Allgemeine Infos zum Coronavirus

Infektionsschutz

Die Infektionen mit dem neuen Coronavirus nehmen in Deutschland deutlich zu. Das Gesundheitsamt empfiehlt sich generell an grundlegende Hygieneregeln zu halten, um sich selbst zu schützen und eine Verbreitung von Coronaviren zu vermeiden.

Weitere Informationen zum Infektionsschutz gibt es auf der Homepage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter www.Infektionsschutz.de.

www. Infektionsschutz.de

Wichtig zu wissen...

Sollten Sie entsprechende Symptome haben und aus einem besonders betroffenen Gebiet kommen oder Kontakt zu einem bereits Infizierten gehabt haben, wenden Sie sich zuerst umgehend telefonisch an Ihren Hausarzt oder die Arztrufzentrale unter 116117. Weitere Informationen, z.B. zu den Symptomen oder Risikogebieten, finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Hinweis: Es kann zu Wartezeiten bis zu 30 min kommen.

Sonderrufnummer rund um das Thema Corona in Duisburg

Die Stadt Duisburg hat eine Sonderrufnummer für Fragen zum Coronavirus eingerichtet. Allgemeine Fragen rund um das Thema werden unter 940049 beantwortet.

Die Servicenummer ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr erreichbar.

Sofern eine gesundheitliche Einschätzung zu einer akuten persönlichen Erkrankung erfolgen soll, sollte der Hausarzt angerufen werden.

Außerdem steht die Arztrufzentrale unter 116 117 zur Verfügung.

Bürgertelefon

0211 - 9119 1001

Sie erreichen das ServiceCenter der Landesregierung montags bis freitags zwischen 8:00 und 18:00 Uhr.

Wichtiger Hinweis: Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass am Bürgertelefon keine medizinische Beratung zum Coronavirus stattfinden kann. Bitte kontaktieren Sie insbesondere bei Fragen zu einer möglichen Infektion Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Den Besuch in der Praxis oder im Krankenhaus sollten Sie vorher telefonisch ankündigen.

Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW

Wie können wir uns vor dem Coronavirus schützen?

Handhygiene:

  • Waschen Sie sich regelmäßig und sorgfältig die Hände, mindestens 20, besser 30 Sekunden lang mit Seife bis zum Handgelenk.
  • Vermeiden Sie Händeschütteln und Umarmungen.
  • Nutzen Sie Taschentücher nur einmal und entsorgen Sie benutzte Tücher möglichst schnell in einem Mülleimer mit Deckel.

Maskenpflicht:

Mit der Neufassung der Coronaschutzverordnung des Landes NRW wird auch in Duisburg das Tragen einer textilen Mund-Nase-Bedeckung ab Montag, dem 27. April, in vielen Bereichen zur Pflicht. Dieser kann zum Beispiel durch eine Alltagsmaske, durch einen Schal oder auch ein Tuch nachgekommen werden. Beschäftigte und Kunden in den folgenden Bereichen sind zum Tragen einer entsprechenden Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtet:

1. Einrichtungen des Einzelhandels für Lebensmittel, Direktvermarktungen von landwirtschaftlichen Betrieben, Abhol- und Lieferdiensten sowie Getränkemärkten,
2. Apotheken, Sanitätshäusern und Drogerien,
3. Tankstellen, Banken und Sparkassen sowie Poststellen,
4. Reinigungen und Waschsalons,
5. Kiosken und Zeitungsverkaufsstellen,
6. Buchhandlungen, Tierbedarfsmärkten, Bau- und Gartenbaumärkten einschließlich vergleichbaren Fachmärkten (z.B. Floristen, Sanitär-, Eisenwaren-, Malereibedarfs-, Bodenbelags- oder Baustoffgeschäften) sowie Einrichtungshäusern, Babyfachmärkten, Verkaufsstellen des Kraftfahrzeug- und des Fahrradhandels,
7. Wochenmärkten,
8. Einrichtungen des Großhandels,
9. bei der Abholung von Speisen und Getränken innerhalb von gastronomischen Einrichtungen,
10. auf sämtlichen Allgemeinflächen von Einkaufszentren, "Shopping Malls", "Factory Outlets" und vergleichbarer Einrichtungen,
11. in sämtlichen Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern,
12. in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens,
13. bei der Nutzung von Beförderungsleistungen des Personenverkehrs sowie dessen Einrichtungen.

