Corona-Regelungen - FAQ

Wegen der vielen Nachfragen haben wir die am häufigsten gestellten Fragen und Antworten rund um das Thema Corona-Regelungen zusammengestellt. Diese Seite wird fortlaufend gepflegt.
STAND: 25.02.2021

Informationen für Infizierte und Kontaktpersonen

Informationen für Infizierte und Kontaktpersonen

Im Hinblick auf die veröffentlichten Inzidenzwerte und die sich daraus ergebende hohe Anzahl bestätigter Fälle kann die Bearbeitung Ihres Anliegens einige Zeit in Anspruch nehmen. Das Gesundheitsamt kommt im Einzelfall unaufgefordert auf Sie zu. Vorab möchten wir Ihnen hier bereits einige Informationen an die Hand geben.

Update 25.02.2021: Quarantäneanordnung wieder verschärft

Das Gesundheitsamt verschärft ab sofort wieder die Quarantäneanordnung und folgt damit der Empfehlung des RKI. Danach müssen sich Kontaktpersonen der Kategorie 1 unverzüglich für 14 Tage häuslich absondern - gerechnet ab dem letzten Tag des Kontaktes zum Quellfall. Aufgrund der Zunahme der besorgniserregenden SARS-CoV-2-Varianten entfällt zunächst wieder die Möglichkeit einer Verkürzung der häuslichen Absonderung durch einen negativen SARS-CoV-2-Test. Dies gilt unabhängig davon, ob der Kontakt zu einer Person mit Mutation oder einem Wildtyp bestand. 
Ab dem zwölften Tag der Quarantäne empfiehlt das Gesundheitsamt, auch vor dem Hintergrund des zunehmenden Anteils an Mutationen, dringend die Testung mittels PCR oder Antigenschnelltest (POC). Im Testzentrum "Theater am Marientor" besteht die Möglichkeit, von dem Angebot Gebrauch zu machen. Zu beachten ist jedoch, dass die Quarantänezeit auch durch ein negatives Testergebnis nicht verkürzt werden kann.

Sie sind von Ihrem Hausarzt oder einem Labor bereits darüber informiert worden, dass Sie sich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert haben?

Auch wenn das Gesundheitsamt Sie noch nicht kontaktiert hat, müssen Sie sich umgehend in häusliche Quarantäne begeben. Für Infizierte dauert die Isolation 10 Tage ab dem Tag nach Ihrem Test. Wenn Sie am neunten und zehnten Tag ununterbrochen keine Beschwerden mehr gehabt haben, dürfen Sie das Haus am 11. Tag wieder verlassen. Ansonsten bespricht das Gesundheitsamt mit Ihnen eine eventuelle Verlängerung.

Die Personen, die mit Ihnen zusammen leben oder nahen Kontakt zu Ihnen hatten (Kategorie 1), müssen insgesamt für 14 Tage in Quarantäne, wieder gerechnet ab dem Tag, der auf Ihr Testdatum folgt. Wer zu Kontaktpersonen der Kategorie 1 zählt, ist nachfolgend erklärt.

Quarantäne oder Isolation bedeutet, dass man zum Schutz seiner Mitmenschen zu Hause bleibt, nicht am öffentlichen Leben teilnimmt, nicht zur Arbeit, zur Schule etc. geht und keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzt. Das soll verhindern, dass Sie andere Menschen anstecken. 

Ich bin Infiziert. Wie lang muss ich in häusliche Isolation (Quarantäne)?

Eine Infizierte Person muss 10 Tage lang in häusliche Isolation. Es ist nicht möglich die Dauer der häuslichen Isolation durch ein späteres, negatives Testergebnis zu verkürzen.

Eine häusliche Isolation kann nur beendet werden, wenn Sie nicht mehr unter Symptomen der COVID-19-Erkrankung leiden.

Eine Quarantäne kann über 10 Tage hinaus verlängert werden, wenn noch die Gefahr besteht, dass Sie andere Personen anstecken. 

Ich bin mit einer Mutation / Virusvariante infiziert. Wie lange dauert meine häusliche Isolation (Quarantäne)?

Eine Infizierte Person muss 10 Tage lang in häusliche Isolation. Es ist nicht möglich die Dauer der häuslichen Isolation durch ein späteres, negatives Testergebnis zu verkürzen. 

Wenn Sie mit einer Virusmutation infiziert sind und sich wieder gesund fühlen, muss am 10. Tag eine Abschlusstestung im Testzentrum „Theater am Marientor“ (keine Anmeldung nötig) vorgenommen werden. Wenn diese negativ ist kann die Quarantäne nah dem 10. Tag beendet werden.

Eine Quarantäne kann über 10 Tage hinaus verlängert werden, wenn noch die Gefahr besteht, dass Sie andere Personen anstecken. 

Für den Weg zum Testzentrum und zurück sind Sie am 10. Tag von der Quarantäne freigestellt. Eine Ausnahmegenehmigung ist nicht notwendig. 

Ich bin Kontaktperson eines Infizierten. Wie lang dauert meine Quarantäne?

Als Kontaktperson erhalten Sie eine 14-tägige Quarantäne.

Eine Verkürzung der Quarantäne, durch negativen Test, ist nicht möglich. 

Ein Test zum Ende der Quarantäne (2 Tage vor Ende) ist ratsam, damit Sie andere Personen in Ihrem Umfeld nicht gefährden. 

Dauert die Quarantäne länger wenn ich Kontaktperson eines Infizierten mit Mutation bin?

Nein. Eine Quarantäne von Kontaktpersonen dauert immer 14 Tage. 

Was müssen Infizierte und Kontaktpersonen in Quarantäne beachten?

