause gemacht (Lernen auf Distanz). Eine Teilnahme an Prüfungen wird für diese Schülerinnen und Schülern durch besondere Maßnahmen in Absprache mit der Schulleitung ermöglicht.

Zu den Vorerkrankungen gehören

  • Therapiebedürftige Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. coronare
    Herzerkrankung, Bluthochdruck)
  • Erkrankungen der Lunge (zum Beispiel COPD, Asthma bronchiale)
  • Chronische Lebererkrankungen
  • Nierenerkrankungen
  • Onkologische Erkrankungen (Krebserkrankungen)
  • Diabetis mellitus
  • Geschwächtes Immunsystem (zum Beispiel auf Grund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können, wie zum Beispiel Cortison)
     

Hygieneschutz:

Zur Einhaltung des Hygieneschutzes in den Schulen wird der Unterrichts- und Prüfungsablauf in den Schulen so organisiert, dass die Abstandsregeln (1,5 m) eingehalten werden können. Die Schulen erhalten in den nächsten Tagen eine Grundausstattung mit Desinfektionsmitteln und Mund-Nasen-Masken. Die Eltern können - soweit möglich - darüber hinaus ihren Kindern eigene Hygienemittel (Seife, Handtuch) sowie Masken (auch selbst genähte) mitgeben. Dadurch wird der Infektionsschutz erhöht.

In den Schulen werden alle belegten Räume zweimal täglich desinfiziert, einmal nach Unterrichtsschluss und zusätzlich einmal während der Unterrichtszeit.

Updates vom 13. April bis 19. April 2020

Kindertagesstätten und Tagespflege bleiben grundsätzlich weiter geschlossen.

Kitas und Tagespflege

Die Notbetreuung in Kindertagesstätten und Tagespflege wird ab dem 23.4.2020 auf weitere Schlüsselpersonen ausgeweitet. Es bleibt dabei, dass auch der neue Personenkreis der Kita/ der Tagespflege eine Bescheinigung vom Arbeitgeber vorlegen muss, aus der hervorgeht, wann und zu welchen Zeiten genau man unabkömmlich ist.

Schulen

Der Schulbetrieb findet ebenfalls ab dem 23.4.2020 in den Abschlussjahrgänge 10 und Q2 (12/13) und Förderschulen wieder statt.

Dazu folgende Einzelheiten:
Der Abiturjahrgang der Q2 (JgSt. 12 und 13) erhält Vorbereitungsangebote in den Abiturfächern. Die Teilnahme ist für die Schülerinnen und Schüler ist freiwillig, Schüler, die nicht teilnehmen, müssen die Nicht-Teilnahme aber der Schule melden.
Der Jahrgang 10 erhält eine Pflichtbeschulung in einem möglichst breiten Fächerumfang, in jedem Fall in den Kernfächern.

Auch die Notbetreuung in Grundschulen wird auf weitere Schlüsselpersonen ausgeweitet. Hier gilt gleichermaßen, dass eine Bescheinigung vom Arbeitgeber eingereicht werden muss.

Theater, Volkshochschule und Museen

Das Theater sowie die Museen bleiben weiterhin geschlossen.
Gleiches gilt für die Volkshochschule. Das heißt, Einzelveranstaltungen und Wochenendseminare fallen bis zum 3. Mai aus. Die Kurse werden zunächst unterbrochen. Kurse zum Nachholen von Schulabschlüssen können unter Auflagen fortgeführt werden. Hier prüfen wir derzeit die räumliche Machbarkeit und informieren die Teilnehmer zeitnah.

Musikschule

Auch die Musikschule bleibt geschlossen. Unterrichte fallen bis zum 3. Mai aus. Ersatzunterricht ist aber in der Vorbereitung. Auch hier werden Teilnehmer zeitnah informiert.

Stadtarchiv und Stadtbibliothek 

Das Stadtarchiv, insbesondere der Lesesaal, wird schnellstmöglich wieder eröffnen, muss aber zunächst entsprechende Hygiene-Vorkehrungen treffen.
Gleiches gilt für die Stadtbibliothek.
Wann die Einrichtungen wieder geöffnet werden können, teilen wir im Laufe der kommender Woche mit.


Beigeordneter Thomas Krützberg dankt seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausdrücklich: „In den letzten Wochen musste in den Kindertageseinrichtungen unglaublich flexibel gearbeitet werden. Wir haben es durchgehend geschafft, die Notbetreuung sicher zu stellen, sogar über die Osterfeiertage - das ist keine Selbstverständlichkeit und dafür mein ausdrücklicher Dank. Auch die Mitarbeiter der Schulverwaltung sind seit Wochen mit der Vorbereitung des „Ernstfalls“ beschäftigt - der Wiederaufnahme des Schulbetriebs unter erschwerten Bedingungen. Ich bin sicher: wir werden auch das in der kommenden Woche hinbekommen. Noch einmal: Danke an alle, die diese Abläufe in den letzten Wochen möglich gemacht haben - und dies auch weiter tun werden!“

Update, 17. April um 16.00 Uhr (Fallzahlen)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 656 Personen mit dem Coronavirus infiziert.
9 Personen sind verstorben. 398 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell einen Rückgang auf 249 Infizierte in der Stadt gibt.

Zurzeit sind 65 Personen in stationärer Behandlung im Krankenhaus.

Zudem befinden sich derzeit 896 Personen in häuslicher Quarantäne.

In den Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 4.682 Corona-Tests durchgeführt.

Medizinisch untersucht wurden in den Sichtungszentren bisher insgesamt 2.237 Patienten.

Statement von Stadtdirektor und Kämmerer Martin Murrack zu Folgekosten der Corona-Pandemie für Kommunen

„Die Corona-Pandemie ist eine weltweite Krise und wird unser Leben auch danach dauerhaft verändern. Doch auch wenn diese Krise noch lange nicht vorüber ist, lässt sich schon jetzt sagen, dass die Bundesrepublik Deutschland ihre Leistungsfähigkeit bisher auf allen staatlichen Ebenen eindrucksvoll gezeigt hat. Unser Land hat schnell, bedacht und vorausschauend reagiert und die Herausforderungen angenommen. Das föderale Deutschland funktioniert in der Krise, das gilt für Bundesregierung, Bundestag, Bundesrat, aber auch die Landtage und Kommunen.

Wir in Duisburg haben zum Teil sogar noch schneller gehandelt, um die Gesundheit der Menschen zu schützen. Wir haben zur Entlastung des Gesundheitssystems Sichtungs- und Fieberzentren eingerichtet und mit dem Erlass von Allgemeinverfügungen die Bevölkerung und insbesondere die Risikogruppen geschützt.

Das hat bereits jetzt massive Kosten verursacht – voraussichtlich im niedrigen zweistelligen Millionenbereich. Hinzu kommen die Mindereinnahmen aufgrund der Corona-Restriktionen, die sich in Form von fehlenden Gewerbesteuereinnahmen oder ausbleibenden Gebührenzahlungen niederschlagen werden. Für verbindliche Schätzungen ist es noch zu früh, auszugehen ist aber schon jetzt von Ausfällen im hohen zweistelligen Millionenbereich.

Die Haushaltssituation der einzelnen Kommunen spielt im Moment der Krise, wo ein Zögern Menschenleben kosten kann, keine Rolle. Das ist gut und das ist richtig so. Jetzt als Kommune dringend notwendige Investitionen und Ausgaben zurückzufahren, um den Haushalt zu schonen, ist krisenverstärkend und daher falsch. Daher wird es in Duisburg in dieser Ausnahmesituation so lange wie es geht keine Haushaltssperre geben. Ich möchte auch nicht den Eindruck erwecken, dass wir die oben beschriebenen Beträge durch “sparsames Haushalten“ ausgleichen könnten. Das ist in einem Haushalt, der über Jahre konsolidiert wurde, faktisch nicht möglich.

In meiner Funktion als Kämmerer der Stadt Duisburg muss ich aber schon heute nach vorne blicken. Wir brauchen jetzt keine Kosmetik für die kommunalen Haushalte, sondern das klare Bekenntnis einer Landesregierung, die uns nach der Krise mit den Folgekosten der Pandemie nicht alleine lässt. Signale dazu gibt es bereits. Ich finde es wohltuend, von Seiten der Bezirksregierung und des zuständigen Ministeriums bereits Unterstützung für diese Position zu bekommen. Wenn die Landesregierung Wort hält und den Kommunen beim Schultern der Lasten hilft, können auch wir uns mit aller Kraft dafür einsetzen, unsere lokale Wirtschaft zu stärken.“

Neuregelungen für Händler ab 20. April

Nach der gestrigen Vereinbarung zwischen Bund und Ländern werden auch in Duisburg ab Montag, 20. April, wieder viele Einzelhändler öffnen dürfen. Dazu gehören alle Ladenlokale mit weniger als 800 Quadratmeter sowie unabhängig von der Ladengröße auch alle KfZ-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen. Dabei müssen sie die notwendigen hygienischen Vorgaben erfüllen und dafür sorgen, dass pro 10 Quadratmeter begehbarer Verkaufsfläche maximal eine Person im Laden ist. Die Erfahrungen aus den letzten drei Wochen der noch geöffneten Läden haben gezeigt, dass die Menschen sich an die neuen Vorgaben diszipliniert halten.Für noch größere Läden bedeutet diese Entscheidung, weiter abzuwarten. Ziel ist und bleibt es, jede Art von größerer Ansammlung und Begegnung von Menschen zu vermeiden. Deshalb wird das Ordnungsamt auch hier gewissenhaft die Einhaltung der Vorgaben überprüfen.

Die Vorgaben zu den hygienischen Anforderungen für den Einzelhandel ergeben sich aus § 5 Abs. 6 der Coronaschutzverordnung; hierzu hat die Stadt ein Informationsblatt für Händler erarbeitet (siehe Anlage).

Für die Praxis werden folgende Hinweise gegeben:· Alle Geschäfte mögen einen Nachweis über die Größe des Verkaufsraums zur Hand haben. Gerade für Ladenlokale bis 800 Quadratmeter sind die tatsächlichen Größen für das Bürger- und Ordnungsamt nur schwer einschätzbar; deshalb sollte eine verbindliche Aussage zur Fläche gemacht werden können. 

  • Aus der Gesamtverkaufsfläche ist die Fläche zu ermitteln, die für den Kunden zugänglich ist (also Regale, Einbauten, Exponate, Kassen- und Bedienbereiche etc. von der Gesamt-Verkaufsfläche abziehen). Diese Fläche ist die Rechengrundlage zur Ermittlung der maximal zulässigen Kunden im Geschäftsraum. 
  • Es ist ein System zu entwickeln, welches eine ständige Kontrolle der Anzahl der im Geschäftsraum befindlichen Kunden ermöglicht. Je nach Größe des Geschäfts ist eine entsprechende Kontrollfunktion bzgl. des Zugangs bereits am Eingang zu installieren. Dazu kommt als eine leicht handhabbare Möglichkeit auch die Beschränkung der verfügbaren Einkaufswagen auf die Anzahl der maximal möglichen Kunden verbunden mit einer Einkaufswagen-Nutzungspflicht in Frage.
  • Das Personal sollte vor Infektionsrisiken so gut wie möglich geschützt werden. Hierzu gehört der Einsatz von Spuckschutz, Mund-Nase-Schutzmasken (Community-Masken) und bargeldlosem Bezahlen. Außerdem sind ausreichende Desinfektionsmittel für die Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen. 
  • Zudem ist nach Möglichkeit Desinfektionsmittel für die Kunden bereitzustellen.
  • Es wird empfohlen, Abstandslinien im Kassenbereich (Mindestabstand 1,50 Meter) und vor anderen kundenintensiven Bereichen auf dem Boden anzubringen. 
  • Eine Maskenpflicht gibt es nicht, aber eine dringende Empfehlung zum Tragen von Schutzmasken (Community-Masken).
    Städtische Ämter bleiben weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen

Da nach wie vor Kontaktbeschränkungen gelten, bleiben die städtischen Ämter bis einschließlich 3. Mai für den offenen Publikumsverkehr geschlossen. Für viele Ämter gibt es die Möglichkeit, telefonisch Notfalltermine zu vereinbaren. Weitergehende Informationen finden Sie auf diesen Seiten.