Ausgenommen sind Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können. Beschäftigte in diesen Bereichen können statt durch das Tragen einer Bedeckung auch durch gleich wirksame Schutzmaßnahmen (zum Beispiel Abtrennung durch Glas oder Plexiglas) ihrer Verpflichtung zum Infektionsschutz nachkommen.

Überall da, wo die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern aus medizinischen, rechtlichen, ethischen oder baulichen Gründen nicht möglich ist, wird das Tragen einer textilen Mund-Nase-Bedeckung durch das Land empfohlen. Ausgenommen sind die Einsätze von Sicherheitsbehörden, Feuerwehr und Rettungsdienst sowie Katastrophenschutz, wenn die Einsatzsituation dies erfordert.

Städtische Verwaltungsgebäude sind zunächst weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen. Bei Vorliegen einer Terminabsprache ist der Zutritt für Bürgerinnen und Bürger ausschließlich mit einer Mund-Nase-Bedeckung gestattet.


Husten- und Nies-Etikette:

  • Halten Sie sich beim Husten und Niesen die Armbeuge! vor Mund und Nase, wenn Sie gerade kein Taschentuch zur Hand haben.
  • Drehen Sie sich am besten weg, wenn Sie husten oder niesen müssen. Mindestens ein bis zwei Meter Abstand sollten zwischen Ihnen und anderen Personen sein.
  • Waschen Sie sich nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände, entweder mit einem Desinfektionsmittel auf Alkoholbasis oder mit Wasser und Seife.


Abstand zu Erkrankten:

  • Sollten Sie mit Erkrankten in Kontakt kommen, versuchen Sie einen Meter Abstand zu halten und berühren Sie mit ungewaschenen Händen nicht die Schleimhäute im Gesicht.
  • Das Tragen von Atemschutzmasken wird von Experten als wenig sinnvoll erachtet. Das Robert Koch Institut empfiehlt das Tragen von Masken als Schutz vor dem Corona-Virus nicht. Viel wichtiger sei dagegen eine gute Handhygiene. Das Tragen von mehrlagigen Atemschutzmasken ist allenfalls für am Corona-Virus Erkrankte sinnvoll, die sich in der Öffentlichkeit bewegen müssen. Dabei sei es jedoch wichtig, dass die Atemschutzmaske richtig sitzt: Sie muss eng anliegen und gewechselt werden, wenn sie durchfeuchtet ist.

Einfache Sprache

Quelle: Netzstecker-Projekt 


ACHTUNG!

Es gibt jetzt eine neue Krankheit.

Die Krankheit kommt vom Corona-Virus.

 

So schützen Sie sich vor dem Corona-Virus:

Halten Sie Abstand von kranken Menschen:

Halten Sie einen Meter Abstand.

Besser sind zwei Meter Abstand.

Umarmen Sie keine Menschen.

Geben Sie zur Begrüßung keine Hand.

Waschen Sie sich oft die Hände mit Seife.

Wenn Sie sich die Hände nicht so oft waschen können:

Fassen Sie Ihr Gesicht nicht an.

Sie können dann auch ein Desinfektions-Mittel benutzen.

 

Husten Sie nicht in die Richtung von Menschen.

Husten Sie in ein Taschen-Tuch.

Und benutzen Sie das Taschen-Tuch nur einmal.

Danach werfen Sie es weg.

Oder husten Sie in Ihren Ärmel:

Wenn Sie kein Taschen-Tuch haben.