Sie sollten

  • keinen Besuch empfangen
  • Abstand zu anderen Personen im Haushalt halten, vor allem zu älteren Menschen und Menschen mit chronischen Erkrankungen
  • anderen Personen nicht die Hand geben, sie nicht küssen und nicht umarmen
  • nicht mit anderen Personen in einem Bett schlafen
  • wenn möglich, einen eigenen Schlafraum und ein eigenes Badezimmer/Toilette benutzen (falls das nicht möglich ist, sollten Oberflächen im Badezimmer nach Benutzung gereinigt werden)
  • Gemeinschaftsräume nur benutzen, wenn es unbedingt nötig ist
  • in Gemeinschaftsräumen eine Mund-Nase-Bedeckung tragen
  • Mahlzeiten nicht gemeinsam mit anderen Personen einnehmen
  • regelmäßig Hände waschen und die Husten-Nies-Etikette beachten
  • die Wohnung in regelmäßigen Abständen stoßlüften
  • Einmal-Taschentücher benutzen und in einem Mülleimer mit Deckel entsorgen
  • Haushaltsgegenstände wie Geschirr wie üblich waschen (besondere Desinfektion ist nicht erforderlich), ehe sie von anderen Personen benutzt werden
  • Wäsche regelmäßig, gründlich und nach Möglichkeit bei 60°C mit üblichen Verfahren waschen (besondere Desinfektionsverfahren sind nicht erforderlich)
  • Hygieneartikel nicht mit anderen Personen teilen

Wie versorge ich mich, wenn ich zu Hause bleiben muss?

Wenn Sie allein leben, bitten Sie Verwandte, Nachbar*innen oder Freund*innen für Sie einzukaufen und Ihnen den Einkauf kontaktlos zu übergeben. Sollte dies nicht möglich sein, fragen Sie nach Lieferdiensten Ihres örtlichen Supermarktes. Des Weiteren können Sie sich auf der Homepage der Stadt Duisburg unter den aktuellen Informationen zum Coronavirus über solidarische Hilfsangebote informieren.

Wer ist eine Kontaktperson?

Kontaktperson der Kategorie 1 ist, wer

  • mit einer/einem Infizierten im gleichen Haushalt lebt
  • zusammengerechnet mindestens einen 15-minütigen Gesichts- („face-to-face“) Kontakt mit einer infizierten Person hatte, z. B. im Rahmen eines Gespräches
  • direkten Kontakt zu Körperflüssigkeiten oder Sekreten von Infizierten hatte (z. B. Küssen, Anhusten, Anniesen, Kontakt zu Erbrochenem, Mund-zu-Mund-Beatmung, etc.)
  •  mit hoher Wahrscheinlichkeit einer relevanten Konzentration von Aerosolen (virushaltige Tröpfchen) auch bei größerem Abstand als 1,5 m entfernt ausgesetzt war (= Innenraum + schlechte Belüftung + mehr als 30 Minuten Aufenthalt des Infizierten vor/zeitgleich mit den Kontaktpersonen wie  z. B. Feiern, gemeinsames Singen oder Sporttreiben in Innenräumen)

Diese Personen haben ein erhöhtes Risiko sich angesteckt zu haben. Das Risiko minimiert sich, wenn ein Infizierte*r und Ihre Kontaktpersonen während der Begegnung durchgehend einen Mund-Nase-Schutz getragen haben.

Wenn Sie auf der Grundlage der o.g. Kriterien feststellen, dass Sie möglicherweise eine Kontaktperson der Kategorie 1 sind, sollten Sie sich freiwillig in häusliche Isolation begeben.

Häusliche Isolation bedeutet, dass man zum Schutz seiner Mitmenschen zu Hause bleibt, nicht am öffentlichen Leben teilnimmt, nicht zur Arbeit, zur Schule etc. geht und keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzt. Telefonieren Sie dann mit Ihrem Hausarzt und besprechen Sie die Möglichkeit einer Krankschreibung. Führen Sie ein Symptomtagebuch. Sollten Sie typische Covid-Symptome bekommen, teilen Sie ihm das auch bitte mit. Ihr Hausarzt wird über einen Corona-Test entscheiden. Suchen Sie die Praxis nicht auf!

Symptome sind: 

  • Fieber
  • Husten
  • Atemnot
  • Kopf- und/oder Gliederschmerzen, besonders in Verbindung mit anderen Symptomen
  • Müdigkeit/Abgeschlagenheit über das übliche Maß hinaus
  • Verlust des Geruchs- und/oder Geschmacksinns
  • seltenere Symptome: Auswurf, Bluthusten, Durchfall

Grundsätzlich übernimmt das Gesundheitsamt die Risikoeinschätzung und entscheidet, ob Sie zur Kategorie 1 gehören und eine Quarantäne notwendig ist. Sollte das Gesundheitsamt entscheiden, dass eine Quarantäne angeordnet werden muss, wird Ihnen dies durch ein Anordnungsschreiben zur Quarantäne schriftlich mitgeteilt. Dieses Schreiben dient dann auch zur Vorlage bei dem/der Arbeitgeber*in.

Die Stadt Duisburg hat eine Sonderrufnummer für allgemeine Fragen zum Coronavirus eingerichtet: 940049. Zu erreichen Mo. - Fr.  von 8 - 16 Uhr

Informationen zu den Mutationen des Coronavirus

Welche Mutationen des Corona-Virus muss ich kennen?

Bislang spielen drei Mutationen des Corona-Virus eine Rolle:

Die britische Mutation, die südafrikanische Mutation und die brasilianische Mutation.

Sind sie gefährlicher als das ursprüngliche Virus?

Einige Mutationen sind viel ansteckender als das ursprüngliche Virus. Man steckt sich also schneller bei anderen Personen an und muss noch vorsichtiger sein.