Update 16. April um 15.30 Uhr (Fallzahlen)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 636 Personen mit dem Coronavirus infiziert.
9 Personen sind verstorben. 367 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 260 Infizierte in der Stadt gibt.

Zurzeit sind 61 Personen in stationärer Behandlung im Krankenhaus.

Zudem befinden sich derzeit 940 Personen in häuslicher Quarantäne.

In den Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 4.587 Corona-Tests durchgeführt.
Medizinisch untersucht wurden in den Sichtungszentren bisher insgesamt 2.208 Patienten. 

Update 15. April um 16.00 Uhr (Fallzahlen)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 621 Personen mit dem Coronavirus infiziert.
9 Personen sind verstorben. 362 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 250 Infizierte in der Stadt gibt.

Zurzeit sind 59 Personen in stationärer Behandlung im Krankenhaus.

Zudem befinden sich derzeit 955 Personen in häuslicher Quarantäne.

In den Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 4.533 Corona-Tests durchgeführt.
Medizinisch untersucht wurden in den Sichtungszentren bisher insgesamt 2.173 Patienten. 


Situation Memelstraße
Bei den Testungen in der Asylunterkunft Memelstraße wurden insgesamt drei Bewohner postiv getestet. Diese stehen weiter unter Quarantäne und werden anderweitig untergebracht. Auch die engen Kontaktpersonen müssen weiter in Quarantäne verbleiben.

Update 14. April um 15.30 Uhr (Fallzahlen)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 605 Personen mit dem Coronavirus infiziert.
Neun Personen sind verstorben. 341 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 255 Infizierte in der Stadt gibt.

Zurzeit sind 57 Personen in stationärer Behandlung im Krankenhaus.

Zudem befinden sich derzeit 966 Personen in häuslicher Quarantäne.

In den Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 4.461 Corona-Tests durchgeführt.
Medizinisch untersucht wurden in den Sichtungszentren bisher insgesamt 2.151 Patienten. 

Update 13. April 16:15 Uhr (Fallzahlen)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 590 Personen mit dem Coronavirus infiziert.

Neun Personen sind verstorben. 331 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 250 Infizierte in der Stadt gibt.

Zurzeit sind 54 Personen in stationärer Behandlung im Krankenhaus.

Zudem befinden sich derzeit 990 Personen in häuslicher Quarantäne.

In den Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 4.108 Corona-Tests durchgeführt.

Medizinisch untersucht wurden in den Sichtungszentren bisher insgesamt 2.052 Patienten.

Updates vom 6. April bis 12. April 2020

Gemeinsame Aktion der Ordnungsbehörden der Region / Regelung zum Betrieb von privaten Spiel- und Bolzplätzen

Der städtische Außendienst des Bürger- und Ordnungsamtes (SAD) beteiligt sich am gemeinsamen Appell von Ordnungskräften der Region „Abstand halten“. Hierfür haben sich Ordnungskräfte aus Duisburg, Wuppertal, Köln, Aachen und Düsseldorf zu einer Fotochallenge verabredet und appellieren gemeinsam dafür, auch bei Freizeitaktivitäten den Sicherheitsabstand einzuhalten.  
 
"Wir haben uns zu dieser Aktion verabredet, weil wir zeigen wollen, dass diese Abstandsregelung überall im Land gleichermaßen gilt - und dass es natürlich Aufgabe der Ordnungskräfte ist, auf die Einhaltung zu achten. Gleichzeitig wollen wir aber auch hervorheben, dass wir Ordnungshüter hoffen, dass wir möglichst wenig einschreiten müssen, sondern die Frischluftfans selber das richtige Augenmaß finden", sagt Thorsten Bleckmann, Leiter der Außendienste des Bürger- und Ordnungsamtes der Stadt Duisburg.
 
Das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Duisburg weist aus gegebenen Anlass auch noch einmal darauf hin, dass auch der Betrieb von privaten Spiel- und Bolzplätzen untersagt ist. Hierzu hatte es in den letzten Tagen verstärkt Anrufe gegeben. Die Anordnungen der Coronaschutzverordnung gelten zunächst bis zum 19.04.2020. Die Einhaltung der Vorgaben wird bei den Kontrollen im gesamten Stadtgebiet überwacht.

Update, 9. April, 16 Uhr (Mehr Test: Dadurch mehr nachgewiesenen Infektionen)

Hinweis:  
Experten gehen davon aus, dass die Dunkelziffer der tatsächlich Infizierten deutlich über den bekannten Statistiken liegt.  
Die Stadt Duisburg hat aktuell damit begonnen, systematisch besonders gefährdete Bereiche (vulnerable Gruppen) zu testen. Dadurch erhöht sich die Zahl der durchgeführten Tests deutlich und somit auch die Fälle der nachgewiesenen Infektionen. Dies bedeutet allerdings keine Verschlechterung der tatsächlichen Lage, sondern lediglich eine gesichertere Datenlage und somit eine geringere Dunkelziffer. 
Am kommenden Osterwochenende werden wir aktuelle Daten voraussichtlich Ostersamstag und am Ostermontag veröffentlichen. Karfreitag und Ostersonntag wird es voraussichtlich kein Update geben. 

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 525 Personen mit dem Coronavirus infiziert.  
Sechs Personen sind verstorben. 241 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 278 Infizierte in der Stadt gibt.  

Zurzeit sind 49 Personen in stationärer Behandlung im Krankenhaus.

Zudem befinden sich derzeit 1.083 Personen in häuslicher Quarantäne.  

Wegen Datenbankproblemen kann heute leider keine Gesamtzahl der durchgeführten Tests genannt werden. 
In den medizinischen Sichtungszentren wurden bisher insgesamt 1.873 Patienten untersucht. 


Zentrales Sichtungs- und Probezentrum an der schauinsland-reisen-arena  

Seit heute ist die zentrale Sichtungs- und Probezentrum an der schauinsland-reisen-arena in Betrieb. Die bislang betriebenen Sichtungs- und Testeinrichtungen (Nord, Süd und West) wurden aufgelöst und stehen nicht mehr zur Verfügung. Zur Vermeidung einer Infektionsverschleppung werden die medizinische Sichtungsstelle und die Corona-Testung weiterhin räumlich getrennt. Das Sichtungs- und Probezentrum ist wochentags von 09.00 Uhr bis 17.00 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr im Dienst. Bitte beachten Sie, dass über die Notrufleitungen 112 und 110 keine Auskünfte zu Corona oder zu Testergebnissen zu erfahren sind. Halten Sie die Notrufleitungen unbedingt für Notrufe frei! 


Erreichbarkeit der Sonderrufnummer  

Die Sonderrufnummer (940049) ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 18 Uhr und am Samstag von 9 bis 17 Uhr erreichbar.  
Ausgenommen hiervon sind Karfreitag und Ostermontag.  

Update, 09.04., 11.26 Uhr (Regeln Coronaschutzverordnung)

Osterwochenende – Verbote der Coronaschutzverordnung

Das Osterwochenende steht vor der Tür, das schöne Wetter wird die Menschen wieder nach draußen locken. Das Bürger- und Ordnungsamt weist daher nochmal auf die Regeln der Coronaschutzverordnung zum Verhalten in der Öffentlichkeit hin:

Picknicken und Grillen

Das Picknicken und Grillen auf öffentlichen Plätzen oder in öffentlichen Anlagen ist nicht gestattet.

Veranstaltungen und Versammlungen

Veranstaltungen und Versammlungen sind nicht erlaubt. Hierzu gehören beispielsweise Osterfeuer und Gottesdienste.

Eisdielen und andere gastronomische Einrichtungen

Der Verkauf von Waren außer Haus ist erlaubt, wenn alle erforderlichen Hygiene-Vorkehrungen eingehalten werden. Die Abholung der Ware muss kontaktfrei erfolgen, Speisen müssen verpackt sein. Für Eisdielen zum Beispiel bedeutet das, dass der Verkauf von Eis im „Waffelhörnchen in die Hand“ und unverpackten Bechern ausdrücklich nicht gestattet ist. Bitte beachten Sie auch, dass Sie den Mindestabstand von 1,5 Metern bei Warteschlangen einhalten.

Besuche von Angehörigen

Besuche in Seniorenheimen, Krankenhäusern und Einrichtungen für Behinderte sind grundsätzlich untersagt. Ältere und kranke Menschen gehören zur Hochrisikogruppe. Bitte beachten Sie dies auch bei Besuchen im privaten Bereich; denken Sie zum Schutz an sich und an Ihre Familie.

Ansammlungen

Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum von mehr als 2 Personen (Ausnahmen u.a. Verwandte in gerader Linie, in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen) sind verboten. Bitte beachten Sie auch bei einem Osterspaziergang zu zweit, dass die Abstände zu anderen Personen eingehalten werden können. Meiden Sie notfalls Orte an denen dies nicht mehr gewährleistet ist.

Spiel-und Bolzplätze

Der Betrieb von Freizeit- und Tierparks ist untersagt, Spiel- und Bolzplätze dürfen nicht genutzt werden.

Die Außendienstkräfte des Bürger- und Ordnungsamtes werden verstärkt zum Osterwochenende die Einhaltung der Coronaschutzverordnung kontrollieren. Bislang mussten über 660 Verstöße allein gegen das Kontaktverbot mit einem Bußgeld geahndet werden. Dazu kommt eine Vielzahl von Verstößen gegen das Grillverbot.

Auch zu Ostern gilt: Bitte beschränken Sie die sozialen Kontakte auf das Nötigste!

Update, 08.04., 16.00 Uhr (Fallzahlen)

Aktuelle Zahlen

Hinweis:
Experten gehen davon aus, dass die Dunkelziffer der tatsächlich Infizierten deutlich über den bekannten Statistiken liegt.
Die Stadt Duisburg hat aktuell damit begonnen, systematisch besonders gefährdete Bereiche (vulnerable Gruppen) zu testen. Dadurch erhöht sich die Zahl der durchgeführten Tests deutlich und somit auch die Fälle der nachgewiesenen Infektionen. Dies bedeutet allerdings keine Verschlechterung der tatsächlichen Lage, sondern lediglich eine gesichertere Datenlage und somit eine geringere Dunkelziffer.

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 502 Personen mit dem Coronavirus infiziert.
Vier Personen sind verstorben. 220 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 278 Infizierte in der Stadt gibt.

Zurzeit sind 47 Personen in stationärer Behandlung im Krankenhaus.

Zudem befinden sich derzeit 1217 Personen in häuslicher Quarantäne.

In den zwei Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 3.716 Corona-Tests durchgeführt.
In den medizinischen Sichtungszentren wurden bisher insgesamt 1.814 Patienten untersucht.

Anlässlich der kommenden Feiertage hat sich Oberbürgermeister Sören Link heute in einem offenen Brief an alle Gläubigen in unserer Stadt gewandt.

Update, 08.04., 14.05 Uhr (Kinderbetreuung über Ostern)

Stadt Duisburg sichert Kinderbetreuung von Personen in Schlüsselpositionen auch über die Feiertage

Nach Informationen des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) und des Ministeriums für Schule und Bildung (MSB) des Landes NRW müssen an den Osterfeiertagen (Karfreitag bis Ostermontag) für Kinder von Personen, die in kritischer Infrastruktur tätig sind (Schlüsselpersonen), keine Betreuungsangebote vorgehalten werden. Die Stadt Duisburg bewertet diese Entscheidung der Landesregierung äußerst kritisch. Dazu führt Familien- und Bildungsdezernent Thomas Krützberg aus:

"Es muss auch an den Osterfeiertagen gesichert sein, dass den Schlüsselpersonen im medizinischen und im Pflegebereich der Rücken freigehalten wird. Alles Andere wäre völlig abwegig. Die Stadt Duisburg wird auf jeden Fall diese zwingend erforderliche Betreuung sicherstellen und in den Einrichtungen ein entsprechendes Angebot vorhalten. Voraussetzung ist, dass die Unabkömmlichkeit vom Arbeitgeber für die Feiertage nachgewiesen wird. Auch für die Schulkinder wird das Jugendamt bei entsprechendem Bedarf im Einzelfall Lösungen finden.“

Betroffene Erziehungsberechtigte können sich mit dem Anliegen einer Betreuung an den Osterfeiertagen in ihre derzeitigen Betreuungsmaßnahme melden.