 

Die Regeln für das Husten gelten auch für das Niesen.

 

Video: Hinweise in Gebärdensprache

Im Video wird in deutscher Gebärdensprache folgendes erklärt:

„Richtiges Verhalten im Ernstfall

Im Dezember 2019 ist das neuartige Coronavirus Covid-19 in China erstmals entdeckt worden. Durch den weltweiten Reiseverkehr hat das Virus die Chance, sich auf alle Kontinente auszubreiten.

Zum richtigen Verhalten: Personen, die Kontakt zu einer an dem neuartigen Coronavirus erkrankten Person hatten oder sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben und innerhalb von 14 Tagen Krankheitszeichen wie Fieber oder Atemwegsprobleme entwickeln, sollten ihre Ärztin oder Arzt aufsuchen.

Wichtig ist: Vorher anrufen! Der Besuch in Praxis oder Krankenhaus sollte angekündigt werden. Und dabei können zugleich Hinweise auf Kontakte und Krankheitszeichen gegeben werden.

Vorbeugung durch Beachtung von Hygieneregeln

Das Coronavirus Covid-19 wird durch eine sogenannte Tröpfcheninfektion übertragen, also etwa durch Niesen oder Husten. Zur Vorbeugung können daher jene Hygienemaßnahmen helfen, die auch bei anderen, klinisch ähnlichen Infektionskrankheiten angeraten sind. Dazu gehören: regelmäßiges Waschen der Hände, Nutzung von Einweg-Taschentüchern beim Husten, Niesen und Naseputzen und das Meiden von größeren Personenansammlungen.“

zum Video

Welche Krankheitszeichen werden durch das Coronavirus ausgelöst?

Betroffen sind bei der Krankheit Covid-19, die durch das Corona-Virus ausgelöst, vor allem die unteren Atemwege. Symptome sind:

  • Fieber
  • Husten
  • Atemnot
  • Muskelschmerzen
  • Müdigkeit
  • seltenere Symptome: Auswurf, Kopfschmerzen, Bluthusten, Durchfall

Bei einem begründeten Verdachtsfall

Aktuell gelten als Krankheitsverdächtige vor allem die Menschen, die bis 14 Tage nach einem Kontakt zu einem Coronavirus-Erkrankten oder nach einem Aufenthalt in Risikogebieten Allgemeinsymptome entwickeln. Welche Bereiche als Risikogebiet gelten, wird täglich vom RKI aktuell bewertet und auf der Homepage des RKI (s.u.) bekannt gegeben. Ebenso wird die Falldefinition ständig durch die Weltgesundheitsorganisation und das Robert-Koch-Institut aktualisiert.

Bei einem begründeten Verdachtsfall werden die Betroffenen in einer Klinik abgesondert und auf das Virus untersucht. Würde sich der Verdacht bestätigen, ermittelt das Gesundheitsamt der Stadt Duisburg weitere enge Kontaktpersonen und überwacht sie über 14 Tage auf Krankheitszeichen hin. Gegebenenfalls müssen die Betroffen während dieser Zeit zu Hause isoliert werden. Informationen des Robert-Koch-Institutes zum Coronavirus findet man unter www.rki.de. Das Gesundheitsamt steht im ständigen Austausch mit den Ärzten und Kliniken der Stadt, gemeinsam wird die Entwicklung der Lage beobachtet und bei Bedarf entsprechende Maßnahmen eingeleitet.

Bei erhärtetem Verdacht sollten Betroffene unbedingt nach vorheriger telefonischer Rücksprache ihren Arzt oder ein Krankenhaus aufsuchen.

www.rki.de

Gesundheitsamt ist vorbereitet

Das Gesundheitsamt ist auf einen Verdachtsfall vorbereitet und stellt die Einhaltung der Vorgaben des Robert Koch Institutes (RKI) sicher. Danach müssen möglicherweise Erkrankungen frühzeitig dem Gesundheitsamt gemeldet werden, um weitere Ansteckungen einzudämmen.