Auf welchen Straßen und Plätzen gilt die Maskenpflicht?

1. Bezirk Duisburg-Walsum:

Kometenplatz
Friedrich-Ebert-Straße (von Goethestraße bis Sonnenstraße)
Platz der Erinnerung
Passage Friedrich-Ebert-Platz (bis Kaufland)
Friedrich-Ebert-Platz
Hildegard-Bienen-Straße (zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Poststraße)
Franz-Lenze-Platz

2. Bezirk Duisburg-Hamborn:

Jägerstraße
Hamborner Altmarkt
Rathausstraße (zwischen Duisburger Straße und Hufstraße)
Duisburger Straße (zwischen Rathausstraße und Bertha-von-Suttner-Straße)
Kaiser-Wilhelm-Straße (zwischen Wilfriedstraße und Weseler Straße)
Kaiser-Friedrich-Straße (zwischen Weseler Straße und Roonstraße)
Friedrich-Engels-Straße (zwischen KaiserFriedrich-Straße und August-Bebel-Platz)
August-Bebel-Platz
Weseler Straße (zwischen Wolfstraße und Grillostraße)
Rolfstraße
Henriettenstraße
Franz-Julius-Straße
Hagedornstraße
Holtener Straße (zwischen Fiskusstraße und Lehrerstraße)
Hohenzollernplatz
Alexstraße (zwischen Holtener Straße und Wichernstraße)
Lehrerstraße (zwischen Holtener Straße und Usedomstraße)

3. Bezirk Duisburg-Meiderich/Beeck:

Von-der-Mark-Straße (zwischen Auf dem Damm und Am Bahnhof)
Friedrich-Ebert-Straße (zwischen Lehnhoffstraße/Lange Kamp und Pothmannstraße/Prinz-Friedrich-Karl-Straße)

4. Bezirk Duisburg-Homberg/Ruhrort/Baerl:

Augustastraße (zwischen Moerser Straße und Viktoriastraße)
fußläufiger Bereich zwischen Kirchstraße, Moerser Straße und Glückaufstraße – einschließlich Bürgermeister-Bongartz-Platz

5. Bezirk Duisburg-Mitte

Münzstraße (zwischen Peterstal und Steinsche Gasse)
Kasinostraße (zwischen Beeckstraße und Steinsche Gasse)
Kuhstraße
Königstraße
Sonnenwall
Düsseldorfer Straße zwischen Königstraße
und Friedrich-Wilhelm-Straße
Claubergstraße (zwischen Königstraße und Börsenstraße)
Tonhallenstraße (zwischen Königstraße und Börsenstraße
Hohe Straße (zwischen Königstraße
und Börsenstraße)
König-Heinrich-Platz/Opernplatz
Friedrich-Wilhelm-Straße
Friedrich-Wilhelm-Platz
Portsmouthplatz
Kammerstraße (zwischen Osteingang Hauptbahnhof und Neudorfer Straße)
Oststraße (zwischen Bismarckstraße und Grabenstraße)
Wanheimer Straße (zwischen Heerstraße und Wörthstraße)
Platz vor der Pauluskirche
Fischerstraße (zwischen Hultschiner Straße und Düsseldorfer Straße)

6. Bezirk Duisburg-Rheinhausen

Friedrich-Alfred-Straße (zwischen Krefelder Straße und Günterstraße)
Krefelder Straße (zwischen Siegfriedstraße und Atroper Straße)
Atroper Straße (zwischen Duisburger Straße und Annastraße)
Marktplatz Hochemmerich
Asterlager Straße (zwischen Theodorstraße und Homberger Straße)

7. Bezirk Duisburg-Süd

Münchener Straße (zwischen Düsseldorfer Landstraße und Grazer Straße)
Angermunder Straße (zwischen Saarner Straße und Am Lipkamp)

Mit der Maske schützen Sie nicht nur andere, sondern auch sich selbst. Die Trageverpflichtung des Mund-Nasen-Schutzes wird durch die Hinweisschildern in den betroffenen Bereichen verdeutlicht. Verstöße gegen die Maskenpflicht stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und werden mit einem Bußgeld in Höhe von 50 Euro geahndet.

Was ist bei Zusammenkünften gemeint, wenn von "öffentlichem Raum" gesprochen wird?

Unter "öffentlichem Raum" ist all das zu verstehen, was von jedem Bürger betreten werden kann, also frei zugänglich ist. 

Wie viele Personen dürfen nun im öffentlichen Raum zusammentreffen? Gibt es Ausnahmen?

Treffen im öffentlichen Raum sind nur zwischen Angehörigen eines Hausstands sowie einer weiteren Person zulässig. Diese Person kann von betreuungsbedürftigen Kindern aus ihrem Hausstand begleitet werden; im Rahmen der Wahrnehmung von Umgangsrechten kann auch der getrennt lebende Elternteil von den betreuungsbedürftigen Kindern begleitet werden.

Wo sind dezentrale Teststationen für Seniorenzentren und wie sind die Öffnungszeiten?

An sieben Standorten über die Stadt verteilt wird allen Mitarbeitern und Besuchern der Heime schnell und mit kurzen Wegen ein täglicher Schnelltest angeboten, um die Gefahr eines Viruseintrags in diese Einrichtungen so weit wie möglich zu reduzieren.

Die Schnellteststellen wurden bislang von Mitarbeitern im Ehrenamt betrieben. Zukünftig wird der Betrieb über Vertragspartner organisiert, zu denen zum Beispiel das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter Unfallhilfe und die Firma Felten zählen. Schnelltests werden montags bis freitags angeboten in der Zeit von 10 bis 17 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 14 Uhr.