Kita-Betreuung: Betroffene Erziehungsberechtigte können sich mit dem Anliegen einer Betreuung an den Osterfeiertagen in ihrer derzeitigen Betreuungsmaßnahme melden.

Schulkind-Betreuung: Für die Betreuung von Schulkindern meldet man sich beim Amt für Schulische Bildung unter 0203/283-2508.

Auch für Notbetreuung während der Ostertage muss eine entsprechende Arbeitgeberbescheinigung eingereicht werden.

Update, 08.04., 13.30 Uhr (schauinsland-reisen-arena: neuer Standort Sichtungs- / Testzentrum)

Neuer Standort: Stadt Duisburg richtet ein zentrales Sichtungs- und Probezentrum an der schauinsland-reisen-arena ein

Um die Abläufe in den medizinischen Sichtungsstellen und dem Corona-Testzentrum zu optimieren, hat sich die Stadt dazu entschlossen, ab morgen, 9. April, nur noch ein zentrales Sichtungs- und Probezentrum zu betreiben. Dieses wird aktuell an der schauinsland-reisen-arena in Wedau eingerichtet. Aufgrund der zentralen Lage und einer guten Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr ist der neue Standort für alle Duisburger gut zu erreichen.

Wichtig: Alle bislang betriebenen Sichtungs- und Testeinrichtungen (nord, Süd und West) werden aufgelöst und stehen ab morgen nicht mehr zur Verfügung.

Zur Vermeidung einer Infektionsverschleppung werden die medizinische Sichtungsstelle und die Corona-Testung weiterhin räumlich getrennt.

Corona-Testung am ehemaligen Marathontor

Duisburger, die von ihrem Hausarzt zu einer Corona-Testung angemeldet wurden, begeben sich bitte zum Probezentrum am ehemaligen Marathontor der Schauinsland-Reisen-Arena. Das Probezentrum ist über die Bertaallee (Einfahrt gegenüber dem Restaurant „Mezzomar Seehaus“). Entgegen der bisherigen Verfahrensweise handelt es sich beim Probezentrum nicht um einen „Drive In“, so dass sich hier auch Personen testen lassen können, die keinen PKW zur Verfügung haben.

Wer gesundheitlich nicht in der Lage ist, dass Probezentrum aufzusuchen, hat die Möglichkeit, über den Hausarzt bei einem begründeten Verdacht auf eine COVID-19-Infektion ein mobiles Team zur Probeentnahme anzufordern. Bitte beachten: Nur der Hausarzt kann den mobilen Test veranlassen.

Medizinisches Sichtungszentrum am Haupteingang der schauinsland-reisen-arena

Das medizinische Sichtungszentrum befindet sich am Haupteingang der schauinsland-reisen-arena. Dort können sich alle Duisburger melden, die aufgrund ihrer Symptome (z. B. Erkältung) zu ihrem Hausarzt oder in eine Notaufnahme gehen würden. Ziel der medizinischen Sichtungsstellen ist es, die knappen Kapazitäten der Krankenhäuser für Notfälle freizuhalten und die Hausarztpraxen zu entlasten.

Rund um die schauinsland-reisen-arena sind Schilder aufgestellt, die zu den entsprechenden Stellen leiten.  Das Sichtungs- und Probezentrum ist wochentags von 09.00 Uhr bis 17.00 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr im Dienst.

Bitte beachten Sie, dass über die Notrufleitungen 112 und 110 keine Auskünfte zu Corona oder zu Testergebnissen zu erfahren sind. Halten Sie die Notrufleitungen unbedingt für Notrufe frei!

Update: Stand 07.04., 15.30 Uhr (Fallzahlen / Spontanhelfer)

Aktuelle Zahlen (Stand 7. April, 15.30 Uhr)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 450 Personen mit dem Coronavirus infiziert.
Drei Personen sind verstorben. 213 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 234 Infizierte in der Stadt gibt.

Zurzeit sind 45 Personen in stationärer Behandlung im Krankenhaus. 

Zudem befinden sich derzeit 1.058 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne. 

In den zwei Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 3.229 Corona-Tests durchgeführt. 
In den medizinischen Sichtungszentren wurden bisher insgesamt 1.783 Patienten untersucht.


450 Spontanhelfer unterstützen die Feuerwehr

Der gemeinsame Aufruf der Stadt Duisburg und der Feuerwehr nach Spontanhelfern war ein voller Erfolg. Über 450 Helferinnen und Helfer haben sich nach Aufrufen via Facebook und Twitter gemeldet. Auf Initiative der Feuerwehr wurde dort um Unterstützung von Ärzten, Pflegekräften und zuletzt auch Nähern gebeten. „Das ist eine überwältigende Reaktion der Duisburgerinnen und Duisburger. Ich bin dafür zutiefst dankbar und auch etwas überwältigt von diesen Zeichen der Hilfsbereitschaft. In der Krise zeigt sich der Charakter. Die Duisburger beweisen das gerade“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.

Auch Oliver Tittmann, der Leiter der Feuerwehr Duisburg ist begeistert: „Das zeigt uns den Zusammenhalt in der Duisburger Bevölkerung. Inzwischen haben wir rund 450 Helferinnen und Helfer in unserer Datenbank aufnehmen können. Die Kolleginnen und Kollegen beantworten wirklich jedes Angebot. Doch bei der Menge kann das manchmal etwas länger dauern.“

Neben dem Einsatz in den medizinischen Sichtungszentren und Corona-Testzentren, in denen zum Beispiel Ärzte und Pflegekräfte ehrenamtlich eingesetzt sind, hat die Feuerwehr an mehreren Standorten Nähstuben eingerichtet. „Die von uns genähten Behelfsmasken sind kein Ersatz für eine Schutzmaske nach FFP-Standard“, erklärt Sven van Loenhout, Löschzugführer der Freiwilligen Feuerwehr und Leiter des Einsatzabschnittes. „Durch die Behelfsmasken entsteht aber eine Barriere beim Husten oder Niesen. Das kann die Verbreitung des Virus eindämmen, sagt auch das RKI.“

Am Tag nähen die freiwilligen Helferinnen und Helfer in den Nähstuben bis zu 500 Masken. „Wir haben viele Anfragen, ob auch Zuhause genäht werden kann. Wir stellen im Moment Sets zusammen und stellen den Helferinnen und Helfern diese für die Heimarbeit zur Verfügung. Wenn die Masken fertig sind, tauschen wir die genähten Masken gegen ein neues Set“, erläutert Sven van Loenhout.

Neben den Spontanhelfern sind seit dem 16. März 2020 viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer vom Technischen Hilfswerk, der Freiwilligen Feuerwehr, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Malteser Hilfsdienst und der Johanniter Unfall Hilfe täglich im Einsatz. „Das ehrenamtliche Engagement kann man den Helferinnen und Helfern nicht hoch genug anrechnen“, so Oliver Tittmann.

Trotz der zahlreichen Rückmeldungen ist die Stadt Duisburg weiterhin für jede helfende Hand dankbar. Interessenten werden gebeten, sich mit Telefonnummer und ihrem Hilfsangebot über die E-Mail-Adresse: spontanhelferfeuerwehr.duisburgde zu melden.

Wie immer gilt: Halten Sie die Notrufleitungen frei. Wählen Sie die Rufnummern
112 und 110 ausschließlich bei einem Notfall.

Update 06.04, Stand: 15:30 Uhr (Fallzahlen, Öffnungszeiten Sichtungszentren Ostern)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 450 Personen mit dem Coronavirus infiziert.
Drei Personen sind verstorben. 213 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 234 Infizierte in der Stadt gibt.

Zurzeit sind 45 Personen in stationärer Behandlung im Krankenhaus. 

Zudem befinden sich derzeit 189 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne. 

In den zwei Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 3.229 Corona-Tests durchgeführt. 
In den medizinischen Sichtungszentren wurden bisher insgesamt 1.783 Patienten untersucht.

Updates vom 30. März bis 05. April 2020

Update, 30.03., 15.45 Uhr (Fallzahlen)

Die aktuellen Fallzahlen

Aktuell haben sich in Duisburg 231 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Eine Person ist verstorben. 54 Personen sind wieder genesen.
32 Personen befinden sich in stationärer Behandlung im Krankenhaus.

Zudem sind aktuell 840 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den zwei Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 2129 Corona-Tests durchgeführt (Stand: 30.03., 15 Uhr).
In den drei medizinischen Sichtungszentren wurden bisher insgesamt 1262 Patienten untersucht (Stand: 30.03., 15 Uhr).

Updates 23. März bis 29. März 2020

Updates vom 16. März bis 22. März 2020

Update, 22.03., 14:58 Uhr - Wartezeiten Sichtungszentrum Süd

Aktuell kommt es im medizinischen Sichtungszentrum Süd zu sehr langen Wartezeiten, während im medizinischen Sichtungszentrum Nord das Wartezimmer relativ leer ist. (Stand 13:00 Uhr warteten im Süden 20 Personen auf eine Behandlung, im Norden lediglich 5). Hier nochmals der Aufruf: Den Personen, denen es möglich ist, sollten sich zum medizinischen Sichtungszentrum Nord begeben, um sich dort untersuchen zu lassen.

Update, 22.03., 10:00 Uhr - Infos Untersuchungsstellen

Aktuelle Infos zu den Untersuchungsstellen:

Die Auslastung in den jeweiligen Untersuchungsstellen war in den letzten Tagen sehr unterschiedlich. So war die Auslastung der Corona-Testzentren (Fieberzentren) und Medizinischen Sichtungsstellen im Süden hoch und im Norden deutlich geringer. Um die Auslastungen möglichst gleich zu halten und um Wartezeiten zu verringern, sollen die Bürger aus dem Duisburger Süden, sofern es Ihnen möglich ist, bitte auch die Stellen im Duisburger Norden anfahren.

Zudem werden in den medizinischen Sichtungszentren keine Rezepte ausgestellt. Es wird nur eine Bescheinigung über eine weitere Behandlungsbedürftigkeit ausgestellt. Rezepte gibt es für die betreffenden Personen beim Hausarzt / ärztichen Notdienst.

Sie finden die medizinischen Sichtungszentren unter folgenden Anschriften:
· Medizinisches Sichtungszentrum Süd – Gesamtschule Süd
Großenbaumer Allee 168-172
47269 Duisburg

· Medizinisches Sichtungszentrum Nord – Stadthalle Walsum
Waldstr. 20 (Anfahrt über Beckersloh)
47179 Duisburg

Die medizinischen Sichtungszentren sind täglich in der Zeit von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Patienten, die sich dort vorstellen benötigen ihren Personalausweis und die Versichertenkarte der Krankenkasse.

An dieser Stelle weisen wir nochmals darauf hin, dass Anrufer über die Notrufnummern 112 oder 110 keine Auskünfte zum Thema "Corona" erhalten. Halten Sie die Notrufnummern für Notfälle frei!

Update, 21.03., 16.30 Uhr - Öffnungszeiten Testzentren

Information zu den Öffnungszeiten der Corona-Testzentren und den medizinischen Sichtungsstellen in Duisburg

Die Corona-Testzentren sind ab morgen täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr im Dienst. Die Anmeldung in den Corona-Testzentren erfolgt weiterhin über den Hausarzt oder die medizinischen Sichtungszentren. Die  medizinischen Sichtungsstellen sind ab morgen von 8 Uhr bis 18 Uhr im Dienst. Dort sollen sich alle Patienten vorstellen, die krank sind und ansonsten eine Ambulanz oder Praxis aufsuchen würden.

Aufgrund von Nachfragen: Das medizinische Sichtungszentrum Nord befindet sich in der Stadthalle
Walsum, Zugang im Bereich des Bühneneingangs (Rückseite der Stadthalle).