Verhaltenshinweise für Rückkehrer aus Risikogebieten

Die CoronaEinreiseVO NRW in der Fassung vom 01.07.2020 ist bis zum 15.07.2020 gültig; die weiteren gesetzlichen Vorgaben des Landes NRW müssen abgewartet werden.

Wir haben für Sie die wichtigsten Infos zusammengefasst (Stand: 02.07.2020):

Wie muss ich mich verhalten, wenn ich aus dem Ausland nach Duisburg komme?

Personen, die auf dem Land-, See- oder Luftweg aus dem Ausland in das Land Nordrhein-Westfalen einreisen und sich innerhalb der letzten 14 Tage vor ihrer Einreise zu einem beliebigen Zeitpunkt in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft begeben und sich dort für 14 Tage absondern.

Die Risikogebiete nennt das Robert-Koch Institut (RKI) auf seiner Internetseite. 

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Die Personen, die in einem Risikogebiet waren, müssen sich nach ihrer Einreise unverzüglich bei dem für ihren Wohnsitz zuständigen Gesundheitsamt melden (kontaktpersongastadt-duisburgde).

Zudem muss das Gesundheitsamt beim Auftreten von Symptomen, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 hinweisen, unverzüglich informiert werden.  

Während der Absonderung dürfen die Betroffenen ihre Unterkunft nicht verlassen.
Es ist ihnen ebenfalls nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören.

Diese Regelungen gelten auch für Personen, die zunächst in ein anderes deutsches Bundesland eingereist sind.

Die Absonderung beginnt nicht im Ausland.

Ausnahmen in der Coronaeinreiseverordnung (§ 2)

Das Gesundheitsamt kann von der Absonderung befreien, wenn ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder englischer Sprache bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorhanden sind. Dieses Zeugnis ist mindestens 14 Tage nach der Einreise aufzubewahren. Das ärztliche Zeugnis muss sich auf eine molekularbiologische Testung auf das Coronavirus SARS-CoV-2 stützen („PCR“).

Hinweis zum Test:

Dieser Test darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland durchgeführt worden sein.

Sofern kein Test vor Einreise durchgeführt wurde, ist es auch möglich, sich nach der Einreise nach Deutschland testen zu lassen. Bis zum Vorliegen des negativen Testergebnisses gilt weiterhin die Absonderungspflicht. Zur Durchführung des kostenpflichtigen Tests (ca. 60 €) wenden Sie sich bitte an Ihren (Haus)arzt. Die Kosten für den Test werden nicht vom Gesundheitsamt übernommen.

Bitte beachten Sie:

Ein ärztliches Zeugnis aus Ländern außerhalb der Europäischen Union kann nur aus Staaten der Liste des Robert-Koch-Instituts anerkannt werden (s. Link RKI).

Hinweise zu dem Test finden Sie hier:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Tests.html

Es können nur Tests in deutscher oder englischer Sprache anerkannt werden.

Die Coronaeinreiseverordnung sieht für bestimmte Personengruppen Ausnahmen vor. 

Hier der vollständige Text der VO:

https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2020-07-06_fassung_coronaeinrvo_ab_07.07.2020_lesefassung.pdf

FAQs (Fragen und Antworten) MAGS NRW zur CoronaEinreiseVO

https://www.land.nrw/de/wichtige-fragen-und-antworten-zum-corona-virus#70088aff

Allgemeine Informationen des Bundesgesundheitsministeriums

Allgemeine Informationen gibt es außerdem auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums (www.bundesgesundheitsministerium.de) sowie über das Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums:

Mo- Do 8:00 – 18:00
Fr     8:00 – 12:00
Tel:
 030 / 346465100.

www.bundesgesundheitsministerium.de

Allgemeine Informationen des Landeszentrums Gesundheit NRW