Die Schnellteststandorte befinden sich hier:

  • Bezirk Walsum: Seniorenzentrum Jupiterstraße, Jupiterstr. 28, 47179 Duisburg
  • Bezirk Hamborn: Sana Seniorenzentrum Aachener Straße, Aachener Str. 27, 47169 Duisburg
  • Bezirk Meiderich: Christophoruswerk Duisburg, Gelände Bonhoefferstraße, 47138 Duisburg
  • Bezirk Homberg: Malteserstift St. Johannes, Marienstraße 11, 47198 Duisburg
  • Bezirk Mitte: Theater am Marientor – Testzentrum der Stadt Duisburg(Update 22.01. Das Schnelltestzentrum im Theater am Marientor ist künftig am Wochenende nicht mehr geöffnet. Von Montag bis Freitag können dort jedoch wie gewohnt zwischen 8 und 16 Uhr Coronatests durchgeführt werden.)
  • Bezirk Rheinhausen: Sana Seniorenzentrum Rheinhausen, Lindenallee 23, 47229 Duisburg
  • Bezirk Süd: Fliedner Pflege und Wohnen am Park, Zu den Tannen 10-12, 47269 Duisburg

Was ist im Bereich der Gastronomie aktuell erlaubt und was nicht?

  • Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Kneipen, Cafés und anderen gastronomischen Einrichtungen ist untersagt. 
  • Die Belieferung mit Speisen und Getränken sowie der Außer-Haus-Verkauf von Speisen und Getränken ist zulässig, wenn die Mindestabstände und Hygieneanforderungen nach dieser Verordnung eingehalten werden. 
  • Der Verzehr ist in einem Umkreis von 50 Metern um die gastronomische Einrichtung untersagt.

Was gilt aktuell für Handel, Märkte, Handwerk und das Dienstleistungsgewerbe?

Handel und Märkte

Grundsätzlich wird der Einzelhandel geschlossen. Geöffnet bleiben nur Läden für Güter des täglichen Bedarfs; das sind:

  • der Lebensmitteleinzelhandel,
  • Direktvermarkter von Lebensmitteln,
  • Abhol- und Lieferdienste sowie Getränkemärkte,
  • Wochenmärkte für Verkaufsstände mit dem Schwerpunkt Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs,
  • Apotheken,
  • Reformhäuser,
  • Sanitätshäuser,
  • Babyfachmärkte und Drogerien,
  • Tankstellen,
  • Banken und Sparkassen sowie Poststellen,
  • Kioske und Zeitungsverkaufsstellen,
  • Futtermittelmärkte und Tierbedarfsmärkte,
  • Verkauf von Schnitt- und schnell verderblichen Topfblumen


Einrichtungen des Großhandels für Großhandelskunden und – beschränkt auf den Verkauf von Lebensmitteln – auch für Endkunden.

Zulässig bleiben auch für die geschlossenen Läden der Versandhandel und die Auslieferung bestellter Waren. Die Abholung bestellter Waren durch Kunden ist ebenfalls zulässig, wenn sie unter Beachtung von Schutzmaßnahmen vor Infektionen kontaktfrei erfolgen kann.

In Geschäften, die sowohl Güter des täglichen Bedarfes als auch andere Sortimente anbieten, gilt genau wie im Frühjahr Folgendes: Liegt der Schwerpunkt bei den Gütern des täglichen Bedarfs, dürfen die Geschäfte insgesamt öffnen, ihre sonstigen Sortimente aber auch nicht ausweiten. Liegt der Schwerpunkt in den anderen Sortimenten, dürfen nur die täglichen Bedarfsgüter verkauft werden, die anderen Sortimente aber nicht.
Die Abgabe von Lebensmitteln durch soziale Einrichtungen (zum Beispiel durch die Tafeln) bleibt gestattet.

Bei Geschäften mit einer Verkaufsfläche von max. 800 Quadratmetern bleibt es dabei, dass mindestens 10 Quadratmeter pro Kunde vorhanden sein müssen. Bei größeren Geschäften gilt für die über 800 Quadratmeter hinausgehende Verkaufsfläche ein strengerer Schlüssel von 20 Quadratmetern pro Kunde. Die Maskenpflicht gilt nicht nur im Geschäft, sondern auch davor und auf den Parkplätzen.

Messen, Ausstellungen, Jahrmärkte (z.B. Trödelmärkte), Spezialmärkte und ähnliche Veranstaltungen sind unzulässig.

Handwerk und Dienstleistungsgewerbe

Dienstleistungen und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann (insbesondere Gesichtsbehandlung, Kosmetik, Nagelstudios, Maniküre, Massage, Tätowieren und Piercen, auch Friseure), sind untersagt.

Neu: Ab dem 1. März sollen Friseure wieder öffnen dürfen.

Davon ausgenommen sind weiterhin medizinisch notwendige Leistungen von Physio-, Ergotheapeuten, Podologen, medizinischen Fußpflegern, Logopäden, Hebammen, Hörgeräteakustikern, Optikern oder orthopädischen Schuhmachern.

Sonstige Handwerker- und Dienstleistungen, die den Mindestabstand einhalten und nicht ausdrücklich verboten sind, bleiben zulässig. Es dürfen dabei aber auch keine anderen Waren verkauft werden als im zulässigen Einzelhandel oder mit der Handwerksleistung/Dienstleistung unmittelbar verbundenes Zubehör.

Grundsätzlich verboten sind bestimmte Freizeitdienstleistungen (Spielhallen, Sonnenstudios, Saunen etc.).

Übernachtungsangebote zu privaten Zwecken sind untersagt. Damit bleiben nur beruflich veranlasste Übernachtungen zulässig.

Welche aktuellen Regelungen gelten rund um das Thema Homeoffice?