Update, 20.03., 19.20 Uhr 2. Sichtungszentrum Du-Nord

Das Patientenaufkommen in den Notaufnahmen und Arztpraxen hat in den vergangenen Tagen weiter zugenommen. Zur weiteren Entlastung insbesondere der Notaufnahmen nimmt die Stadt Duisburg ein zweites medizinisches Sichtungszentrum im Duisburger Norden in Dienst.Das Patientenaufkommen in den Notaufnahmen und Arztpraxen hat in den vergangenen Tagen weiter zugenommen. Zur weiteren Entlastung insbesondere der Notaufnahmen nimmt die Stadt Duisburg ein zweites medizinisches Sichtungszentrum im Duisburger Norden in Dienst.


In diesem Sichtungszentrum sollen sich, unabhängig von einem Corona-Verdacht, alle Personen vorstellen, die sich krank fühlen und in der Lage sind, diese Sichtungsstelle selbstständig aufzusuchen. Dort werden sie durch einen Arzt untersucht. Dieser stellt eine eventuelle Behandlungsbedürftigkeit fest und händigt dem betroffenen Patienten bzw. der betroffenen Patientin ggf. eine entsprechende Bescheinigung aus. Mit dieser Bescheinigung stellen sich die betreffenden Patienten, sofern eine Behandlungsbedürftigkeit besteht, in einer Arztpraxis oder einer Notaufnahme vor.


Ziel dieser Maßnahme ist es, die Kapazitäten der Notaufnahmen für Notfälle und Unfälle freizuhalten. Die Stadt bittet alle Duisburgerinnen und Duisburger diese Sichtungszentren zu nutzen. Sie finden die medizinischen Sichtungszentren unter folgenden Anschriften:

  • Medizinisches Sichtungszentrum Süd – Gesamtschule Süd, Großenbaumer Allee 168-172, 47269 Duisburg

  • Medizinisches Sichtungszentrum Nord – Stadthalle Walsum, Waldstr. 50 (Anfahrt über Beckersloh), 47179 Duisburg


Die medizinischen Sichtungszentren sind täglich in der Zeit von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Patienten, die sich dort vorstellen benötigen ihren Personalausweis und die Versichertenkarte der Krankenkasse.


An dieser Stelle weisen wir nochmals darauf hin, dass Anrufer über die Notrufnummern 112 oder 110 keine Auskünfte zum Thema "Corona" bekommen. Halten Sie die Notrufnummern für Notfälle frei!

Update, 20.03., 16.40 Uhr - Trauerfeiern

Trauerfeiern in einer städtischen oder privaten Trauerhalle sind leider ebenso wie Gottesdienste laut der Allgemeinverfügung untersagt. Für Angehörige Verstorbener sind lediglich Andachten im engsten (Familien-) Kreis sowie die Begleitung zur Beisetzung des Sarges oder der Urne erlaubt. Sofern es die Größe der Trauerhalle zulässt, darf der Kreis der Trauernden um wenige Personen erweitert werden. Die Stadt bedauert diese Maßnahme, jedoch ist die Untersagung großer Trauerfeiern notwendig, um das Infektionsgeschehen durch den neuartigen Coronavirus zu verlangsamen. Bestatter müssen eine Liste der beteiligten Personen einer Andacht vorhalten.

Update, 20.03., 10.31 Uhr - Sichtungszentrum Süd in Betrieb genommen

Stadt Duisburg nimmt medizinisches Sichtungszentrum in Dienst

Um die zentralen Notaufnahmen und hausärztlichen Praxen in Duisburg zu entlasten, steht für mobile Patienten ab sofort ein medizinisches Sichtungszentrum bereit. Kranke Menschen, die sich unschlüssig sind, ob sie einen Arzt aufsuchen müssen, stellen sich bitte zunächst im medizinischen Sichtungszentrum vor. Die neue Einrichtung an der Gesamtschule Süd, Großenbaumer Allee 168, kann in der Zeit von 8 bis 20 Uhr besucht werden. Patienten erreichen das Sichtungszentrum durch den Seiteneingang der Gesamtschule. Dabei folgen sie bitte der Beschilderung. Wichtig ist, dass Patienten ihre Versichertenkarte und ihren Personalausweis mitbringen.

Im medizinischen Sichtungszentrum werden Patienten zunächst von einem Arzt  untersucht. Stellt dieser dann eine Behandlungsbedürftigkeit fest, so erhalten Patienten eine entsprechende Dokumentation. Mit dieser können sie im Anschluss ihren Hausarzt oder eine Notaufnahme aufsuchen. Sollte der Arzt im Sichtungszentrum bei Patienten die Notwendigkeit einer Testung auf den COVID-19-Virus (Corona) feststellen, so wird dieser Test durch das auf dem Schulgelände befindliche Corona-Testzentrum durchgeführt.

Feuerwehr und Polizei weisen nochmals ausdrücklich darauf hin, dass über die Notrufnummern 112 und 110 keine Informationen zum Corona-Virus zu bekommen sind. Alle sollten den Notruf für Notfälle unbedingt freihalten.

Jeder kann helfen die Ausbreitung des COVID-19-Virus einzudämmen. Halten Sie sich an die Hygieneempfehlungen und bleiben Sie möglichst zuhause.

Update, 19.03., 12.37 Uhr - Weiterfinanzierung Kita-Pflegestellen

Weiterfinanzierung der Kindertagespflegestellen gesichert

Oberbürgermeister Sören Link wird dem Rat der Stadt Duisburg vorschlagen, den Kindertagespflegepersonen unabhängig von der gegenwärtigen Anzahl der betreuten Kinder auf der Basis der bestehenden Betreuungsverträge das Entgelt für die Betreuung einschließlich der Betriebskostenpauschale, der bislang gewährten Mietkostenzuschüsse sowie der anteiligen Sozialversicherungsleistungen zunächst bis zum 30. April 2020 weiter auszuzahlen. Dies gilt vorbehaltlich eventueller Entschädigungsmöglichkeiten anderer Stellen, die ggf. verrechnet werden. „Unsere Kindertagespflegeeltern in Duisburg leisten hervorragende Arbeit. Ihre Existenz darf nicht gefährdet werden“, so Oberbürgermeister Sören Link.

Voraussetzung für die weitere Finanzierung ist, dass sich die Kindertagespflegepersonen grundsätzlich für die Betreuung der Kinder von Schlüsselpersonen zur Verfügung stellen.

„Uns ist es wichtig, dass die gute Infrastruktur der Kinderbetreuung in Duisburg trotz dieser Krise erhalten wird“, so Thomas Krützberg, Beigeordneter für Familie, Bildung und Kultur, Arbeit und Soziales. 

Update, 18.03., 16.40 Uhr Allgemeinverfügung (Schließungen , Öffnen am Wochenende)

Corona: Hinweise zur neuesten Allgemeinverfügung zur Schließung/Öffnung sowie Zeiten an Wochenenden

Das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Duisburg weist unter Hinweis auf die Erlasse des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW, die aktuelle Allgemeinverfügung der Stadt Duisburg sowie die Vorschriften des Infektionsschutzgesetzes darauf hin, dass die nachfolgend genannten Betriebe, Einrichtungen und Begegnungsstätten geschlossen haben müssen und der Betrieb somit verboten ist:

  • Alle Restaurants, Speisegaststätten, Kneipen, Cafés, Bars, Clubs, Diskotheken, Theater, Opern- und Konzerthäuser, Kinos, Museen
  • Alle Fitness-Studios, Schwimmbäder, „Spaßbäder“, Saunen, Solarien, Sonnenstudios und ähnliche Einrichtungen
  • Alle Spiel- und Bolzplätze
  • Alle Spielhallen, Spielbanken, Wettbüros und ähnliche Einrichtungen
  • Alle Angebote in Volkshochschulen, in Musikschulen, in sonstigen öffentlichen und privaten außerschulischen Bildungseinrichtungen
  • Jeglicher Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen sowie alle Zusammenkünfte in Vereinen, Sportvereinen, sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen
  • Alle Prostitutionsbetriebe, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
  • Alle Reisebusreisen
  • Alle Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken
  • Alle Messen, Ausstellungen, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte und ähnliche Einrichtungen
  • Alle Geschäfte des Einzelhandels
  • Alle Frisöre und ähnliche Dienstleistungen, die einen direkten Körperkontakt zum Kunden mit sich bringen.


Dies gilt nicht im Bereich des Einzelhandels für Lebensmittel, Kioske, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste (auch für Speisen) - soweit ein Abstand von mindestens zwei Metern eingehalten wird - Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, den Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und den Großhandel.

Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen.

Der Zugang zu Einkaufszentren, „shopping-malls“ oder „factory outlets“ und vergleichbaren Einrichtungen kann gestattet werden, wenn sich dort Betriebe befinden, die laut der genannten Aufzählung nicht zu schließen sind und auch nur, um dort einzukaufen. Ein sonstiger Aufenthalt in der Mall ist nicht gestattet.

Geschäften, für die die Schließungsanordnung nicht gilt, ist bis auf weiteres auch die Öffnung an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 18 Uhr gestattet; dies gilt nicht für Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag.

Sämtliche Verkaufsstellen, die geöffnet haben dürfen, werden darauf hingewiesen, dass die erforderlichen Maßnahmen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen zu treffen sind.

Alle Veranstaltungen sind untersagt. Das schließt grundsätzlich auch Verbote für Versammlungen unter freiem Himmel wie Demonstrationen ein, die jedoch nach Durchführung einer individuellen Verhältnismäßigkeitsprüfung zugelassen werden können. Ausgenommen sind Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und –vorsorge oder der Versorgung der Bevölkerung dienen (z.B. Wochenmärkte).

Versammlungen auch zur Religionsausübung haben zu unterbleiben.

Der Zugang zu Mensen sowie Hotels für die Bewirtung von Übernachtungsgästen ist nur unter den Auflagen gestattet, dass alle Besucher mit Kontaktdaten registriert werden, es maximal 50 Besucher gleichzeitig sind, Aushänge mit Hinweisen zu richtigen Hygienemaßnahmen existieren und eingehalten werden und Mindestabstände zwischen Tischen von zwei Metern bestehen.

Die vorstehenden Anordnungen gelten bis zum 19. April 2020 einschließlich.

Update, 18.03., 16.29 Uhr - Ärzte im Ruhestand gesucht

Aufruf: Ärzte im Ruhestand gesucht

Die Stadt Duisburg sucht für ärztliche Tätigkeiten im ambulanten Bereich ehrenamtliche Ärzte, die nicht berufstätig oder im Ruhestand sind.

Bei den eingerichteten Testzentren im Norden und Süden Duisburgs sowie auch zur Unterstützung bei der Beratung von infizierten Patienten im Gesundheitsamt ist Hilfe gefragt.

Interessierte melden sich bitte mit ihren Kontaktdaten per E-Mail an spontanhelferfeuerwehr.duisburgde oder per Post an die Adresse der Feuerwehr Duisburg, Wintgensstr. 111, 47058 Duisburg.

Update 18.03., 16.14 Uhr - Statement Stadtdirektor Martin Murrack

Statement von Stadtdirektor und Kämmerer Martin Murrack

"Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens haben teilweise existenzbedrohende Ausmaße für die lokale Wirtschaft erreicht. Diese Einschränkungen sind hart und zugleich unumgänglich, denn wir müssen jede Gelegenheit nutzen, um die Verbreitung des Virus zu bremsen. Nur so kann es uns gelingen, die vom Coronavirus besonders gefährdeten und betroffenen Menschen zu schützen.

Diese erheblichen Einschnitte haben schon jetzt zum Teil dramatische Folgen für den Wirtschaftsstandort Duisburg. Ob Messebauer, Caterer, Gastronom, Künstler, Klein- oder Mittelständler - von einem Tag auf den anderen Tag brechen Geschäftsgrundlagen zum Teil vollständig weg. Aber auch die nicht direkt betroffene Wirtschaft hat mit Lieferengpässen, abnehmender Nachfrage und Personalproblemen zu kämpfen. Auch das kann existenzbedrohend sein.

Die Stadt Duisburg, die nach wie vor eine Stärkungspaktkommune ist, wird alles Mögliche unternehmen, um die von der Krise Betroffenen zu stärken. Auf Antrag hin wird es möglich sein, die ausstehende kommunale Abgabe zu stunden, bei entsprechender Begründung auch zinsfrei. Zudem können Absenkungen der Vorauszahlungen auf die Gewerbesteuer formlos beantragt werden. Nähere Informationen dazu und entsprechende Kontaktadressen finden Sie auf dem beiliegenden Informationsblatt.