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat eine neue Corona-Arbeitsschutzverordnung erlassen, sie gilt zunächst bis zum 15. März 2021:

Nur wenn das Ansteckungsrisiko am Arbeitsplatz verringert wird, lässt sich ein harter wirtschaftlicher Shutdown vermeiden. Das Infektionsgeschehen ist trotz der in vielen Lebensbereichen bereits einschneidenden Kontaktreduzierung unvermindert hoch. Daher braucht es insbesondere am Arbeitsplatz zusätzliche Maßnahmen, um den Gesundheitsschutz der Beschäftigten zu gewährleisten und um Betriebe weiter offen halten zu können.

Wichtig ist der wirksame Schutz am Arbeitsplatz. Es geht um Arbeitsschutz für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Homeoffice für alle, die ihre Aufgaben auch zuhause erfüllen können, ist ein Baustein, denn wer im Homeoffice arbeitet, schützt damit auch die Kolleginnen und Kollegen im Betrieb. Genauso muss aber auch die Arbeit im Betrieb sicher sein für diejenigen, die ihren Arbeitsplatz nicht nach Hause verlegen können.

Das gilt jetzt schon:

  • Es gelten die derzeitigen Arbeitsschutzregelungen fort: Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m zu anderen Personen; Tragen von Mund-Nasen-Schutz, wo dies nicht möglich ist.
  • In Kantinen und Pausenräumen muss ebenfalls der Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden.
  • Arbeitgeber müssen Flüssigseife und Handtuchspender in Sanitärräumen bereitstellen.
  • Regelmäßiges Lüften muss gewährleistet sein.


Das gilt neu - zunächst befristet bis zum 15. März 2021:

  • Arbeitgeber sind verpflichtet, Homeoffice anzubieten. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollten das Angebot annehmen, soweit sie können.
  • Es gelten strengere betriebliche Arbeitsschutzregelungen für Abstände und Mund-Nasen-Schutz:
  • Müssen Räume von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden, müssen pro Person 10 m² zur Verfügung stehen.
  • In Betrieben ab 10 Beschäftigten müssen diese in möglichst kleine, feste Arbeitsgruppen eingeteilt werden.
  • Arbeitgeber müssen mindestens medizinische Gesichtsmasken zur Verfügung stellen.

Zu den FAQ vom BMAS

Welche außerschulischen Bildungsangebote sind noch zulässig?

Bei Bildungsangeboten an Hochschulen und anderen staatlichen und nichtstaatlichen außerschulischen Bildungseinrichtungen bleiben Präsenzveranstaltungen grundsätzlich untersagt. Ausnahmen durch besondere Anordnungen oder behördliche Ausnahmegenehmigungen sind nur zulässig, wenn Bildungsangebote eine besondere Bedeutung für die nachhaltige Sicherung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, insbesondere der Polizei und Feuerwehren, der medizinischen Versorgung oder Pandemiebewältigung haben und die Bildungseinrichtungen über ausreichende Hygienekonzepte verfügen. Ausnahmen sind auch möglich, wenn die Angebote nicht ohne schwere Nachteile (Versäumen von Prüfungen, Verlust von Ausbildungsfinanzierungen und so weiter) für die Teilnehmer entweder ohne Präsenz durchgeführt oder auf einen Zeitpunkt nach dem Lockdown verschoben werden können.
 
Praktische Ausbildungsabschnitte im Rahmen der beruflichen Ausbildung sind nur unter Berücksichtigung der Vorgaben für die jeweilige Branche oder den jeweiligen Beruf zulässig. Es müssen also die Hygienevorgaben für den Einsatzort bzw. Ausbildungsbetrieb beachtet werden.
 
In Bibliotheken und Archiven ist künftig die Abholung und Auslieferung bestellter Medien sowie deren Rückgabe zulässig.
 
Maßgaben für Schulen und den Betreuungsbereich von Kinder und Jugendlichen sind gesondert in der Coronabetreuungsverordnung geregelt.


Der Betrieb von Fahrschulen ist weiterhin nur für berufsbezogene Ausbildungen zulässig und ansonsten untersagt. Eine Ausnahme gilt für Fahrschüler, die bereits mehr als die Hälfte der verpflichtenden Ausbildungsstunden absolviert haben. Diese dürfen ihre Ausbildung einschließlich der Prüfung abschließen. Beim praktischen Fahrunterricht besteht künftig die Pflicht, eine Maske mit FFP2-Schutzstandard zu tragen.

Wie steht es aktuell um Kultur- und Freizeitaktivitäten?

Konzerte und Aufführungen in Theatern, Opern- und Konzerthäusern, Kinos und anderen öffentlichen oder privaten (Kultur-)Einrichtungen sowie der Betrieb von Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen Einrichtungen sind unzulässig. Der zur Berufsausübung zählende Probebetrieb ist weiterhin zulässig.

Der Betrieb von 

  • Schwimm- und Spaßbädern,
  • Saunen und Thermen und ähnlichen Einrichtungen, 
    Freizeitparks,
  • Indoor-Spielplätzen und ähnlichen Einrichtungen für Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), 
  • Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnlichen Einrichtungen,
  • Clubs, Diskotheken und ähnlichen Einrichtungen,
  • Bordellen, Prostitutionsstätten und ähnlichen Einrichtungen,
  • Swingerclubs und ähnliche Einrichtungen
  • zoologischen Gärten und Tierparks 
    ist untersagt.

Alle Freizeit- und Vergnügungsstätten, zu denen auch der Betrieb von Minigolfplätzen, Wasserskianlagen und Skiliften gehört, sind untersagt.
 
Das Angebot von Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen und ähnlichen Einrichtungen ist unzulässig.

Was gilt für Beerdigungen und Trauungen?