Dennoch ist schon jetzt klar, dass es deutlich weitreichendere finanzielle Unterstützung für die Betroffenen geben muss, die weit über die Leistungsfähigkeit einzelner Kommunen hinausgeht. Erste mögliche Unterstützungsangebote durch die Bundesregierung scheinen zum jetzigen Zeitpunkt in die richtige Richtung zu gehen. Dazu sind wir bereits in Gesprächen mit dem Bund und den entsprechenden Verbänden.

Einige Bundesländer sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen jedoch schon jetzt einen großen Schritt voraus, sodass wir die Landesregierung deshalb dringend dazu auffordern, schon jetzt tragfähige Sofortlösungen zu etablieren. Finanzielle Unterstützung die erst in Wochen oder Monaten vor Ort ankommt, kommt für viele Unternehmen zu spät. Jeder weitere Tag, an dem es für die finanziell am stärksten Betroffenen keine Unterstützung gibt, bedeutet zugleich den Verlust von Arbeitsplätzen und wirtschaftlichen Existenzen.

Die Stadt Duisburg steht Gewerbetreibenden sowie Bürgerinnen und Bürgern schon jetzt für wirtschaftliche Fragen und Auswirkungen durch den Coronavirus als Ansprechpartner per E-Mail unter Stadtkassestadt-duisburgde oder telefonisch unter 0203-94000 zur Verfügung."

Update 18.03., 15.58 Uhr - Notfallnummer Bürgerservicestation

Corona: Notfallnummer für Bürgerservicestationen 

Die Ausbreitung des Corona-Virus erfordert Maßnahmen, die erhebliche Auswirkungen auf das öffentliche Leben haben. Seit heute, 18. März, sind alle Ämter mit Publikumsverkehr zunächst bis zum Ende der Osterferien geschlossen. Hiervon sind auch die Bürgerservicestationen betroffen.

Um die Erreichbarkeit in dringenden und nicht aufschiebbaren Notfällen zu gewährleisten, ist ab sofort eine zentrale Rufnummer eingerichtet worden. Bürgerinnen und Bürger haben somit die Möglichkeit, sich mit ihrem dringenden Anliegen an die Notfallnummer 0203/283-90000 zu wenden.

Darüber hinaus ist eine Kontaktaufnahme per e-Mail unter buergerservicestadt-duisburgde sowie per Postanschrift unter Amt für bezirkliche Angelegenheiten, 47049 Duisburg möglich. 

Persönliche Vorsprachen sind zum Schutz und der Gesundheit aller somit nicht mehr möglich.

Bitte beachten:
Jeder kann mithelfen, die Verbreitung zu verlangsamen. Schützen Sie sich und andere, indem Sie die bekannten Hygienehinweise anwenden. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Update 18.03., 14.45 Uhr - Erstattung Elternbeiträge

Erstattung der Elternbeiträge in der Kindestagespflege wegen Schließung aufgrund Corona-Virus

Oberbürgermeister Sören Link wird dem Rat der Stadt Duisburg analog zu den Regelungen für Eltern von Kindern in Kindertageseinrichtungen vorschlagen, allen Eltern, denen für den Zeitraum der Schließung von Kindertagespflegestellen kein Notbetreuungsplatz angeboten werden konnte, ebenfalls die gezahlten Elternbeiträge anteilig zurückzuerstatten.

„Auch für Eltern von Tagespflegekindern, die von der Schließung betroffenen sind,  entsteht durch den Ausfall der Betreuungsleistung eine erhebliche organisatorische Belastung. Eine anteilige Erstattung für die fehlende Betreuungsleistung ist aus meiner Sicht daher auch in diesem Fall mehr als gerechtfertigt“, so Oberbürgermeister Sören Link.

„Uns ist es wichtig, dass alle Eltern den zu viel gezahlten Beitrag zurückerhalten. Dafür wird allerdings auch für die Kindertagespflege ein entsprechender Antrag erforderlich sein. Wir werden die Einzelheiten noch ausarbeiten und die Eltern entsprechend informieren“, so Thomas Krützberg, Beigeordneter für Familie, Bildung und Kultur, Arbeit und Soziales.  

Die Erstattungen werden, sofern der Rat für die Erstattung auch der Kindertagespflege-Beiträge stimmt, am Ende der Schließzeit bearbeitet. Von sofortigen Anträgen bittet das Jugendamt im Moment abzusehen.

Bitte beachten:
Jeder kann mithelfen, die Verbreitung zu verlangsamen. Schützen Sie sich und andere, indem Sie die bekannten Hygienehinweise anwenden. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Update 18.03., 13.25 Uhr - Corona-Testzentrum Du-Nord

Stadt Duisburg richtet weiteres mobiles Corona-Testzentrum ein

Um den betroffenen Personen möglichst unnötige Wege zu ersparen und damit das Verbreitungsrisiko des COVID-19-Virus weiter zu minimieren, richtet die Stadt Duisburg im Duisburger Norden ein weiteres Corona-Testzentrum ein.

Durch das zweite Testzentrum wird das erste Zentrum entlastet. Hierdurch verkürzen sich auch eventuelle Wartezeiten auf ein Minimum. Das Corona-Testzentrum wird täglich von 8 bis 20 Uhr, Personen bei begründetem Verdacht auf eine COVID-19-Infektion testen können.

An dieser Stelle nochmals der Hinweis zum Ablauf der Testung:

  • Die betroffenen Personen nehmen telefonisch Kontakt zu ihrem Hausarzt auf. Dieser entscheidet über die Notwendigkeit einer Testung, meldet den Patienten bei Bedarf am Fieberzentrum an und teilt die Adresse mit.
  • Zur Abklärung der persönlichen Daten muss die zu testende Person den Personalausweis mitführen.
  • Am Testzentrum folgen die zu testenden Personen den Anweisungen des dort eingesetzten Personals.
  • Nach erfolgter Testung begeben sich die Patientinnen und Patienten in häusliche Quarantäne bis das Testergebnis vorliegt. Über das Ergebnis werden die getesteten Personen über Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Duisburg informiert.

Personen, die keinen eigenen PKW nutzen oder nicht selbstständig zum Testzentrum fahren können, teilen dies dem Hausarzt mit.
Der Hausarzt gibt diese Information an das Gesundheitsamt weiter, durch welches im Bedarfsfall ein mobiles Team zur Testung entsandt wird.

Bürgerinnen und Bürger ohne Anmeldung durch einen Arzt werden vor Ort NICHT getestet.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Bürgerinnen und Bürger über die Notrufnummern 112 und 110 keine Informationen zum Corona-Virus oder zur Testung erhalten.
Die Notrufnummern bitte nur im Notfall wählen. Für Informationen steht im Bedarfsfall auch das Servicecenter Call Duisburg unter 0203/940049 zur Verfügung.

Den aktuellen Sachstand zur Corona-Lage in Duisburg und die von der Stadt Duisburg getroffenen Maßnahmen finden sich auf der Internetseite der Stadt Duisburg (www.duisburg.de) und den Social-Media-Kanälen Facebook und Twitter.

Bitte beachten:
Jeder kann mithelfen, die Verbreitung zu verlangsamen. Schützen Sie sich und andere, indem Sie die bekannten Hygienehinweise anwenden. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Update 17.03., 17.28 Uhr - Verschärfung Allgemeinverfügung

Vor dem Hintergrund der zwischen Bund und Ländern vereinbarten erweiterten einschränkenden Regelungen zu Corona gilt für die Stadt Duisburg ab morgen eine weitere Verschärfung. 

Die Stadt Duisburg verfügt im Rahmen einer weiteren Allgemeinverfügung mit Wirkung ab morgen, dass alle Geschäfte geschlossen bleiben. Dazu gehören auch Frisöre und vergleichbare Dienstleistungen, die einen direkten Kundenkontakt mit sich bringen. Ausgenommen sind lediglich Lebensmittelgeschäfte, Kioske, Drogerien, Bäcker, Metzger, Apotheken, Banken und Tankstellen. 

Ebenso werden alle Restaurants geschlossen. Dabei sind aber die Lieferdienste und die reine Abholung von Speisen ausgenommen, wenn bei der Auslieferung bzw. Abgabe entsprechend Abstand gehalten wird. Ein Verzehr vor Ort ist nicht erlaubt.

Weiterhin werden alle Spielplätze gesperrt, um sicherzustellen, dass nicht eine Übertragung von Kind zu Kind erfolgt.

Hotels und andere Unterkünfte sollen vorübergehend keine Übernachtungen mehr für Touristen anbieten. Es sind nur noch Übernachtungen zu notwendigen Zwecken erlaubt.

Ebenso werden alle Gottesdienste ausgesetzt, alle Treffen von Vereinen und auch Busreisen sollen nicht mehr durchgeführt werden. Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften werden untersagt.

Update 17.03., 16.14 Uhr - Schließung Publikumsverkehr der städtischen Ämter

Da sich das Coronavirus auch in Duisburg immer weiter ausbreitet, werden ab Mittwoch, 18. März, alle städtischen Ämter für den Publikumsverkehr geschlossen. Alle für die Zeit ab dem 18. März gebuchten Termine bei den städtischen Ämtern verfallen. Stattdessen werden für unaufschiebbare Angelegenheiten nur noch telefonische Notfalltermine vergeben.

Die Bürgerservicestationen sind für diese unaufschiebbaren Angelegenheiten unter der Rufnummer 0203/94000 und per Mail (bssstadt-duisburgde) erreichbar.

Das Amt für Soziales und Wohnen bittet die Bürgerinnen und Bürger, einzureichende Unterlagen per Post oder per E-Mail zu senden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit des Posteinwurfs in die vorhandenen Briefkästen. Dringende Rückfragen für Notfälle richten Sie bitte an die im Internet hinterlegten Telefonnummern der jeweiligen Fachbereiche.

Bereits vereinbarte Eheschließungen werden durchgeführt. Aufgrund der hohen Infektionsgefahr und der räumlichen Enge werden Eheschließungen ab sofort nur noch mit dem Ehepaar - ohne Trauzeugen - durchgeführt. Wir bitten darum, keine Traugesellschaften zum Standesamt zu laden.

Sterbefälle werden weiterhin bearbeitet. Die Sterbefallbeurkundung wird kurzfristig im Standesamt West zentralisiert und die Bestatter sind entsprechend informiert. Die Abklärung einer ordnungsbehördlichen Bestattung kann nach Terminabsprache erfolgen.

Bis auf weiteres können Anmeldungen bei der Ausländerbehörde nur schriftlich erfolgen. Die notwendigen Unterlagen können übersandt werde, danach erfolgt die Anmeldung und die Rücksendung der eingereichten Unterlagen.

Nur absolute Härtefälle können der Ausländerbehörde per Mail geschildert werden, nach deren Prüfung im Einzelfall eine Terminabsprache erfolgen kann.

Für Notfälle im Bereich der Fahrerlaubnisbehörde (z.B. dringende Verlängerungen für abgelaufene Lkw-Fahrerlaubnisse, Fahrerkarten für Transportfahrer oder auch Fahrerlaubnisse zur Fahrgastbeförderung) können telefonisch Termine über die Rufnummer 283 8441 vereinbart werden. Die Telefonnummer ist von Montag bis Freitag von 8 bis 15.30 Uhr erreichbar.

Notfälle im Bereich der Zulassung sind Fahrzeuge für von gewerblichen Betrieben, die für den Erhalt der öffentlichen Ordnung und das Gemeinwesen notwendig sind.

Bitte beachten:
Jeder kann mithelfen, die Verbreitung zu verlangsamen. Schützen Sie sich und andere, indem Sie die bekannten Hygienehinweise anwenden. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Update 17.03., 09.50 Uhr - Statement OB Sören Link

Oberbürgermeister Sören Link:

„Es ist allerhöchste Zeit, dass die Landesregierung Nordrhein-Westfalen den Ernst der Lage erkennt. Die gefassten Entschlüsse sind Stückwerk und verspielen das Vertrauen der Bürger in die öffentlichen Institutionen. Unsere wichtigste Ressource im Kampf gegen das Virus ist Zeit!