Sowohl für die Beerdigung als auch für die Zusammenkunft nach der Beerdigung gibt es keine Personenbeschränkung. Bei Beerdigungen besteht die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung und zur Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern. Für nahe Angehörige gilt in diesem Zusammenhang das Abstandsgebot nicht, soweit die Rückverfolgbarkeit sichergestellt ist. Diese Regelungen gelten auch für Zusammenkünfte unmittelbar vor dem Ort einer standesamtlichen Trauung. Ansonsten gelten die Regelungen für den jeweiligen Veranstaltungsort.

Welche Regelungen gelten für Gottesdienste?

Den Ablauf der Gottesdienste regeln die jeweiligen Glaubensgemeinschaften selbst in eigener Zuständigkeit und Verantwortung und informieren das Bürger- und Ordnungsamt unter folgender E-Mail-Adresse: corona-ordnungsamtstadt-duisburgde

Bei der Anmeldung geben Sie bitte folgende Informationen an:

  • Ort, Datum, Uhrzeit
  • Angaben zur erwarteten Teilnehmerzahl
  • Haben Sie sich den Regelungen ihres jeweiligen Verbandes angeschlossen?

Was gilt bei Feiern in der eigenen Wohnung?

Partys und vergleichbare Feiern sind auch in der eigenen Wohnung untersagt.

Die Stadt Duisburg appelliert an die Eigenverantwortung aller Einwohner*innen. Dass die Übertragung des Virus auch im Rahmen von privaten Zusammenkünften in der eigenen Wohnung möglich ist, haben leider Erfahrungen auch in Duisburg gezeigt. Begrenzen Sie die persönlichen Kontakte weiterhin – auch wenn es uns allen schwer fällt. Als Gesellschaft sind wir alle gemeinsam dafür verantwortlich, ob der eingeschlagene Weg zum Erfolg führt.

Wo gilt die Maskenpflicht?

Nach wie vor gilt in allen städtischen Gebäuden die Maskenpflicht (Standard FFP2 bzw. KN95 / N95), genauso an Orten, wo der Abstand zueinander nicht eingehalten werden kann, zum Beispiel in Kaufhäusern, auf Super- und Wochenmärkten. 

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung gilt nun auch:

  • in allen geschlossenen Räumlichkeiten des öffentlichen Raums (= außerhalb des eigenen Wohnraums), soweit Kunden oder Besucher Zutritt haben,
  • auf Märkten und ähnlichen Verkaufsstellen im Außenbereich,
  • bei Bildungsveranstaltungen nach §§ 6 und 7 in Gebäuden und geschlossen Räumen,
  • bei allen Zusammenkünften, Versammlungen und Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, und bei mehr als 25 Personen unter freiem Himmel,
  • auf Spielplätzen und
  • in Büroräumen ohne Einhaltung des Abstandes.
  • Im Umfeld von geöffneten Einzelhandelsgeschäften: auf den Zuwegungen zu dem jeweiligen Geschäft innerhalb einer Entfernung von 10 Metern zum Eingang und auf dem Grundstück des Geschäftes sowie den dazugehörigen Parkplatzflächen
  • Bei der Inanspruchnahme von körpernahen Dienstleistungen z.B. bei Friseuren  

Hinweis vom 02.03.2021: Auf Spielplätzen gilt neben der Maskenpflicht, dass das Abstandsgebot von 1,5 Metern zu anderen Personen, die nicht zur Familie oder häuslichen Gemeinschaft gehören, eingehalten werden muss. Die Stadt appelliert, Spielplätze nur zu nutzen, wenn sie nicht überfüllt sind, da diese ansonsten im Einzelfall auch wieder gesperrt werden können.

Ab dem 25.01.2021 gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske -sogenannte OP-Masken, FFP2 Masken oder vergleichbare Masken ( KN95/N95) nun auch:

  • in allen Handelseinrichtungen,
  • in Arztpraxen und vergleichbaren Einrichtungen,
  • bei der Nutzung von Beförderungsleistungen des Personenverkehrs und seiner Einrichtungen (z.B. Haltestellen),
  • während Gottesdiensten und anderen Versammlungen zur Religionsausübung auch am Sitzplatz.

Soweit Kinder unter 14 Jahren aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können, ist ersatzweise eine Alltagsmaske zu tragen.

Seit dem 22.10.2020 gilt auch in den städtischen Fußgängerzonen und Einkaufsstraßen die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dies gilt auch für Fahrradfahrer. Sie gilt an allen Tagen jeweils von 7 Uhr bis 20.00 Uhr. Ausnahmen von dieser Verpflichtung sind nur aus medizinischen Gründen (Attestpflicht) zulässig.  Mit dieser Regelung sollen Menschen insbesondere dort geschützt werden, wo wenig Abstand gehalten werden kann. Die betreffenden Bereiche werden nachfolgend aufgeführt. Wir weisen darauf hin, dass das Geschehen dynamisch ist, weswegen es zu Anpassungen bei den Straßen kommen kann, hier der aktuelle Stand:

Die Stadt Duisburg erweitert ab Montag, 23. November, die Maskenpflicht auch auf den Bereich rund um Schulen und Kindertageseinrichtungen.

Gerade aber hier, direkt außerhalb des Schulgeländes, treffen sich die Schülerinnen und Schüler in der Pause oder nach Schulschluss und stehen oft eng zusammen. Gleiches gilt für Eltern, die ihre Kinder in der Kita abgegeben haben und danach noch mit einander ins Gespräch kommen. 

Für die Nutzer dieser Einrichtungen wird eine Maskenpflicht im direkten Einzugsbereich von 150 Meter festgelegt und über die Einrichtungen direkt an die Betroffenen kommuniziert.