Es geht im Moment schlicht nicht darum, durch ein Einkaufszentrum zu schlendern, sich die Haare schneiden zu lassen, dicht gedrängt in Eisdielen zu sitzen oder Kindertagesstätten de facto an öffentliche Spielplätze zu verlagern.

Der Handel – und das ist im Moment das Entscheidende - muss in dieser schwierigen Situation seiner Kernaufgabe gerecht werden und uns alle mit Lebensnotwendigem versorgen. Alles was darüber hinaus geht, fördert die Verbreitung.

Wir müssen Zeit gewinnen, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, um gerade die Menschen zu schützen, die besonders anfällig für das Virus sind. Das kann uns nur gelingen, wenn wir unsere sozialen Kontakte auf ein Minimum reduzieren.

Ich appelliere an die Landesregierung, umgehend und entschieden zu reagieren, damit so viele Menschen wie möglich die Zeit bis zur Entwicklung einer Therapie und eines Impfstoffs sicher und gesund überstehen. Wo immer wir in Duisburg die rechtlichen Möglichkeiten haben, werden wir über die Landesvorgaben hinaus gehen und weiter reichend Schließungen veranlassen, um die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Duisburg bestmöglich zu schützen.“

Bitte beachten:
Jeder kann mithelfen, die Verbreitung zu verlangsamen. Schützen Sie sich und andere, indem Sie die bekannten Hygienehinweise anwenden. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Update 17.03., 7:36 Uhr - Einrichtung Corona-Testzentrum

Corona - Stadt Duisburg richtet weitere Testmöglichkeiten bei Infektionsverdacht ein

Der Krisenstab der Stadt Duisburg hat zur Entlastung der Krankenhäuser und Arztpraxen die Einrichtung eines „Coronatestzentrum“ zur mobilen Testung beschlossen. Bereits gestern wurde diese mobile Teststation durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Feuerwehr und der Duisburger Hilfsorganisationen errichtet. Das Fieberzentrum wird täglich von 8 bis 20 Uhr bereit sein, um Personen bei begründetem Verdacht auf eine COVID-19-Infektion zu testen.

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, müssen potentiell infizierte Personen zunächst telefonisch Kontakt zu ihrem Hausarzt oder, außerhalb der Sprechzeiten, mit dem kassenärztlichen Notdienst unter der Rufnummer 116 117 aufnehmen. Wichtig: nur der Arzt entscheidet, ob eine Testung erforderlich ist.

Ist dies der Fall, nimmt der Arzt die Daten des Patienten auf und übermittelt diese an das Testzentrum. Weiter teilt der Arzt dem Patienten mit, wo sich das mobile Testzentrum befindet. Dort müssen sie sich zwingend mit einem Personalausweis ausweisen. Getestet wird sitzend im PKW - der Patient muss und darf nicht aussteigen. Diese Vorgehensweise ist wichtig, um einer eventuellen Verbreitung des Virus vorzubeugen.

Nach erfolgter Testung begeben sich die Patienten in häusliche Quarantäne, bis das Testergebnis vorliegt. Über das Ergebnis werden die getesteten Personen über die Mitarbeiter der Stadt Duisburg informiert.

Für Patienten, die nicht selbst einen PKW fahren können, bietet die Stadt Duisburg nach wie vor die Möglichkeit des Testservice vor Ort an. Auch dieser kann nur durch den oben beschriebenen Mechanismus ausgelöst werden.

Oberbürgermeister Sören Link bittet die Bürgerinnen und Bürger, weiterhin umsichtig zu bleiben: „Wir arbeiten in Duisburg weiter daran, unsere Stadt bestmöglich in dieser schwierigen Situation aufzustellen. Bitte helfen Sie sich und Schwächeren durch umsichtiges Verhalten. Zusammen sind wir stark im Team Duisburg.“

Achtung: Über die Notrufnummern 112 und 110 gibt es keine Informationen zum Corona-Virus oder zur Testung. Bitte wählen Sie die Notrufnummern nur im Notfall. Für allgemeine Fragen steht das städtische Servicecenter Call Duisburg unter (0203) 940049 zur Verfügung.

Aktuelle Informationen zur Corona-Lage in Duisburg und die von der Stadt Duisburg getroffenen Maßnahmen finden Sie auf der Website der Stadt Duisburg und den Social-Media-Kanälen Facebook und Twitter.

Bitte beachten:
Jeder kann mithelfen, die Verbreitung zu verlangsamen. Schützen Sie sich und andere, indem Sie die bekannten Hygienehinweise anwenden. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Update 16.03., 17:46 Uhr - Wahlvorschläge Kommunalwahlen

Einreichung von Wahlvorschlägen für die Kommunalwahlen und die Integrationsratswahl 2020/Auswirkungen des Corona-Virus

Aufgrund der aktuellen Sachlage zum Corona-Virus wird für den Bereich der Wahlvorschlagsprüfung für die Kommunalwahlen und die Integrationsratswahlen folgendes festgelegt:

Es finden ab sofort keine Termine mit Parteien/Wählergruppen oder Einzelbewerber*innen vor Ort in der Stabsstelle für Wahlen und Informationslogistik, Außenstelle: Wahlamt, In den Haesen 84, 47198 Duisburg statt.

Alle Unterlagen können in den Briefkästen der Stabsstelle für Wahlen und Informationslogistik In den Haesen 84, 47198 Duisburg oder Bismarckplatz 1, 47198 Duisburg hinterlegt werden. Die Quittungen für diese Unterlagen können per Mail ausgestellt werden. Dies gilt insbesondere auch für die Sammlungen der Unterstützungsunterschriften. Alle erforderlichen Informationen und Formulare (außer Formblätter für Unterstützungsunterschriften) sind auf der Seite der Stadt Duisburg unter www.duisburg.de/wahlen_2020 zu finden.

Fehlerhafte und zu korrigierende Unterlagen können per Post oder nach vorheriger Terminabsprache mit den Parteien/Wählergruppen sowie Einzelbewerber*innen ausgetauscht werden.

Eine telefonische Beratung oder Kontaktaufnahme unter 0203/283-2892 (Frau Gläser) oder per Mail s.glaeserstadt-duisburgde sowie Wahlamtstadt-duisburgde ist unproblematisch.

Dieses Verfahren wird ab sofort bis vorläufig 19. April 2020 umgesetzt.

Update 16.03., 17.02 Uhr - Kontrolle Einhaltung Infektionsschutzsgesetz

Stadt Duisburg kontrolliert ab sofort die Einhaltung der Allgemeinverfügung sowie der Vorschriften des Infektionsschutzgesetzes

Die Stadt Duisburg weist darauf hin, dass die nachfolgend genannten Betriebe, Einrichtungen und Begegnungsstätten entsprechend der Allgemeinverfügung der Stadt Duisburg und der Vorschriften des Infektionsschutzgesetzes, geschlossen sein müssen bzw. einzustellen sind und der Betrieb somit verboten ist:
Bars,  Clubs, Diskotheken, Theater, Kinos und Museen, Fitness-Studios, Schwimmbäder, Spaßbäder und Saunen, Spielhallen, Wettbüros und Spielbanken, Volkshochschulen, Musikschulen in öffentlichen und privaten Einrichtungen, Zusammenkünfte in Sportvereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie Prostitutionsbetriebe.

Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten und Bewirtungseinrichtungen von Hotelbetrieben für ihre Übernachtungsgäste ist nur unter den nachfolgend genannten strengen Auflagen möglich: Besucherregistrierung mit Kontaktdaten, Reglementierung der Besucherzahl, Vorgabe des Mindestabstands zwischen den Tischen von zwei Metern und Aushänge mit Hinweisen zu richtigen Hygienemaßnahmen.

Bei Einrichtungshäusern, Shopping-Malls und vergleichbaren Einrichtungen, die mehr als 15 einzelne Geschäftsbetriebe umfassen, ist der Zugang zu beschränken und nur unter Auflagen zu erlauben. Der Aufenthalt ist hier nur zur Deckung des dringenden oder täglichen Bedarfs zu gestatten.

Alle privaten und öffentlichen Veranstaltungen sind untersagt! Ausgenommen hiervon sind Veranstaltungen, die der Daseinsfür- und vorsorge oder der Versorgung der Bevölkerung dienen (z. B. Wochenmärkte).

Von der Schließung nicht betroffen sind einzelne Gewerbebetriebe (z. B. Frisöre, Sonnenstudios, etc.), die aber die Hygienevorschriften des Robert-Koch-Institutes einzuhalten haben.

Das Bürger- und Ordnungsamt bittet um Beachtung der o. g. Vorgaben und weist darauf hin, dass ab sofort Kontrollen im gesamten Stadtgebiet durchgeführt werden. Alle betroffenen Gewerbebetriebe bzw. Veranstaltungsstätten werden über die in der o. g. Allgemeinverfügung genannten Verbote informiert und zur Einhaltung der Vorgaben aufgefordert

Nach dem Infektionsschutzgesetz stellen Verstöße eine Ordnungswidrigkeit oder sogar einen Straftatbestand dar, der mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren geahndet werden kann.

Jeder kann mithelfen, die Verbreitung zu verlangsamen. Schützen Sie sich und andere, indem Sie die bekannten Hygienehinweise anwenden. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Update 16.03., 16.22 Uhr - Erstattung KiTa-Beiträge

Erstattung Kita-Beiträge wegen Schließung aufgrund Corona-Virus

Oberbürgermeister Sören Link wird dem Rat der Stadt Duisburg vorschlagen, allen Eltern, denen für den Zeitraum der Schließung von Kindertageseinrichtungen kein Notbetreuungsplatz angeboten werden konnte, die gezahlten Elternbeiträge anteilig zurückzuerstatten.

„Für die von der Schließung betroffenen Eltern entsteht durch den Ausfall der Betreuungsleistung eine erhebliche organisatorische Belastung. Eine anteilige Erstattung für die fehlende Betreuungsleistung ist aus meiner Sicht mehr als gerechtfertigt“, so Link.

„Uns ist es wichtig, dass alle Eltern den zu viel gezahlten Beitrag zurückerhalten. Dafür wird allerdings ein entsprechender Antrag erforderlich sein. Wir werden die Einzelheiten noch ausarbeiten und die Eltern entsprechend informieren“, so Thomas Krützberg, Beigeordneter für Familie, Bildung und Kultur, Arbeit und Soziales.  

Auch das Verpflegungsentgelt für Kinder, die nicht in einer Notgruppe verpflegt werden, wird erstattet. Das geschieht im Gegensatz zu den Beiträgen automatisch, ohne gesonderten Antrag.

Beide Erstattungen werden, so der Rat für die Erstattung der Kita-Beiträge stimmt, am Ende der Schließzeit bearbeitet. Von sofortigen Anträgen bittet das Jugendamt im Moment abzusehen.

Inwieweit nach der Schließung von Grundschulen auch eine Erstattung der Elternbeiträge für die nicht erfolgte Betreuung im offenen Ganztag möglich ist, wird derzeit vom Amt für Schulische Bildung geprüft.

Informationen darüber, wann der Rat und andere politische Gremien tagen, folgen.

Bitte beachten:
Jeder kann mithelfen, die Verbreitung zu verlangsamen. Schützen Sie sich und andere, indem Sie die bekannten Hygienehinweise anwenden. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Update 16.03., 15.26 Uhr - Absage Info-Veranstaltung

Absage der Informationsveranstaltungen für Eltern vierjähriger Kinder

Die Stadt sagt die zwischen dem 23. März und 22. April geplanten sechs Informationsveranstaltungen zur vorschulischen Beratung für Eltern vierjähriger Kinder vorerst ab.

Die zunehmende Anzahl der Covid-19-Infektionen und der damit verbundene allgemeine Gefährdungsanstieg führen dazu, dass diese nach § 36 Schulgesetz des Landes NRW von der Stadt durchzuführenden Veranstaltungen verschoben werden. Dadurch sollen die Bestrebungen unterstützt werden, die Ausbreitung des Corona-Virus so weit wie möglich zu verlangsamen.

Betroffen sind die Veranstaltungen an den Grundschulstandorten in Hamborn (GGS Am Mattlerbusch, 23. März), GGS Sandstraße in Marxloh (24. März), Gerhart-Hauptmann-Schule in Rumeln-Kaldenhausen (25. März), Gesamtschule Süd in Großenbaum (31. März), GGS Lange Kamp in Beeck (21. April) und GGS Tonstraße (22. April).