Zudem wird die Nutzung von Spielplätzen in der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr untersagt, weil in dieser Zeit die Orte oft von einzelnen Gruppen zweckentfremdet werden.

Mit der Maske schützen Sie nicht nur andere, sondern auch sich selbst. Die Trageverpflichtung des Mund-Nasen-Schutzes wird durch die Hinweisschildern in den betroffenen Bereichen verdeutlicht. Verstöße gegen die Maskenpflicht stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und werden mit einem Bußgeld in Höhe von 50 bzw. 150 Euro geahndet.

Wann darf ich meine Maske im Außenbereich absetzen?

Die Maske darf zur Aufnahme von Speisen und Getränken abgenommen werden, wenn dies notwendig ist (z.B. medizinisch). Zum Rauchen darf die Maske nicht abgenommen werden. 

Kann ich weiterhin an Veranstaltungen / Versammlungen teilnehmen?

Grundsätzlich sind alle Veranstaltungen bis zum 14. Februar 2021 untersagt.

Ausnahmen gelten für Veranstaltungen, die der Grundversorgung der Bevölkerung, der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge dienen und die aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht auf einen Zeitraum nach dem 14. Febrar 2021 verlegt werden können.

Hierzu gehören zum Beispiel Aufstellungsversammlungen von Parteien zu Wahlen und Vorbereitungsversammlungen dazu sowie Blut- und Knochenmarkspendetermine.

Welche Einschränkungen ergeben sich zur Zeit im Bereich Sport?

Der Freizeit- und Amateursportbetrieb ist auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen unzulässig. Ausgenommen von dem Verbot ist der Sport allein, zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes  auf Sportanlagen unter freiem Himmel einschließlich der sportlichen Ausbildung im Einzelunterricht.

Zulässig bleibt weiterhin die sportliche Bewegung alleine oder zu zweit in der „freien Natur”.

Auch Angebote des Rehabilitationssports sind in der aktuellen Infektionslage nicht mehr vertretbar.

Woraus ergibt sich der Inzidenzwert?

Jeden Tag melden Labore, Kliniken und Ärzte - und werktags auch das Testzentrum am Theater am Marientor - positive Testergebnisse an das Gesundheitsamt. Von dort gehen die Meldungen an das Robert-Koch-Institut (RKI). Aus den genannten Meldungen leitet sich im Zeitraum von sieben Tagen der Inzidenzwert ab.

Wie ist der aktuelle Stand zum Thema Kitas und Kindertagespflege?

Einrichtungen der Kinderbetreuung sollen unter Auflagen ab dem 22. Februar  weiter geöffnet bleiben. Alle Details sind hier zusammengefasst:

Weitere Informationen

Wie ist der aktuelle Stand zum Thema Schulen?

Das Land NRW wird ab dem 22. Februar für die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen sowie der Primarstufe wieder verstärkt Unterricht in Präsenz ermöglichen. Sobald sich die Infektionslage weiter entspannt, werden wir aber auch eine Rückkehr für die Schülerinnen und Schüler weiterer Jahrgangsstufen zumindest in einem eingeschränkten Präsenzbetrieb prüfen und entscheiden.

Wichtig war den Beteiligten ebenso wie der Landesregierung, eine Planungsperspektive aufzuzeigen und Lösungen für Modelle zum Schulbetrieb zu etablieren, die einen Einstieg sicherstellen und darauf aufbauend zugleich weitere Schritte zur Öffnung ermöglichen. Um den Schulen und den Schulträgern den notwendigen Vorlauf zur Umsetzung zu geben, werden alle relevanten Veränderungen zum Schulbetrieb auf der Grundlage des gestrigen Beschlusses mit einem Vorlauf von 10 Wochentagen ab Montag, den 22. Februar 2021, zur Umsetzung kommen.

Alle Infos sind hier zu finden:

https://www.schulministerium.nrw.de/themen/schulsystem/regelungen-fuer-schulen-ab-dem-22-februar-2021

Was ist beim Thema Reisen zu beachten?

Update: 30.01.2021

Es gelten besondere Regeln für alle Personen, die aus Virusvarianten-Gebieten nach Nordrhein-Westfalen einreisen. Diese müssen sich unverzüglich in eine 10-tägige Quarantäne begeben, die nur unter bestimmten Auflagen frühestens fünf Tage nach der Einreise beendet werden kann.

Einreisende aus Virusvarianten-Gebieten müssen schon nach Bundesrecht zwingend einen Test vorweisen. Für sie ordnet das Landesrecht, wegen des besonderen Risikos der Verbreitung neuer Virenstämme, zur Sicherheit zusätzlich eine Quarantäne an, die frühestens fünf Tage nach Einreise durch einen negativen Testnachweis beendet werden kann.

Alle Personen, die aus anderen Risikogebieten auf dem Land-, See-, oder Luftweg nach Nordrhein-Westfalen einreisen, müssen sich ebenfalls unverzüglich in Quarantäne begeben, wenn sie kein aktuelles negatives Testergebnis vorlegen können (Einreisetestung).
Diese Quarantäne können Einreisende aus anderen Risikogebieten, die nicht aus Virusvarianten-Gebieten einreisen, vermeiden, wenn sie sich höchstens 48 Stunden vor oder unmittelbar nach Ihrer Einreise einem Coronatest (Einreisetestung) unterziehen und das Ergebnis des Tests negativ ist.

Ein Test für Reiserückkehrende ist bei Einreise kostenpflichtig.

Weiterhin sind alle Einreisenden nach Deutschland aus einem Risikogebiet im Ausland verpflichtet sich digital anzumelden und den Nachweis darüber auf ihrer Reise mitzuführen.

Welche Regeln gelten für Ein- und Rückreisende aus Virusvarianten-Gebieten?