Die gemeinsam mit den Kindertageseinrichtungen, der Schulaufsicht und den Grundschulen geplanten Veranstaltungen werden nachgeholt, sobald der gewohnte Umgang im öffentlichen Raum wieder möglich ist. Eine Einladung der Eltern mit Bekanntgabe der neuen Termine erfolgt dann per Post.

Für Rückfragen steht das Büro Bildungsregion Duisburg unter 0203/283-8877 zur Verfügung.

Update 16.03., 11:45 Uhr - Notbetreuung

Das Schulministerium hat aktuell die Rahmenbedingungen für eine Notbetreuung veröffentlicht

Schulen in Duisburg halten zur Entlastung des Personals in kritischen Infrastrukturen (s. PM der Landesregierung NRW) eine Notbetreuung für die Klassen 1-6 vor. Dabei werden die Betreuungsgruppen grundsätzlich im bisherigen Klassenverband für Schüler/innen der eigenen Schule eingerichtet und sollen nur in Ausnahmefällen mehr als fünf Kinder umfassen. Die Betreuungszeiten erstrecken sich auf den Zeitraum des Schulbetriebes, wie dieser an der jeweiligen Schule einschließlich einer Ganztagsbetreuung stattfinden würde. Die Eltern sind verpflichtet, für die Verpflegung ihrer Kinder selbst zu sorgen. Der Transport zu den Schulen muss ebenfalls von den Eltern selbstständig übernommen werden.
Die Notbetreuung bedarf einer schriftlichen Bestätigung des jeweiligen Arbeitgebers. Eine entsprechende Bescheinigung auf Unabkömmlichkeit des Elternteils in ihrer konkreten Tätigkeit bzw. Funktion muss der Schulleitung vorliegen, damit
der Schüler/die Schülerin in eine Notgruppe aufgenommen werden kann.

Kinder können die Angebote nur wahrnehmen, wenn sie bezüglich des Corona-Virus nicht erkrankt oder erkrankungsverdächtig sind. Insbesondere dürfen Kinder, die von der örtlichen Ordnungsbehörde oder dem Gesundheitsamt unter häusliche Quarantäne gestellt worden sind, die Schule auf keinen Fall betreten und können daher an dem Angebot nicht teilnehmen.

Dem Anhang entnehmen Sie bitte die neue Leitlinie für sogenannte Schlüsselpersonen für die Notbetreuung in Schulen und Kindertageseinrichtungen:

Oberbürgermeister Sören Link zu den neuen Restriktionen in Zusammenhang mit dem Corona Virus:

„Ich weiß, dass die neu getroffenen Maßnahmen das Leben von fast allen Duisburgerinnen und Duisburgern auf ganz unterschiedliche Weise betreffen. Ich kann den Impuls eines jeden verstehen, der sich jetzt wünscht, die getroffenen Maßnahmen seien eigentlich gar nicht nötig, seien übertrieben.

Ich muss Ihnen jedoch sagen: jede einzelne Maßnahe ist nötig und sinnvoll, um den Virus so schnell es geht auszuhungern. Bleiben Sie zuhause, schützen Sie so alte und kranke Mitmenschen.

Lassen Sie uns für das Gemeinwohl einstehen und unsere eigenen Probleme für eine Weile zurück stellen. Schwache Mitbürger und das medizinische Personal, Alten- und Krankenpfleger, die Feuerwehrleute, Rettungsdienste und die Polizei brauchen unsere uneingeschränkte Solidarität.

Wer heute und in den nächsten Tagen zuhause bleibt, sich an alle Hygieneregeln hält trägt einen Stück dazu bei, dass sich die Lage schneller wieder normalisieren kann. Bislang sind alle Corona Erkrankungen in Duisburg mild verlaufen und unser Gesundheitssystem arbeitet gewohnt professionell für die Bürger unserer Stadt.

Jeder kann durch sein Verhalten ein Stück dazu beitragen, das dies so bleibt. Im Team schaffen wir das. Ich bitte Sie deswegen herzlich: Arbeiten Sie mit im Team Duisburg - gemeinsam sind wir stark.“

Updates vom 09. März bis 15. März 2020

Update 13.03., 18:54 Uhr - Schließung KiTa (Beschluss NRW)

Schließung der Kindertagespflegen ab 16.3.2020 nach Beschluss der Landesregierung NRW

Die Landesregierung hat heute entschieden, dass die kommunalen Kindertagesstätten und alle Kindertagespflegen ab Montag, 16. März, bis zum 19. April, die Betreuung einstellen müssen.
 
Eine Notbetreuung ist frühestens ab Mittwoch, 18. März, vorgesehen. Dieses Angebot gilt für doppelt berufstätige Elternpaare sowie Alleinerziehende in Beschäftigungsverhältnissen folgender Berufsgruppen: Kranken- und Pflegebereich (zum Beispiel Altenpfleger, Krankenpfleger, Ärzte,  Apotheker), Sicherheit und Ordnung (zum Beispiel Polizisten, Feuerwehrleute, Ordnungsamtsmitarbeiter) und  Erziehungsbereich (zum Beispiel Mitarbeiter in Kindertagesstätten und in stationären Jugendeinrichtungen).
 
Dieses Angebot kann lediglich in Anspruch genommen werden, wenn beide Elternteile den oben genannten Berufsgruppen angehören, beziehungsweise von Alleinerziehenden, die in oben genannten Berufsgruppen tätig sind.
 
Betroffene Eltern dieser Berufsgruppen, die die Betreuung nicht anderweitig organisieren können, müssen das unten angehängte Formular durch ihre Arbeitgeber ausfüllen lassen und über ihre Kindertagespflegeperson an die Fachberatung Kindertagespflege der Stadt Duisburg weiterleiten.
 
Die Stadt Duisburg bittet alle Eltern für die Notwendigkeit dieser Maßnahmen um Verständnis, da sie zur Eindämmung der Ausbreitung der durch das Corona-Virus ausgelösten Krankheit Covid-19 in Duisburg dienen.
 
Zum Schluss nochmals der Appell an die doppelt berufstätigen Elternpaare sowie Alleinerziehende der o.g. Berufsgruppen wirklich nur die Kinder in Notgruppen zu bringen, die keine andere Betreuungsmöglichkeit haben.

Update 13.03., 18:35 Uhr - Schulschließungen

Schul-Schließungen ab 16. März nach Beschluss der Landesregierung


Die Landesregierung hat beschlossen, dass ab Montag bis zum Beginn der Osterferien (6. April) alle Schulen geschlossen bleiben. Damit die Eltern Gelegenheit haben, sich auf diese Situation einzustellen, können sie bis einschließlich Dienstag (17.03.) aus eigener Entscheidung ihre Kinder zur Schule schicken. Die Schulen stellen an diesen beiden Tagen während der üblichen Unterrichtszeit eine Betreuung sicher.


Sofern betroffene Eltern danach zuhause keine Möglichkeit zur Betreuung haben, bietet die Stadt die Möglichkeit einer Notbetreuung für den Zeitraum von Mittwoch, 18. März, bis Freitag, 3. April, an. Dieses Angebot gilt für doppelt berufstätige Elternpaare sowie berufstätige Alleinerziehende in Beschäftigungsverhältnissen folgender Berufsgruppen: Kranken- und Pflegebereich (zum Beispiel Altenpfleger, Krankenpfleger, Ärzte, Apotheker), Sicherheit und Ordnung (zum Beispiel Polizisten, Feuerwehrleute, Ordnungsamtsmitarbeiter) und Erziehungsbereich (zum Beispiel Mitarbeiter in Kindertagesstätten, in stationären Jugendeinrichtungen oder Betreuungsangeboten für Schulkinder).


Die Notbetreuung wird für Kinder der Jahrgänge 1-6 in allen 63 städtischen Offenen Ganztagsgrundschulen angeboten (siehe beigefügte Liste). Eltern von Kindern mit nachgewiesenem Betreuungsbedarf der weiterführenden Schulen (Jahrgänge 5 und 6), von Förderschulen (Jahrgänge 1-6, bzw. Alter von 6-12 Jahre), sowie von Grundschulen, an denen keine Offene Ganztagsgrundschule angeboten wird, wenden sich bitte am Montag, 16. März, oder Dienstag, 17. März, direkt an die nächstgelegene Offene Ganztagsgrundschule.


Zur Minimierung des Infektionsrisikos wird pro Standort nur eine Gruppe mit maximal 10 Kindern betreut. Betreuungszeitraum ist Montag bis Freitag, jeweils von 7.30 bis 16 Uhr. Während der Betreuung wird keine Verpflegung angeboten. Die Eltern werden deshalb gebeten, ihren Kindern entsprechend ausreichend Essen und Getränke mitzugeben.


Wir bitten alle betroffenen Eltern, das unten angehängte Formular durch ihre Arbeitgeber ausfüllen zu lassen und am Montag sowie Dienstag bei ihrer bzw. bei der nächstgelegenen Grundschule abzugeben. Die Offenen Ganztagsgrundschulen werden dann ab Mittwoch, 18. März, den eingeschränkten Betrieb mit Notgruppen aufnehmen.


Die Stadt Duisburg bittet alle Eltern für die Notwendigkeit dieser Maßnahmen um Verständnis, da sie zur Eindämmung der Ausbreitung der durch das Corona-Virus ausgelösten Krankheit Covid-19 in Duisburg dienen. Zum Schluss nochmals der Appell an die doppelt berufstätigen Elternpaare sowie Alleinerziehende der o.g. Berufgruppen, wirklich nur die Kinder in Notgruppen zu bringen, die keine andere Betreuungsmöglichkeit haben.

Aktuelle Informationen zum Coronavirus, Stand 13.03., 15:46 Uhr - KiTa-Schließungen

Kita-Schließungen ab 16. März nach Beschluss der Landesregierung

Die Landesregierung hat beschlossen, dass ab Montag bis zunächst 19. April (Ende Osterferien) alle Kitas geschlossen bleiben. Sofern betroffene Eltern zuhause keine Möglichkeit zur Betreuung haben bietet die Stadt die Möglichkeit einer Notbetreuung an. Dieses Angebot gilt für doppelt berufstätige Elternpaare sowie Alleinerziehende in Beschäftigungsverhältnissen folgender Berufsgruppen: Kranken- und Pflegebereich (zum Beispiel Altenpfleger, Krankenpfleger, Ärzte,  Apotheker), Sicherheit und Ordnung (zum Beispiel Polizisten, Feuerwehrleute, Ordnungsamtsmitarbeiter) und  Erziehungsbereich (zum Beispiel Mitarbeiter in Kindertagesstätten und in stationären Jugendeinrichtungen).

Aufgrund notwendiger, umfangreicher Organisationsarbeiten zur Erfassung des tatsächlichen Bedarfes, Umstrukturierung der Dienstpläne und Einrichtung der Notgruppen findet in den städtischen Kindertageseinrichtungen am Montag,  16. März sowie Dienstag, 17. März keine Betreuung statt. Die Mitarbeiter werden jedoch vor Ort sein, um von den Eltern Arbeitgebernachweise (aus denen hervorgeht, dass der Arbeitgeber den Eltern kein Home Office bzw. Mobiles Arbeiten oder einen Sonderurlaub ermöglichen kann) entgegen zu nehmen.

Wir bitten alle betroffenen Eltern, dass unten angehängte Formular durch ihre Arbeitgeber ausfüllen zu lassen und am Montag sowie Dienstag bei ihrer Kindertageseinrichtung abzugeben. Die Kindertageseinrichtungen werden dann ab Mittwoch, 18. März, den eingeschränkten Betrieb mit Notgruppen aufnehmen.

Die Stadt Duisburg bittet alle Eltern für die Notwendigkeit dieser Maßnahmen um Verständnis, da sie zur Eindämmung der Ausbreitung der durch das Corona-Virus ausgelösten Krankheit Covid-19 in Duisburg dienen. Zum Schluss nochmals der Appell an die doppelt berufstätigen Elternpaare sowie Alleinerziehende der o.g. Berufsgruppen, wirklich nur die Kinder in Notgruppen zu bringen, die keine andere Betreuungsmöglichkeit haben.    

Update 13.03., 10.25 Uhr - Absage Veranstaltungen (über 200 Leute)

Coronavirus - Stadt Duisburg erlässt neue Regelungen

Die Stadt Duisburg wird dem Appell der Bundeskanzlerin Angela Merkel folgen und alle eigenen Veranstaltungen - unabhängig von der Besucherzahl - absagen. Diese Maßnahme ist wichtig, um die Ausbreitung des Corona Virus zu verlangsamen. Vor diesem Hintergrund werden auch Fremdveranstaltungen oberhalb von 200 Besuchern untersagt.

Oberbürgermeister Sören Link appelliert eindringlich an die Landesregierung, den Kommunen eindeutige rechtliche Vorgaben zu machen. Dies gilt insbesondere für die Kinderbetreuunggsangebote und Schulen. „Mich erreichen zahlreiche Fragen von besorgten Eltern. Den Menschen fehlen klare Entscheidungen. Nur, wenn wir diese haben, können wir alle damit beginnen, den Alltag neu zu organisieren“, so Link.

Update 12.03.2020, 17.54 Uhr - Theatertreffen abgesagt

THEATERTREFFEN: Absage aller Veranstaltungen im Großen Haus –

Vorstellungen im FOYER III und Opernfoyer weiterhin geplantAuf Grund der Corona-Krise entfallen alle Gastspiele im Großen Haus im Rahmen des THEATERTREFFENS der 41. Duisburger Akzente: im Einzelnen sind dies „Panikherz“ des Berliner Ensembles am 14. und 15. März, „Ein Sommernachtstraum“ des Staatstheaters Dresden am 21. und 22. März sowie die Koproduktion mit Theater Strahl Berlin, „KLASSE GLÜCK“, am 26. und 27. März. Die Vorstellungen in den kleinen Spielstätten mit deutlich unter 100 Plätzen sind hingegen bis auf Weiteres geplant. Dies betrifft in den kommenden zehn Tagen: „Der Weg zum Glück“ im FOYER III am morgigen Freitag, 13. März, „Einer und Eine“ im FOYER III am 19. März, die Premiere von „Bunny“ im Opernfoyer am 20. März und „Name: Sophie Scholl“ am 23. März.

Die Karten aller Vorstellungen im Großen Haus werden automatisch storniert und das Eintrittsgeld erstattet. Falls von Seiten des Theaters aus Rückfragen zur Rückzahlung bestehen, meldet sich die Theaterkasse bei den betreffenden Kundinnen und Kunden. Anonymkäufer am Schalter bittet das Theater Duisburg, mit der Theaterkasse Kontakt aufzunehmen. Abonnentinnen und Abonnenten erhalten eine automatische Rücküberweisung in Höhe des anteiligen rabattierten Vorstellungswertes. Bei der Bearbeitung und Rücküberweisung bittet das Theater Duisburg die Kundinnen und Kunden um Geduld.

Update 12.03.2020, 14.45 Uhr - Aussetzung Spielbetrieb Oper

Spielbetrieb DOR ausgesetzt/Regelung für Duisburg

Die Geschäftsführung der Deutschen Oper am Rhein hat entschieden, den Spielbetrieb vorerst bis zum 2. April 2020 auszusetzen. Das gilt für beide Häuser, also auch für die Vorstellungen der Deutschen Oper am Rhein im Theater Duisburg.
Die Deutsche Oper am Rhein setzt sich mit den betroffenen Karteninhabern in Verbindung, um eine Umbuchung oder eine Stornierung anzubieten. Sie hofft auf eine schnellstmögliche Normalisierung der Lage und möchte mit dieser Entscheidung dazu beitragen.

Nähere, laufend aktualisierte Informationen gibt es unter www.operamrhein.de oder telefonisch unter (0203) 283623100 (Theaterkasse Duisburg, Mo-Fr 10.00 – 18.30 Uhr und So 10.00 – 18.00 Uhr, kartentheater-duisburgde)

Update 12.03.2020, 14.15 Uhr - weitere Maßnahmen Stadt (Absage Veranstaltungen)

Stadt ergreift weitere Maßnahmen

Zum Schutz der Duisburger Bevölkerung sowie zur Minimierung des Übertragungs- und Verbreitungsrisikos werden alle städtischen Veranstaltungen mit mehr als 200 Teilnehmer/innen abgesagt. Veranstaltungen unter 200 Teilnehmer/innen werden nach den Kriterien des Robert-Koch-Institutes (RKI) beurteilt und im Einzelfall entschieden.

Nach dem Erlass des Gesundheitsministeriums sind alle Veranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmer/innen abzusagen. Bei einer Teilnehmerzahl von unter 1.000 sind die Veranstalter bzw. die Verantwortlichen verpflichtet, nach den RKI-Kriterien zu verfahren. Dabei sind im Zuge einer Risikoanalyse entsprechende und geeignete Maßnahmen zu entwickeln. Unter Umständen müssen die Zahl und die Identität der Personen festgehalten werden.

Insbesondere bei Veranstaltungen mit medizinischem Personal und bei kritischer Infrastruktur wird ein strenger Maßstab empfohlen. Zur Reduzierung der Ausbreitung des Virus wird privaten Veranstaltern daher empfohlen, sich der städtischen Regelung anzuschließen und Veranstaltungen mit über 200 Teilnehmer/innen ebenfalls abzusagen.

Update 12.03., 11:56 Uhr - Absage TANZtage

Absage der TANZtage Duisburg 2020 ab heute

In Anbetracht der aktuellen Entwicklung des Corona-Virus in Deutschland wurde heute im Rahmen der täglichen Risikoabwägung entschieden, die TANZtage Duisburg 2020 nicht mehr fortzuführen. Das gilt schon für die Show heute (12.3.) Nachmittag. Aus logistischen Gründen ist es leider nicht möglich, die Shows nachzuholen.

Bereits gekaufte Tickets für die TANZtage Duisburg 2020 können in den Vorverkaufsstellen, in denen sie gekauft wurden, zurückgegeben werden. Das Geld wird Ihnen erstattet.
Online gekaufte Tickets für die TANZtage Duisburg 2020 können bei der Firma ADticket unter der Telefonnummer 01806/050 400 oder per E-Mail: kundenadticketde zurückgegeben werden. Das Geld wird Ihnen erstattet.

Update 11.03., 17:21 Uhr - Entwarnung KiTa In den Haesen

Entwarnung Kindertageseinrichtung In den Haesen

Wegen des Verdachts auf eine Corona-Infektion bei einer Erzieherin der städtischen Kindertageseinrichtung In den Haesen musste die Einrichtung am 11.03.2020 vorsorglich geschlossen werden.
Der Verdacht hat sich nicht bestätigt . Er konnte durch einen Test ausgeräumt werden. Die Kindertageseinrichtung nimmt daher ab morgen, 12.03.2020, ihren Betrieb wieder auf.

Update 11.03., 17:00 Uhr

Absage Gastspiel "Panikherz" für das kommende Wochenende

In Anbetracht der aktuellen Entwicklung des Corona-Virus in Deutschland haben das Theater Duisburg und das Berliner Ensemble in enger Abstimmung entschieden, das für den 14. und 15. März im Großen Haus geplante Gastspiel „Panikherz“ in die nächste Spielzeit zu verschieben.
 
„Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen“, so Intendant Michael Steindl. „Vor dem Hintergrund, dass die großen Theater in Berlin bereits geschlossen sind und von Reisen nach NRW abgeraten wird, stand das Gastspiel aber zunehmend unter einem schlechten Stern. Wir sind wild entschlossen einen Ersatztermin in der nächsten Spielzeit zu finden, damit dieser besondere Theaterabend, auf den wir uns und viele andere sich gefreut haben, hier nach Duisburg kommt..“Die Karten der „Panikherz“-Vorstellungen werden automatisch storniert und das Eintrittsgeld erstattet. Falls von Seiten des Theaters aus Rückfragen zur Rückzahlung bestehen, meldet sich die Theaterkasse bei den betreffenden Kundinnen und Kunden. Anonymkäufer am Schalter bittet das Theater Duisburg, mit der Theaterkasse Kontakt aufzunehmen. Abonnentinnen und Abonnenten erhalten eine automatische Rücküberweisung in Höhe des anteiligen rabattierten Vorstellungswertes. Bei der Bearbeitung und Rücküberweisung bittet das Theater Duisburg die Kundinnen und Kunden um Geduld.

Update 11.03., 12:07 Uhr - Einberufung Krisenstab

Stadt Duisburg beruft Krisenstab ein

Nachdem das Land NRW einen Erlass bezüglich des Umgangs mit Großveranstaltungen herausgegeben hat, hat sich die Stadt Duisburg heute dazu entschlossen, den Krisenstab einzuberufen.

Alle Veranstaltungen mit einer Besucherzahl von über 1000 Personen werden gemäß dem Erlass des Landes NRW auf Basis einer Allgemeinverfügung abgesagt. Diese gilt bis auf weiteres.

Für Veranstaltungen mit Besucherzahlen unter 1000 erarbeitet die Stadt Duisburg derzeit eine Matrix zur Gefährdungsanalyse, nach welcher Risikobewertungen vorgenommen werden können, um einzelne Veranstaltungen schneller bewerten zu können.

Die Zahl der Infizierten ist indes auf 7 Personen angestiegen.

Update 10.3., 18:00 Uhr - Schließung KiTa in den Haesen

Kindertageseinrichtung In den Haesen muss morgen, 11. März vorsorglich schließen

Eine Mitarbeiterin der Einrichtung hatte einen Erstkontakt mit einer positiv getesteten Person. Das Gesundheitsamt klärt zurzeit den Sachverhalt.

Die Kindertageseinrichtung In den Haesen muss deswegen morgen vorsorglich schließen. Die Stadt Duisburg betont, dass dies ist eine rein prophylaktische Maßnahme ist. Es gibt derzeit noch keinen bestätigten Verdachtsfall in der Kindertageseinrichtung. 

Update, 10.03., 16:21

Erlass des MAGS zur Durchführung von Großveranstaltungen - SARS-CoV-2

Wir haben inzwischen über den Städtetag den Erlass des MAGS zur Durchführung von Großveranstaltungen erhalten. Wir begrüßen ausdrücklich, dass das Land den Kommunen nun klare Vorgaben macht, wie mit Großveranstaltungen umgegangen wird. Wir werden den Erlass nun prüfen und bewerten, welche Duisburger Veranstaltungen betroffen sind. Weitere Informationen werden wir im Laufe des morgigen Tages senden.

Update 10.3., 13:48 Uhr - Mobile Teams Feuerwehr

Mobile Teams der Feuerwehr zur Probenentnahme stehen bereit
Test nur auf Anforderung der Gesundheitsamtes in einem konkreten Verdachtsfall

Die Stadt Duisburg hat zur Abklärung von Verdachtsfällen auf eine Infektion mit dem Covid-19 Virus im häuslichen Bereich nun ein Konzept mit mobilen Einsatzteams installiert und sich damit gegen sogenannte Diagnosezentren entschieden. Speziell ausgestattete Mitarbeiter der Feuerwehr Duisburg entnehmen direkt vor Ort die Probe und bringen diese anschließend zum Labor.

Hierzu wurde eine Fahrbereitschaft mit Rettungswagen (RTW) eingerichtet, welche die Proben nehmen. Jeder RTW der Feuerwehr Duisburg und der mitwirkenden Hilfsorganisationen wurde mit Proben-Sets und entsprechender Schutzausrüstung ausgestattet.

Wichtig: Den Auftrag zur Entnahme einer Probe löst ausschließlich das städtische Gesundheitsamt aus, wenn es einen konkreten Verdachtsfall gibt. Fragen können gerne an Call Duisburg unter der Sondernummer 0203 / 940049 gerichtet werden.

Die Probe wird selbstverständlich unter Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsvorschriften genommen. Dabei erfolgt ein Abstrich im Mund-/Rachenraum. Der Fahrdienst bringt die Probe dann zum Labor.

Updates vom 02. März bis 08. März 2020

Updates vom 27. Februar bis 01. März 2020