Ein- und Rückreisende aus Virusvarianten-Gebieten  (https://www.rki.de/covid-19-risikogebiete), die nach Nordrhein-Westfalen eingereist sind, müssen sich sofort für zehn Tage in Quarantäne begeben. 
Die zehn Tage werden ab dem Tag der Ausreise aus den betreffenden Ländern gerechnet. 

Bei der Einreise sind sie verpflichtet einen negativen Test-Nachweis mitführen und diesen der zuständigen Gesundheitsbehörde unverzüglich und unaufgefordert vorzulegen.

Frühestens fünf Tage nach der Einreise nach NRW kann ein erneuter Test vorgenommen werden. Die Absonderung wird für die Dauer, die zur Durchführung des Tests erforderlich ist, ausgesetzt. Fällt dieser Test negativ aus, endet die Absonderungspflicht mit Erhalt des Testergebnisses. Das Testergebnis muss für mindestens zehn Tage aufbewahrt werden. Wird kein zweiter Test gemacht, gilt weiterhin die Absonderungspflicht. 

Die Tests müssen die Anforderungen des Robert-Koch-Instituts erfüllen. PCR-Tests müssen von medizinisch-geschultem Personal vorgenommen und von einem anerkannten Labor ausgewertet werden. PoC-Schnelltest müssen von einem medizinischen Dienstleister vorgenommen werden, der zur Vornahme eines PoC-Schnelltestes befugt ist und einen Testnachweis zu erteilen hat.

Auftretende Symptome

Das Gesundheitsamt ist zwingend zu informieren, wenn binnen zehn Tagen nach der Einreise typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus auftreten. Darüber hinaus haben die Personen in diesem Fall zur Durchführung eines weiteren Tests einen Arzt oder ein Testzentrum aufzusuchen. Ist das Testergebnis positiv, gelten die Regelungen der Quarantäneverordnung NRW.

Welche Regeln gelten für Einreisen aus anderen Risikogebieten?

Wenn Sie  aus einem Risikogebiet aus dem Ausland (https://www.rki.de/covid-19-risikogebiete, das kein Virusvarianten-Gebiet ist (s. o.),  nach NRW reisen, haben Sie die Wahl, ob Sie einen Einreisetest machen  oder sich in Quarantäne begeben wollen. Grundsätzlich gilt  für alle Ein- und Rückreisende eine zehntägige Einreisequarantäne. Diese kann aber vermieden werden, wenn Sie sich höchstens 48 Stunden vor oder unmittelbar nach ihrer Einreise einem Coronatest unterziehen und das Ergebnis negativ ist. Soweit eine Testmöglichkeit nicht unmittelbar am Ort der Einreise verfügbar ist, kann der Test innerhalb von 24 Stunden nach der Einreise nachgeholt werden.

Die Tests müssen die Anforderungen des Robert-Koch-Instituts (https://www.rki.de/tests) erfüllen. PCR-Tests müssen von medizinisch-geschultem Personal vorgenommen und von einem anerkannten Labor ausgewertet werden. PoC-Schnelltest müssen von einem medizinischen Dienstleister vorgenommen werden, der zur Vornahme eines PoC-Schnelltestes befugt ist und einen Testnachweis zu erteilen hat. Die Testpflicht gilt nicht für Kinder unter 6 Jahren.

Ausnahmen von der Quarantäne- oder Testpflicht für Einreisende aus anderen Risikogebieten

1) Durchreisende,
2) Binnenschiffer,
3) der kleine Grenzverkehr bei Aufenthalten von unter 24 Stunden,
4) Verwandtenbesuche, Warentransporte und Diplomaten/Abgeordnete bei Aufenthalten von unter 72 Stunden,
5) tägliche oder wöchentliche Grenzpendler und Grenzgänger.

Weitere Ausnahmen regelt die CoronaEinreiseVO NRW.

Meldepflicht

Einreisende aus Risikogebieten aus dem Ausland sind verpflichtet, sich vor der Einreise digital unter www.einreiseanmeldung.de anzumelden. Ausnahmen zur Anmeldepflicht gelten insbesondere für den ‚kleinen Grenzverkehr‘ – also bei einem Aufenthalt unter 24 Stunden.

www.einreiseanmeldung.de

Hier geht es zur digitalen Anmeldung!

Die betroffenen Einreisenden sind verpflichtet, unverzüglich das für sie zuständige Gesundheitsamt über das Einreisedatum und den aktuellen Aufenthaltsort zu informieren. Dies gilt nicht, wenn bei der Einreise bereits eine vollständige digitale Einreiseanmeldung unter

https://www.einreiseanmeldung.de vorgenommen wurde.

Die aktuellen ausländischen Risikogebiete nennt das Robert-Koch Institut (RKI) auf seiner Internetseite unter:

https://www.rki.de/covid-19-risikogebiete

Bitte informieren Sie sich eigenständig darüber, ob Sie aus einem Risikogebiet eingereist sind.

Was ist bei standesamtlichen Eheschließungen zu beachten?

Standesamtliche Trauungen zu Corona-Bedingungen

In den Duisburger Standesämtern wird Corona-bedingt nur eine begrenzte Anzahl an Personen während der standesamtlichen Eheschließung unter Einhaltung der Hygienevorschriften, der Abstandsregelungen und der Mund-Nasen-Bedeckung zugelassen. Alle Infos sind hier nachzulesen.
Siehe hierzu auch "Was gilt für Beerdigungen und Trauungen?" 

Gibt es die Corona-Regeln des Landes NRW auch in Leichter Sprache?

Gibt es aktuelle Übersetzungen dieser FAQ?

Weitere Infos...

Weitere Infos zum Coronavirus...

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